Am Sonntag unterlag der FC Sevilla gegen Villareal mit 1:2. Durch die Niederlage rutschten die Andalusier auf den 11. Tabellenplatz ab. Am Montag dann trennte sich der Verein von Trainer Marcelino Garcia.
In der Partie gegen den FC Villareal boten die Andalusier vor allem in der zweiten Halbzeit eine gute Leistung. Doch wie schon in den Spielen zuvor, schaffte es Sevilla nicht, aus der Überlegenheit Kapital zu schlagen. Am Ende musste sich Piotr und seine Mannschaft vor eigenem Publikum mit 1:2 geschlagen geben.
Sevilla wartet nun seit sieben Spielen auf einen Sieg. Mit 26 Punkten aus 21 Spielen trennen die Andalusier aktuell nur noch vier Punkte von den Abstiegsrängen. Am Montag wurde indes bekannt, dass der Verein die Zusammenarbeit mit Trainer Marcelino Garcia beendet. „Heute Morgen wurde entschieden, dass der FC Sevilla und Marcelino getrennte Wege gehen“, schrieb der Verein auf der offiziellen Internetseite.
Das Prestigeduell gegen den Lokalrivalen Betis Sevilla endete 1:1. Von Beginn zeigte der FC Sevilla eine gute Leistung. Piotr und seine Mannschaft verzeichneten viel Ballbesitz und erspielten sich immer wieder aussichtsreiche Tormöglichkeiten. Doch wie schon in den letzten drei Spielen, blieben die Chancen ungenutzt. In der 25. Minute ging dann Betis mit 1:0 in Führung. Benat Etxebarria traf per direkt verwandelten Elfmeter für die Gastgeber. Der FC Sevilla drängte daraufhin auf den Ausgleichstreffer und wurde schließlich kurz vor der Pause belohnt. Alvardo Negredo sorgte per Kopf für das 1:1 (41.).
Nach dem Wechsel blieben Piotr & Co. das aktivere Team, ohne aber daraus Kapital schlagen zu können. Ab der 71. Minute waren die Gäste dann einen Mann weniger. Federico Fazio wurde nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen. Die Schlussphase gehörte damit Betis, doch letztendlich blieb es dann beim 1:1 Unentschieden.
Am kommenden Wochenende gastiert Piotr mit seiner Mannschaft beim FC Malaga. Dort trifft er unter anderem auf seinen ehemaligen Teamkollegen vom FC Bayern, Martin Demichelis sowie auf Ruud van Nistelrooy und Joris Mathijsen, mit denen er in Hamburg zusammen gespielt hat.
Am 18. Spieltag empfing Piotr mit dem FC Sevilla daheim im Estadio Ramón Sánchez-Pizjuán die Mannschaft von Espanyol Barcelona.
Sevilla traf auf ein sehr defensiv eingestelltes Team aus Barcelona. Folglich taten sich Piotr & Co. auch schwer gegen die tiefstehenden Gäste Torchancen herauszuspielen. Sevilla hatte zwar mehr Spielanteile, letztendlich konnten die Andalusier aber daraus kein Kapital schlagen. Am Ende trennten sich beide Mannschaften mit 0:0. Piotr stand wie in 16 von 18 Ligaspielen wieder in der Anfangsformation.
Im Moment belegt der FC Sevilla mit 25 Punkten den 7. Tabellenplatz. Der Rückstand auf den vierten Rang, der die Qualifikationsspiele zur Champions League garantiert, beträgt aber nur fünf Punkte. Am Samstag, den 21.01. kommt es in Sevilla zum Stadtderby. Dann gastiert Piotr mit seiner Mannschaft beim Lokalrivalen Betis Sevilla.
Während des Jahreswechsels sprach Piotr mit dem langjährigen Redakteur des Hamburger Abendblatts Dieter Matz über sein neues Leben in Spanien. Den Blog finden Sie hier.
Am 16. Spieltag musste sich der FC Sevilla gegen Real Madrid mit 2:6 geschlagen geben. Anders als es das Resultat vermuten lässt, waren die Andalusier aber über weite Strecken der Partie ein gleichwertiger Gegner.
Mesut Özil und Sami Kedhira nahmen bei Real Madrid auf der Bank Platz und so war Piotr der einzige Deutsche, der im Spitzenspiel der Primera Divison von Beginn an ran durfte.
Sevilla hatte in den Anfangsminuten auch mehr vom Spiel, das Tor fiel aber auf der anderen Seite. Christiano Ronaldo traf in der 10. Minute für die Königlichen. Sevilla zeigte auch danach sehenswerten Fußball. Zunächst lenkte Iker Casillas einen Schuss von Manu del Moral gerade noch an den Pfosten und dann zeigte der spanische Nationaltorwart bei einem Schuss von Piotr aus rund 20 Metern seine ganze Klasse. Die Madrilenen dagegen nutzen ihre nächste Chance eiskalt aus. José Callejon traf nach Vorarbeit von Di Maria zum 0:2 (37.). Vier Minuten später sorgte Ronaldo mit seinem Treffer aus 30 Metern für die Vorentscheidung. Daran änderte auch die Ampelkarte von Pepe kurz vor dem Halbzeitpfiff nichts mehr.
Real kontrollierte nach der Pause die Partie und spätestens als di Maria in der 66. Minute zum 0:4 traf, war die Partie entschieden. Rund zwanzig Minuten vor Ende gelang Jesus Navas der Anschlusstreffer (69.). Kurze Zeit später wurde del Moral nach einen Foul an Arbeloa des Feldes verwiesen, womit die personelle Geichzahl wieder hergestellt war. In einer ereignisreichen Schlussphase erhöhte Ronaldo per Foulelfmeter (86.) und Hamit Altintop (89.) auf 1:6. Der Treffer von Alvaro Negredo in der Nachspielzeit war dann aus Sicht der Gastgeber nur noch Ergebniskosmetik.
Durch einen 3:0-Erfolg gegen den FC Getafe rückt der FC Sevilla auf den 5. Tabellenplatz vor.
Der FC Sevilla bestimmte gegen die vom Abstieg bedrohten Gäste von Beginn an das Spielgeschehen. Federico Fazio brachte die Andalusier per Kopf in Führung. Nach dem Wechsel erhöhte Sevilla nochmals den Druck und belohnte sich in der 50. Spielminute, als der eingewechselte Manu del Moral auf 2:0 erhöhte. Getafe blieb auch in der Folge weitgehend ungefährlich, was auch daran lag, dass Sevilla in der Defensive sehr kompakt und sicher stand. Stattdessen spielten die Andalusier weiter nach vorne. In der 90. Minute traf dann Frederic Kanouté zum 3:0-Endstand.
Der FC Sevilla belegt aktuell mit 24. Punkte den fünften Tabellenplatz. Am kommenden Wochenende hat Piotr und sein Team die Möglichkeit mit einem Sieg bei Levante, momentan auf dem 4. Platz, in der Tabelle noch einmal einen Sprung nach vorne zu machen.
Vor 36.000 Zuschauern musste sich der FC Sevilla gegen Athletic Bilbao mit 1:2 geschlagen geben.
Die Gäste aus Bilbao, zuletzt sieben Spiele in Folge ungeschlagen, gingen in der 5. Spielminute durch den Verteidiger Andoni Irola früh in Führung. Die Antwort des FC Sevilla ließ aber nicht lange auf sich warten. Nach einer Viertelstunde sorgte Jesus Navas für den 1:1-Ausgleichstreffer. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeitpause.
Nach dem Wechsel übernahm Bilbao immer mehr die Iniative und erarbeitete sich ein Chancenplus. In der 71. Spielminute belohnten sich dann die Gäste. Oscar de Marcos traf zum 1:2. Die Andalusier mobilisierten noch einmal ihre Kräfte, blieben aber letztendlich vor dem Tor zu ungefährlich.
Für Sevilla war es die zweite Saisonniederlage und rutscht auf den 6. Tabellenplatz ab. Am kommenden Wochenende trifft Piotr mit seiner Mannschaft auf Real Saragossa. Saragossa belegt aktuell den 7. Tabellenplatz.
Am Wochenende empfing der FC Sevilla den Aufsteiger FC Granada. Vor 38.000 Zuschauern erwischten die Gastgeber einen Auftakt nach Maß. Manu del Moral erzielte in der 11. Spielminute das 1:0 für die Andalusier.
In der zweiten Halbzeit gelang den Gästen aber dann durch Alex Geijo der Ausgleich (79.). Der FC Sevilla mobilisierte noch einmal alle Kräfte, musste dann aber in der Schlussminute sogar das 1:2 hinnehmen, was gleichzeitig die erste Saisonniederlage für die Andalusier bedeutete.
Aktuell belegt der FC Sevilla mit 17 Punkten aus zehn Spielen den 5. Tabellenplatz. Am Samstag, den 05.11. gastiert Piotr mit seinem Team bei RCD Mallorca.
Nach sechs Spieltagen in der Primera División liegt Piotr mit dem FC Sevilla auf dem sechsten Tabellenplatz. Bislang konnten die Andalusier 12 Punkte holen und haben damit nur zwei Zähler Rückstand auf Spitzenreiter FC Barcelona. Dementsprechend zufrieden ist auch Piotr mit dem bisherigen Saisonverlauf seines Teams: „Wir sind momentan oben dran. Man kann nicht behaupten, dass das ein schlechter Start ist.“ Mit drei Siegen und drei Unentschieden ist Sevilla neben Barcelona und Levante auch das einzig noch ungeschlagene Team in der spanischen Liga.
Für den weiteren Saisonverlauf hat sich die Mannschaft auch viel vorgenommen. „Wir schauen, dass wir uns von Spiel zu Spiel verbessern und Punkte sammeln. Am Ende wird es oben sicher sehr eng, aber wir wollen im nächsten Jahr in der Champions League mitspielen.“ Piotr selbst hat bislang in fünf von sechs Partien in der Startelf gestanden. Zuletzt beim 0:0 gegen Atletico Madrid musste er pausieren, da er beim 1:0-Sieg gegen den FC Valencia die Gelb-Rote Karte sah. „Das war mein erstes Mal. In acht Jahren Bundesliga ist es mir vorher noch nicht passiert, dass mich ein Schiedsrichter vom Platz gestellt hat. So was kann passieren, sollte aber nicht wieder vorkommen“, ärgerte Piotr sich über diese Premiere.
Am Sonntag beim Spiel gegen Sporting Gijon hat er die Sperre abgesessen und kann wieder aktiv ins Geschehen eingreifen. Gegen den Tabellenletzten soll daheim im Estadio Ramón Sánchez Pizjuan dann natürlich ein Sieg her, damit der FC Sevilla seine ungeschlagene Serie fortführen und noch näher an die Champions League-Plätze heranrücken kann.
Piotr und sein Team sind mit einem 2:1-Erfolg im andalusischen Derby gegen den FC Malaga in die Saison gestartet. Im Prestigeduell gegen den FC Malaga, der in der Sommerpause kräftig investierte - unter anderem verpflichtete der Club die ehemaligen Bundesligaprofis Ruud van Nilsterooy und Joris Mathijsen - brachte Alvaro Negredo den FC Sevilla schon nach zwei Minuten in Führung. In der 26. Minute war es dann wieder Stürmer Negredo, der auf 2:0 erhöhte. Auch in der Folge kontrollierte Sevilla das Spiel und ging mit dem 2:0-Vorsprung in die Halbzeitpause.
Malaga gelang es auch in der zweiten Hälfte nicht, die Gastgeber ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Piotr und seine Mannschaft waren über die gesamte Partie die bessere Mannschaft. Zwar gelang den Gästen noch der Anschlusstreffer, was aber nichts mehr am verdienten Sieg des FC Sevilla änderte. Auch Piotr freute sich über den erfolgreichen Saisonauftakt: „wir haben teilweise richtig guten Fußball gezeigt. Ich fühle mich in der Mannschaft sehr wohl und freue mich auf die nächsten Spiele", so der ehemalige Hamburger im Anschluss an die Partie.
Am 10.09. geht es für Piotr und seine Mannschaft gegen den FC Villareal, der am ersten Spieltag beim FC Barcelona eine 0:5-Niederlage hinnehmen musste.
Nach der 1:2-Niederlage in Hannover 96 war für Piotr und den FC Sevilla für das Rückspiel im Estadio Ramón Sánchez-Pizjuán die Ausgangslage klar. Ein 1:0-Sieg sollte genügen, um sich für die Gruppenphase der Europa League zu qualifizieren. Nach 90 umkämpften Minuten hieß es jedoch 1:1 und der FC Sevilla musste sich früh aus dem internationalen Wettbewerb verabschieden.
Der FC Sevilla legte von Beginn an druckvoll los und kam durch Frederic Kanouté (5./6.) zu ersten Chancen. Nach einer Viertelstunde traf Alvaro Negredo aus spitzem Winkel den Innenpfosten und Piotrs Nachschuss ging knapp vorbei. Aus heiterem Himmel fiel dann in der 23. Minute die Führung für die Gäste. Ein Befreiungsschlag von Sergio Pinto landete bei Konstantin Rausch, der die Linie entlang spurtete und zur Mitte flankte. Dort spitzelte Mohammed Abdellaoue die Kugel volley ins Netz. Piotrs Team benötigte eine Weile, um den Rückschlag zu erholen. In der 37. Minute fiel jedoch der Ausgleich durch ein Eigentor von Emanuel Pogatetz. Bis zur Pause passierte nichts mehr und so ging es mit dem 1:1 in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit drängte der FC Sevilla auf die Führung und Hannover stemmte sich mit allen Mann dagegen. Es entwickelte sich eine hektische Partie, bei der am Ende zehn Gelbe und eine Gelb-Rote Karte von Schiedsrichter Serge Gumienny verteilt wurden. In Sachen Tore dagegen passierte nichts mehr in der zweiten Hälfte, so dass Hannover durch den 2:1-Hinspiel-Erfolg das 1:1 genügte, um sich für die Gruppenphase der Europa League zu qualifizieren. Für Piotr und den FC Sevilla bedeutet dies, dass die Mannschaft in dieser Saison lediglich in Spanien aktiv sein wird und die Konzentration ganz der Liga und dem Spanischen Pokal gehört.
Nach der 1:2-Niederlage in Hannover 96 ist für Piotr und den FC Sevilla für das Rückspiel am kommenden Donnerstag im Estadio Ramón Sánchez-Pizjuán noch alles offen.
Im ersten Pflichtspiel der Saison musste Piotr mit dem FC Sevilla gleich im Europa-League-Match gegen Hannover 96 ran. Piotr ahnte bereits, dass es keine leichtes Spiel für den FC Sevilla werden würde: „Zumal wir noch gar nicht in die Liga gestartet sind, 96 aber schon sehr gut harmoniert. Sie sind aus meiner Sicht noch stärker, als in der Vorsaison.“ Und er sollte Recht behalten, denn Hannover machte von Beginn an Druck und erzielte bereits nach sechs Minuten durch Jan Schlaudraff das 1:0.
Der FC Sevilla zeigte sich durch den frühen Rückstand nicht geschockt und fand nach und nach besser ins Spiel. In der 37. Minute war es dann soweit. Nach einer Balleroberung durch Piotr landete der Ball bei Alvaro Negredo, der quer zu Frederic Kanouté passte und dieser frei vor dem Tor keine Probleme hatte den Ausgleich zu erzielen. Die Gastgeber konnten jedoch noch vor der Pause zurückschlagen. Erneut in Person von Jan Schlaudraff. Der 96er-Stürmer zielte in der 45. Minute seinen zweiten Treffer. Im zweiten Durchgang war der FC Sevilla die spielbestimmende Mannschaft, doch ein weiteres Tor sollte nicht mehr fallen. So endete das Hinspiel in den Europa-League-Play-offs mit 2:1 für Hannover 96.
Durch das Auswärtstor von Sevilla würde Piotrs Team im Rückspiel am kommenden Donnerstag im Estadio Ramón Sánchez-Pizjuán bereits ein 1:0 für das Erreich der Gruppenphase genügen. Für den FC Sevilla wird das Rückspiel vermutlich erst das zweite Pflichtspiel dieser Saison werden, denn der Start in die Primera Division am Wochenende fällt voraussichtlich aufgrund eines Spielerstreiks aus. Hannover dagegen trifft am Wochenende auf Hertha BSC Berlin und bestreitet somit bereits das fünfte Pflichtspiel in dieser Saison.
Am Sonntag beim Testspiel des FC Sevilla gegen den Córdoba CF konnte sich Piotr erstmals für seinen neuen Club in die Torschützenliste eintragen. Gleich zwei herrliche Treffer gelangen ihm beim 4:1-Sieg gegen den spanischen Zweitligisten.
Knapp einen Monat befindet sich der FC Sevilla bereits in der Saisonvorbereitung. Die Mannschaft scheint sich dabei immer besser zu finden. Nach diversen Testspielen gegen niederklassige Mannschaften standen zuletzt zwei Partien gegen Mannschaften aus der der zweiten Spanischen Liga auf dem Programm. Nach einem 3:0-Erfolg gegen Xerez CD gewann der FC Sevilla am Sonntag gegen Córdoba CF mit 4:1.
Dabei glich García Borja für Xerez die 1:0-Pausen Führung durch Negredo in der 56. Minute aus. Mit zwei herrlichen Freistoßtoren brachte Piotr dann in der 58. und 65. Minute den FC Sevilla auf die Siegerstraße. In der Nachspielzeit sorgte schließlich Jesús Navas für den 4:1-Endstand.
In dieser Woche warten noch zwei weitere Testspiele auf Piotr und seine Mannschaftskameraden. Am Donnerstag, den 4. August trifft Sevilla auf den Ligakonkurrenten RCD Espanyol Barcelona. Anschließend fliegt das Team nach Italien, wo am Sonntag, den 7. August die Partie gegen den SSC Neapel auf dem Programm steht. Start in der Primera División für den FC Sevilla ist dann am 21. August. Gegner beim Ligaauftakt wird Stadtrivale FC Betis Sevilla sein.
Siehe Piotrs Tore auf www.sevillafc.es*: Hier geht es zum Video
*rechts oben unter Video noticia
Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 35 Grad hatte Piotr am Dienstag seinen ersten Auftritt für den FC Sevilla. Der Verein stellte in einer Pressekonferenz den Neuzugang der Öffentlichkeit vor. Für Piotr ist das der Beginn eines neuen Lebensabschnittes.
Nach sechseinhalb Jahren in Hamburg wird er nun in der Primera Division aktiv sein. „Der FC Sevilla ist ein hervorragender Verein und Sevilla eine wunderschöne Stadt. Ich freue mich sehr auf die kommenden vier Jahre beim FC Sevilla und ich werde mein Bestes geben, um mit dieser Mannschaft national und international erfolgreich zu sein“, so Piotr, der die anwesenden Journalisten in Sevilla sogar mit einigen Sätzen Spanisch verblüffen konnte.
Für Sevillas Sportdirektor Ramon Rodriguez Monchi ist Piotr „ein sehr vielseitiger Spieler, der eine Schlüsselrolle spielen kann.“ Der Sportdirektor hob besonders Piotrs gute „Ballbehandlung und Beidbeinigkeit“ hervor. In den nächsten Tagen und Wochen steht für Piotr noch die Wohnungssuche auf dem Programm.
Er hofft, dass er bis zum Trainingsstart am 5. Juli fündig geworden ist. Im Juli selbst, wird ihm aber wenig Zeit in seinem neuen Zuhause bleiben, denn der FC Sevilla bestreitet in dem Monat zwei Trainingslager, eines in Costa Rica und eines in Spanien. Der Ligastart ist dann für den 20. August geplant.
Insgesamt 180 Ligaspiele hat Piotr für den HSV bestritten. Am Samstag beim Saisonfinale gegen Borussia Mönchengladbach [1:1] wäre er gerne noch ein letztes Mal für den Hamburger SV auf dem Platz gestanden. Aufgrund der Spielentwicklung musste er seine letzte Partie in der Imtech-Arena jedoch von der Bank aus verfolgen. „Schade, dass ich nicht mehr spielen durfte. Es lag sicherlich auch an der Verletzung von Paolo [Guerrero]. Man kann es nicht ändern. Nun ist es vorbei“, so Piotr, der ab der kommenden Saison beim FC Sevilla in der Primera Division aktiv sein wird.
Der Abschied aus der Hansestadt fällt dem „Hamburger Jung“ nach sechseinhalb Jahren HSV nicht leicht: „Selbstverständlich ist nach so einer langen Zeit Wehmut dabei. Für mich endet ein Lebensabschnitt, der mich sehr geprägt hat.“ Seine Entscheidung, nach Spanien zu wechseln, bereut Piotr aber keineswegs. „Irgendwann musste ich mich entscheiden, ob ich einfach immer so weitermache oder etwas völlig Neues wage. Ich wollte raus aus meiner Komfortzone.“
Zumal er mit dem FC Sevilla einen spanischen Topklub als neuen Arbeitgeber weiß. Die aktuelle Nummer 16 der Europäischen Vereinsrangliste wollte Piotr unbedingt haben. „Der Verein hat sich sehr um mich bemüht und hat klare Vorstellungen was die Spielweise anbelangt. Diese Chance möchte ich nutzen und mit dem Verein erfolgreich sein“, so Piotr, dessen Traum es schon immer war, in Spanien zu spielen.
„In der Primera Division wird ein schneller, technisch anspruchsvoller Fußball gespielt und da möchte ich meine Fähigkeiten einbringen.“ Dies kann Piotr in der kommenden Saison dann nicht nur in der spanischen Liga zeigen, sondern auch auf europäischer Ebene, denn am Wochenende qualifizierte sich der FC Sevilla vorzeitig für die Europa League.
Überreichung der DFB- Urkunde „Kinderträume 2011” für das Projekt „Anpfiff Europa“ unter der Schirmherrschaft von Piotr.
Im Centrum für angewandte Politikforschung der LMU München (C•A•P) fand am Montag, den 4. April, die feierliche Überreichung der DFB-Urkunde „Kinderträume 2011” für das Projekt „Anpfiff Europa“ statt. Die Auszeichnung nahm Piotr als Schirmherr des Projekts stellvertretend entgegen und gab damit gleichzeitig den offiziellen Startschuss.
„Anpfiff Europa“ hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern aus Deutschland und Polen über die Grenzen hinweg eine Chance zum gegenseitigen Kennenlernen in Europa zu eröffnen. Nicht als passive Zuschauer am Rande politischer Geschehnisse und sportlicher Großveranstaltungen, sondern als aktiv Gestaltende der gegenseitigen Begegnung.
An der Schnittstelle von Fußball und Gesellschaft reiht sich das Projekt „Anpfiff Europa“ ein, um einen sinnvollen Beitrag zu leisten, mit Fußball und über Musik gegenseitige Anerkennung, Toleranz und Respekt für einander zu vermitteln, sowie aufzuzeigen, wie wichtig Europa als Bezugsgröße für ein friedliches Miteinander ist.
Ein Sommercamp im polnischen Kreisau, also im Gastgeberland - gemeinsam mit der Ukraine – der Fußball-Europameisterschaft 2012, ist der Auftakt hierzu. Das Camp findet in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte auf Schlossgut Kreisau vom 31.07. - 07.08.2011 statt.
Als deutscher Nationalspieler mit polnischen Wurzeln unterstützt Piotr zukünftig das Projekt „Anpfiff Europa“ und übernahm gerne die Schirmherrschaft.
Am vergangenen Mittwoch hatte die Klasse 8b der Stadtteilschule Horn am Querkamp einen besonderen Gast: Piotr stattete seiner alten Schule einen Besuch ab.
Den 24 Schülerinnen und Schülern der Klasse 8b stellte Piotr das Hamburger Weg Förderprojekt STARTHILFE vor, für das er die Patenschaft übernommen hat. Gemeinsam mit Personaldienstleister Randstad, Partner des "Hamburger Wegs" und Unternehmenspate des Projektes STARTHILFE, gaben Sie den Schülerinnen und Schülern wertvolle Tipps für die bevorstehende Bewerbungsphase.
Beim Projekt STARTHILFE-Schülercoaching, das von der AWO organisiert und von der Sponsoring-Initiative „Der Hamburger Weg" unterstützt wird, arbeiten zurzeit über 160 Coaches ehrenamtlich und in enger Kooperation mit 16 Hamburger Schulen. Eine dieser Schulen ist die Stadtteilschule Horn am Querkamp, zu der Piotr als ehemaliger Schüler immer noch einen sehr guten Kontakt pflegt.
Ziel dieses Projektes ist es, Jugendliche ab der 7. Klasse zu unterstützen, auch unter schwierigen Bedingungen Selbstvertrauen zu gewinnen, Verantwortung für das Lernen zu übernehmen und sich strukturiert und zielgerichtet auf den Übergang in einen passenden Ausbildungsberuf vorzubereiten.
Piotr nahm sich auch viel Zeit für all die Fragen der Jugendlichen. "In dieser Schule habe ich selber vor langer Zeit die Schulbank gedrückt", verriet er. "Es ist wichtig, sich anzustrengen und immer an sich zu glauben. Haltet an Euren Zielen fest und gebt immer Euer Bestes", fügte er motivierend hinzu.
Piotr's Partner adidas startet eine weiltweite Kampagne. Der Spot "adidas is all in" zeigt in einzigartigen Videosequenzen aus verschieden Bereichen des Sports die Emotionen von Athleten und Zuschauern.
"Der Spot ist überragend - schaut ihn Euch mal an! Die message ist, immer Alles zu geben! Mit großem Einsatz, Willen und Spaß, kann man Vieles erreichen", so Piotr.
Zu sehen gibt es den Spot auf dem Youtube-Kanal von adidas.
Vor 69.000 Zuschauern in der ausverkauften Münchner Allianz-Arena unterlag der HSV dem FC Bayern mit 0:6.
Hamburg fand recht schnell in die Partie und war den Bayern in der Anfangsphase mindestens ebenbürtig, konnte aber aus ihren Chancen kein Kapital schlagen. Mit zunehmender Spieldauer wurden dann die Münchner immer stärker. In der 35. Minute rettete für den HSV noch der Pfosten beziehungsweise die Querlatte, doch fünf Minuten später erzielte Arjen Robben das 1:0 für den FCB. Dies war zugleich der Halbzeitstand.
Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Robben per Freistoß auf 2:0 (47.). Hamburg zeigte danach nur noch wenig Gegenwehr. Die Bayern dagegen sprühten vor Spielfreude. Robben machte in der 55. Spielminute seinen Dreierpack perfekt. Rund zehn Minuten später erhöhte Franck Ribéry auf 4:0 (64.), dem Thomas Müller in der 79. Minute das 5:0 folgen ließ. Den Schlusspunkt setzte dann wieder Ribéry. Der Franzose setzte sich an der Torauslinie durch und brachte den Ball in die Mitte. Dort sprang das Leder von Heiko Westermann unglücklich zum 0:6-Endstand aus Hamburger Sicht ins eigene Tor (85.).
Am Sonntag nach dem Spiel verkündete der HSV-Vorstand, dass sich der Verein vorzeitig von Trainer Armin Veh trennt. Sein Amt übernimmt bis zum Saisonende der bisherige Co-Trainer Michael Oenning. Am Samstag, den 19.03. empfängt der HSV den 1. FC Köln.
In einer packenden Partie lag Hamburg zweimal in Führung, verlor aber am Ende mit 2:4 und musste damit im Kampf um die internationalen Plätze einen Rückschlag hinnehmen.
Die Anfangsphase gehörte in der Hamburger Imtech-Arena klar den Gästen aus Mainz. Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel konnte aber trotz einigen Möglichkeiten kein Kapital daraus schlagen. Hamburg dagegen war in der 17. Spielminute erfolgreich - oder auch nicht wie sich später herausstellen wird. Ein Schuss von Marcel Jansen sprang von der Querlatte auf die Torlinie. Wie die TV-Bilder zeigten, war der Ball nicht mit vollem Umfang hinter der Linie. Schiedsrichter Babak Rafiti entschied nach Rücksprache mit seinem Assistenten auf Tor. Mainz übernahm daraufhin immer mehr die Initiative, ohne dass dabei aber bis zur Pause Zählbares heraussprang.
Auch nach dem Wechsel zeigte sich das gleiche Bild. Der FSV drängte auf den Ausgleich und wurde schließlich in der 56. Minute durch den Treffer von André Schürrle belohnt. Der HSV gab postwendend die richtige Antwort. Mladen Petric sorgte für die erneute Führung der Hanseaten (59.), die aber wiederum nur zwei Minuten später Marcel Risse egalisierte (61.). Danach beruhighte sich das Spiel wieder ein wenig, ehe in der 82. Minute Schürrle die Gäste erstmals in Führung brachte. Der HSV riskierte danach alles und musste schließlich kurz vor Ende der Partie das 2:4 durch Florian Heller hinnehmen (88.).
Durch die Niederlage rutschte der Hamburger SV auf den 7. Tabellenplatz ab. Am Samstag, den 12.03. gastiert der Hamburger SV beim FC Bayern.
Auf sehr schwer bespielbarem Boden geriet der HSV trotz Feldvorteile durch einen Treffer von Adam Hlousek in der 18. Spielminute in Rückstand. In der 2. Halbzeit erzielte Marcell Jansen den 1:1-Ausgleich für Hamburg.
Der holprige Boden erschwerte es beiden Mannschaften Torchancen herauszuspielen. In der 18. Spielminute erzielte dann aber Adam Hlousek nach Vorarbeit von Florian Dick das 1:0 für den 1. FC Kaiserslautern. Hamburg war über weite Strecken der Partie die spielbestimmende Mannschaft. Es dauerte aber bis zur 54. Minute, ehe die Hanseaten schließlich belohnt wurden. Zé Roberto bediente nach Doppelpass mit Mladen Petric den freistehenden Marcell Jansen, der aus rund elf Metern den Ball vorbei am FCK-Keeper Tobias Sippel ins Tor schob.
In der Folge entwickelte sich eine spannende Partie mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Es blieb aber letztendlich beim 1:1-Unentschieden.
Zum nächsten Spiel empfängt der Hamburger SV am 06. März den derzeitigen Tabellenfünften FSV Mainz.
Am 22. Februar besuchte Piotr im Cityhaus von Randstand das Hamburger Weg Förderprojekt „Starthilfe". Randstand, ein Personaldienstleister und Hamburger Weg Partner sowie Pate des Projekts „Starthilfe", brachte die anwesenden Coaches des Projekts auf den neusten Kenntnisstand in Sachen Bewerbung und Bewerbungsgespräche.
Mangelnde Erfahrung, Schwächen bei der schriftlichen Bewerbung und Unsicherheiten im Vorstellungsgespräch erschweren jungen Menschen die Jobsuche. Genau an diesen Punkten setzt das Projekt an, um die Chanven der Jugendlichen bei der Arbeitssuche nachhaltig zu erhöhen.
Im Anschluss hatten die anwesenden Schüler die Möglichkeit ihre Fragen an Piotr zu stellen. Er riet ihnen immer an den Zielen festzuhalten. „Erfolg ist Charaktersache. Wichtig ist, dass man den Willen zeigt, um seine Ziele zu erreichen", so Piotr über sein Erfolgsrezept.
Am 30.03.2011 besucht Piotr seine ehemalige Schule in Horn. Mehr...
In der Partie gegen den SV Werder Bremen siegte der Hamburger SV hochverdient mit 4:0. Die Treffer erzielten Mladen Patric (42.), Paulo Guerrero (64., 79.) sowie Änis Ben Hatira (87.).
Hamburg war von Beginn an die tonangebende Mannschaft, ohne aber wirklich gefährlich vor das Tor der Gäste zu kommen. Zahlreiche Unterbrechungen verhinderten, dass ein richtiger Spielfluss aufkam. So war es nicht überraschend, dass die erste Chance des HSV aus einer Standardsituation resultierte. Aber der Freistoß von Petric in der 24. Minute war zu ungenau.
Als sich die Zuschauer schon auf ein 0:0 zur Pause eingestellt hatten, gelang der Elf von Armin Veh der Führungstreffer. Nach einem Abwehrfehler von Werder drang Jonathan Pitroipa in den Strafraum ein und bediente Petric. Der Kroate traf per Direktabnahme zum 1:0-Pausenstand.
Auch nach dem Wechsel blieb der HSV das bessere Team und erhöhte folgerichtig auf 2:0. Paulo Guerrero brauchte nach Vorarbeit von Petric in der 64. Minute nur noch einschieben. Bremen hatte an diesem Tag nichts entgegenzusetzen.
Stattdessen kombinierte weiter der HSV und schraubte das Ergebnis auf 3:0 in die Höhe. Guerrero traf aus halblinker Position vom Strafraumrand (79.). Werders Gegenwehr war damit endgültig gebrochen und der HSV legte noch einen drauf. Zé Roberte setzte Ban Hatira mustergültig in Szene, der zum 4:0-Endstand traf.
Kommendes Wochenende sind die Rothosen zu Gast beim 1. FC Kaiserslautern.
Die kleine Serie von zwei Siegen in Folge konnte der HSV in Nürnberg nicht ausbauen. Gegen die Franken unterlag die Elf von Trainer Armin Veh mit 0:2.
Beide Mannschaften begannen verhalten und so gab es in der Anfangsphase kaum nennenswerte Offensivaktionen. Mit zunehmender Spieldauer erarbeitete sich der HSV dann aber leichte Feldvorteile und verzeichnete auch die erste große Chance des Spiels. Ein Nürnberger Abwehrspieler rettete nach einem Freistoß aus halbrechter Position in höchster Not gegen den einschussbereiten Ruud van Nistelrooy.
Es dauerte rund eine halbe Stunde, ehe die Gastgeber das erste Mal für Gefahr sorgten. Markus Mendler setzte sich im HSV-Strafraum gegen zwei Gegenspieler durch und scheiterte freistehend vor Frank Rost (27.). Kurz vor der Pause prüfte Eljero Elia FCN-Schlussmann Raphael Schäfer von der Strafraumgrenze. Auf der Gegenseite scheiterte Julian Schieber per Volleyschuss an Frank Rost (45.). Somit ging es torlos in die Halbzeitpause.
Nach der Pause hatte zunächst der HSV durch Mladen Petric (50.) und van Nistelrooy (52.) die besseren Chancen, ohne dass dabei aber Zählbares heraussprang. In der 57. Minute holte Frank Rost den Nürnberger Mendler im Strafraum von den Beinen. Schiedsrichter Tobias Welz entschied auf Elfmeter, den Schieber zur Führung der Gastgeber verwandelte (59.).
Zehn Minuten später folgte dann die Vorentscheidung. Einen Freistoß von Hegeler lenkte Rost an die Querlatte. Von dort sprang der Ball in den Fünfmeterraum, wo Timmy Simons keine Mühe hatte, aus kurzer Distanz zum 2:0 einzuschieben (70.).
In der Folge hatte der dezimieret HSV, Gojko Kacar sah in der 68. Minute die rote Karte, nichts mehr zuzulegen und so feierte der 1. FC Nürnberg erstmals seit fünf Jahren wieder einen Sieg gegen den Hamburger Sport Verein.
Am Sonntag, den 06.02. kommt es um 15:30 Uhr in der Hamburger Imtech-Arena zum Stadt-Derby gegen den FC St. Pauli.
Der Hamburger SV hat auch im zweiten Rückrundenspiel einen Sieg errungen. Gegen Eintracht Frankfurt gewannen die Hanseaten durch einen Treffer von Mladen Petric mit 1:0.
Hamburg hatte von Beginn an leichte Vorteile was den Ballbesitz anbelangte, abgesehen von einer Direktabnahme von Zé Roberto in der 1. Spielminute, sahen die über 50.000 Zuschauer in der Imtech-Arena allerdings kaum Torchancen. Auch ein Kopfball von Änis Ben-Hatira verfehlte sein Ziel und so endete eine an Höhepunkten arme Halbzeit mit 0:0.
Die zweite Hälfte dagegen begann schwungvoll. Zunächst verfehlte Ruud van Nistelrooy eine Flanke nur um Haaresbreite, dann rettete Frankfurts Schlussmann Oka Nikolov in höchster Not gegen Eljero Eila. Auch in der Folge gab der HSV weiter den Ton an, was schließlich in der 65. Minute belohnt wurde. Mladen Petric drückte eine Flanke von Änis Ben Hatira über die Linie. Die Gäste kamen nicht mehr wirklich gefährlich vor das Hamburger Tor und so blieb es am Ende beim verdienten 1:0-Erfolg aus Hamburger Sicht.
Nächstes Wochenende gastiert der HSV beim 1. FC Nürnberg. Gegen den Club möchte die Elf von Trainer Armin Veh die kleine Siegesserie weiter ausbauen.
Der Hamburger SV startete erfolgreich in die Rückrunde. Die Mannschaft von Trainer Armin Veh gewann gegen den FC Schalke 04 mit 1:0.
Hamburg stand von Beginn an sehr kompakt und sorgte in der Offensive immer wieder für gefährliche Situationen. Die erste große Möglichkeit bot sich Ben-Hatira, dessen platzierten Schuss Manuel Neuer parierte.
In der 27. Minute rettete Moritz auf der Torlinie für den FC Schalke, als Kacar nach einem Eckball zum Abschluss kam.
Ansonsten passierte vor der Pause nicht mehr viel und so blieb es beim 0:0 Halbzeitstand. Wie schon in der ersten Hälfte, erarbeiteten sich die Hanseaten auch nach dem Wechsel Feldvorteile und wurden schließlich in der 53. Spielminute belohnt. Ruud van Nistelrooy verwertete eine Flanke von Guy Demel aus kurzer Distanz zur Hamburger Führung.
Auch in der Folge setzte weiterhin der HSV die Akzente. Van Nistelrooy scheiterte Mitte der 2. Hälfte per Kopf. Auf der Gegenseite verzog in der 74. Minute Christian Pander einen Freistoß nur knapp.
Schalke bemühte sich in der Schlussphase, abgesehen von einer Chance durch Schmitz kamen die Königsblauen aber nicht mehr gefährlich vor das Tor von HSV-Keeper Frank Rost. Somit feierten die Hamburger einen 1:0-Auswärtssieg zum Rückrundenauftakt. Am Freitag, den 21.01. empfängt der HSV daheim in der Imtech-Arena die Frankfurter und möchte gegen die Eintracht den erfolgreichen Auftakt bestätigen und den zweiten Sieg im neuen Jahr verbuchen.
Nach der Rückkehr aus dem dem fünftägigen Traininglager in Dubai konnte Trainer Armin Veh sich noch einmal ein Bild vom aktuellen Leistungsstand seiner Mannschaft machen.
Dabei konnte der HSV nach dem 3:2-Sieg gegen Al-Wasl FC auch das zweite Spiel gewinnen. Die Hanseaten setzten sich im Testspiel am Samstag gegen Ajax Amsterdam in der Imtech-Arena mit 4:2 (3:0) durch. Ruud van Nistelrooy traf dabei gleich dreimal (01./37./75.).
David Jarolim steuerte den anderen Treffer bei. Für die Gäste aus den Niederlanden war Suarez mit einem Doppelpack erfolgreich (60./61.).
Am kommenden Samstag, den 15.01. starten die Hamburger in die Rückrunde. In Gelsenkirchen trifft die Mannschaft von Armin Veh auf den FC Schalke 04.
Im letzten Spiel der Hinrunde konnte der HSV durch einen 2:1-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach einen versöhnlichen Jahresabschluss feiern. Nach der Führung von Eljero Elia (46.) und dem Ausgleich durch Igor de Camargo (48.) sorgte Piotr (72.) mit einem direkt verwandelten Freistoß für den Siegtreffer.
Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Freiburg und Leverkusen musste der Hamburger SV im letzten Spiel der Hinrunde beim Tabellenschlusslicht Borussia Mönchengladbach antreten. Den Hanseaten war im ersten Durchgang die Nervosität deutlich anzumerken und nur durch das Unvermögen der gegnerischen Angreifer und einer hervorragenden Torwartleistung von Frank Rost blieb es bis zur Pause torlos.
Dies änderte sich im zweiten Abschnitt schlagartig. Bereits in der 46. Minute sorgte Eljero Elia mit einem Flachschuss aus 12 Metern für die Gästeführung. Der Jubel der Hamburger war gerade erst verflogen, da gelang Igor de Camargo per Kopf in der 48. Minute der Ausgleich. Die Partie nahm nun Tempo auf und beiden Seiten drängten auf die Entscheidung.
In der 72. Minute war es dann Piotr vorbehalten, den Sieg für die Hamburger perfekt zu machen. Sein Freistoß von der linken Strafraumkante ging an Freund und Feind vorbei und landete im Tor. Gladbach hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen und so konnte der HSV sich mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden.
Mit 24 Punkten liegen die Hanseaten damit nach 17 Partien auf dem neunten Tabellenplatz. Borussia Dortmund an der Tabellespitze hat bereits 43 Zähler, dagegen hat der FSV Mainz 05 auf dem zweiten Tabellenrang lediglich neun Punkte mehr als der HSV, so dass in Rückrunde noch einiges möglich scheint.
Piotr gönnt sich nach dem letzten Spiel nun erst einmal ein paar Tage Sonne. Gemeinsam mit seiner Verlobten Melanie flog er am Sonntag nach Florida in den Urlaub. Pünktlich zu den Festtagen sind die beiden dann wieder daheim in Hamburg, um gemeinsam mit den Familien Weihnachten zu feiern. Am 2. Januar beginnt für Piotr und seine Mannschaftskollegen die Rückrundenvorbereitung. Den Auftakt dafür macht ein Trainingslager in Dubai. Das erste Spiel der Rückrunde findet am 15. Januar statt. Gegner in der Veltins-Arena wird dann der FC Schalke 04 sein.
Am Samstag musste der HSV nach zuletzt vier Heimspielen ohne Niederlage wieder eine Pleite hinnehmen. In der Imtech-Arena verloren die Hamburger mit 2:4 gegen Bayer Leverkusen.
Die Partie in Hamburg begann sehr verhalten. Das Hauptgeschehen spielte sich im Mittelfeld ab. Zweikämpfe bestimmten das Bild, so dass es wenig Spielfluss gab. Es dauerte eine Viertelstunde bis es erstmals nach einem Schuss von Ruud van Nistelrooy gefährlich wurde vor dem Bayer-Tor. Die Gäste aus Leverkusen beschränkten sich darauf den HSV vom Tor fernzuhalten und mit Konterspiel selbst gefährlich zu werden.
So wie in der 20. Minute als Eren Derdiyok alleine vor Frank Rost auftauchte. Der Hamburger Keeper blieb jedoch Sieger im Eins-gegen-eins und verhinderte die Gästeführung. Nach einer halben Stunde war es dann soweit. Eine Flanke von Tranquillo Barnetta verlängerte Arturo Vidal per Kopf zu Sidney Sam, der keine Mühe hatte das 1:0 für die Werkself zu erzielen. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.
Die Hamburger kamen sehr motiviert aus der Kabine und Piotr gab in 46. Minute gleich einen ersten Warnschuss ab. Nur zwei Minuten später gelang dem HSV der Ausgleich. Nach einer Ecke von Zé Roberto lenkte Vidal den Ball ins eigene Tor ab. Der Chilene war es auch der am nächsten Tor entscheiden mitwirkte. In der 61. Minute traf er per Kopf zum 2:1 für Leverkusen. Renato Augusto erhöhte fünf Minuten später auf 3:1. In der 78. Minute war die Partie endgültig entschieden, als erneut Renato Augusto aus spitzem Winkel Frank Rost überwand.
Zwar kamen die Hamburger durch Eljero Elia nur eine Minute später zum zweiten Treffer, doch bis zum Schlusspfiff passierte nicht mehr viel, so dass es beim 2:4 aus Sicht des HSV blieb. Für die Mannschaft von Piotr war damit die zweite Heimniederlage in dieser Saison besiegelt. Mit 21 Punkten rangiert des HSV weiterhin auf dem neunten Tabellenplatz. Im letzten Spiel der Hinrunde treffen die Hanseaten auf Borussia Mönchengladbach. Die Partie gegen den derzeitigen Tabellenletzten findet am Freitag, den 17.12. um 20:30 Uhr im BORUSSIA-PARK statt.
Am Samstag musste der HSV beim SC Freiburg eine 0:1-Niederlage hinnehmen. Für die Hanseaten war es bereits die vierte Ligapleite auf fremden Platz in Folge. In der Tabelle rutschten die Hamburger damit auf Rang neun zurück.
Die Partie in Freiburg begann mit einem Paukenschlag. Bereits nach drei Minuten konnten die 24.000 Zuschauer im badenova-Stadion ein Tor bewundern. Nach einem Freistoß kam der Ball zu Papiss Demba Cissé, der SC-Stürmer traf zuerst den linken Pfosten, von wo der Ball an den rechten Pfosten ging und wieder zurück vor seine Füße fiel, im zweiten Anlauf bugsierte Cissé die Kugel schließlich ins Tor.
Der HSV zeigte sich durch die frühe Führung der Breisgauer geschockt und benötigte 15 Minuten, um den Rückstand zu verdauen. Ab Mitte der ersten Halbzeit ergaben sich zahlreiche Chancen für die Hamburger. So hatte Heung-Min Son innerhalb von fünf Minuten gleich drei Gelegenheit. Zuerst scheiterte er in der 23. Minute an SC-Torhüter Oliver Baumann, dann ging in der 25 Minute ein Schuss des Stürmers ans Außennetz und in 28. Minute ein Volley über das Tor. Mit zwei Distanzschüssen versuchte auch Piotr (37./41.) noch vor der Pause den Ausgleich zu erzwingen.
Doch alle Bemühungen der Hamburger blieben vergebens, so dass es beim 1:0 für die Gastgeber blieb. Die zweite Halbzeit glich dem Ende der ersten. Hamburg stürmte und Freiburg verteidigte mit Glück und Geschick. So verrann die Zeit und das Ergebnis behielt bestand. Selbst eine fünfminütige Nachspielzeit konnte der HSV nicht zu seinen Gunsten nutzen, so dass es am Ende beim 1:0 für den SC Freiburg blieb.
Für die Hamburger war es nach dem Sieg am vergangenen Spieltag gegen den VfB Stuttgart ein Rückschlag im Kampf um die internationalen Plätze. Mit 21 Punkten liegen die Hanseaten nun auf Rang neun und damit drei Zähler hinter den Freiburgern, die derzeit als Fünfter den letzten Europa League-Platz belegen. Am kommenden Samstag gegen Bayer Leverkusen hat der HSV daheim in der Imtech-Arena die Gelegenheit den Abstand nach oben wieder zu verringern.
Durch einen 4:2-Erfolg gegen den VfB Stuttgart konnte der Hamburger SV am Samstag in der Imtech-Arena drei wichtige Punkte im Kampf um die internationalen Plätze verbuchen. Den Torreigen in der turbulenten Partie eröffnete Piotr mit einem herrlichen Treffer.
Viel geboten war am Samstag in der Partie zwischen dem Hamburger SV und dem VfB Stuttgart. Sechs Tore, vier Gelbe-Karten und eine Rote-Karte sahen die Zuschauer in der Hamburger Imtech-Arena. Schon nach drei Minuten lag der Ball im Netz. Nach einer Ecke landete der Ball bei Piotr, der ihn technisch stark annahm und mit links aus 16 Metern ins rechte Eck schoss.
Die Führung der Gastgeber hielt jedoch nicht lang, in der neunten Minute traf Ciprian Marica per Kopf zum Ausgleich. Der VfB-Stürmer sorgte nach einer Viertelstunde für den nächsten Aufreger. Nach einer Verbalattacke gegen Referee Wolfgang Stark sah er die Rote Karte. Der HSV nutzte die Überlegenheit und erhöhte noch vor der Pause durch Jonathan Pitroipa (29.) und Mladen Petric (36.) auf 3:1.
Durch die sichere Führung ließen es die Hamburger im zweiten Durchgang anfangs etwas schleifen, der VfB nutzte dies durch Christian Gentner (46.) zum 3:2-Anschlusstreffer. Nach einer Stunde sorgte schließlich Ruud van Nistelrooy für die Entscheidung. Dem erneuten Zwei-Tore-Vorsprung der Hanseaten hatten die Schwaben nichts mehr entgegenzusetzen. Der HSV hätte am Ende noch deutlicher gewinnen können, doch Ruud van Nistelrooy (71.), David Jarolim (73.) und Jonathan Pitroipa (80.) verpassten allesamt einen höheren Sieg herauszuscheißen, so dass es am Ende beim 4:2 blieb.
Mit 120 Ballkontakten war Piotr der Akteur mit den meisten Ballkontakten. Vom „kicker“ wurde er auch zum Spieler des Spiels gewählt. Das Fußballfachmagazin wertete über Piotr: „Unglaublich dominant, forderte nahezu jeden Ball, traf zudem mit perfekter Schusstechnik zum 1:0“. Am kommenden Samstag kann er seine gute Leistung gegen den SC Freiburg bestätigen. Der HSV reist dann in den Breisgau.
Trotz zwischenzeitlicher Führung für den HSV mussten die Hamburger in Hannover eine bittere 2:3-Niederlage hinnehmen, denn der entscheidende Treffer fiel in der Nachspielzeit.
In Hannover begann die Elf von Trainer Armin Veh engagiert und hatte in der Anfangsphase klare Vorteile was den Ballbesitz anbelangte. Die Hamburger taten sich aber schwer wirklich hochkarätige Torchancen herauszuspielen. So war ein Abschluss von Mladen Petric die einzig gefährliche Szene im Angriffsspiel der Hanseaten (12.). Mit zunehmender Spieldauer fand auch Hannover 96 besser in die Partie. Die nächste dicke Möglichkeit verzeichnete aber der HSV, als Petric nach Vorarbeit von Zé Roberte nur knapp am Tor vorbeizog (19.). Drei Minuten später ging ein Kopfballaufsetzer von Tomas Rincon über die Latte.
In der 31. Spielminute gingen die Gastgeber dann in Führung. Nach einem verunglücktem Klärungsversuch der HSV-Abwehr, lief Lars Stindl alleine auf Jaroslav Drobny zu und lies dem Hamburger Schlussmann keine Abwehrchance. Die Hamburger Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Wenig später sorgte Heung-Min Son für den 1:1-Pausenstand. Der Südkoreaner traf nach Vorarbeit von Jonathan Pitroipa (40).
Die Hamburger kamen besser aus der Kabine und wurden schließlich in der 54. Minute belohnt, als erneut Son mit einem Kopfball Hannovers Schlussmann Florian Fromlowitz überwand. Die 96er zeigten sich davon unbeeindruckt und glichen nur fünf Minuten später aus. Torschütze für die Niedersachsen war Christian Schulz (59.).
Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften hatten Chancen auf den Siegtreffer. Die beste für den HSV bot sich Pitroipa, der nach einer Einzelleistung aus rund zehn Metern zum Abschluss kam. Als sich die Zuschauer schon auf ein Remis einstellten, schlug Hannover nochmals zu. Mike Hanke sorgte mit einem Kopfballtreffer in der Nachspielzeit für den 3:2-Sieg seiner Mannschaft.
Der HSV hat damit weiterhin 18 Punkte und steht nach 13 Spielen auf dem 8. Rang. Am Samstag, den 27.11. empfängt Hamburg daheim in der Imtech-Arena den VfB Stuttgart.
Zum Auftakt des 12. Spieltages gastierte der HSV beim Tabellenführer Borussia Dortmund. Nach 90 kampfbetonten Minuten mussten sich die Hanseaten dem BVB mit 0:2 geschlagen geben.
Im ausverkauften Signal-Iduna-Park sahen die 80.720 Zuschauer bei strömendem Regen einen verhaltenen Auftakt. Dortmund war bemüht, doch der HSV stand gut, so dass die Angriffe der Gastgeber frühzeitig unterbunden werden konnten. Auf der Gegenseite konnten die Hamburger aber auch keine Akzente vor dem Borussen-Tor setzen. Richtig gefährlich wurde es erstmalig in der 40. Minute, als Mario Götze einen Schuss knapp daneben setzte. So stand es zur Pause 0:0.
Die zweite Halbzeit hatte kaum begonnen, da fiel das erste Tor. In der 49. Minute passte Lukasz Piszczek zu Shinji Kagawa und dessen abgefälschter Schuss aus 15 Metern landete im Netz der Hamburger. Dortmund hatte nun die Partie fest im Griff und Piotrs Team tat sich schwer. Nach und nach konnten sich die Hanseaten wieder besser in Szene setzen, doch anstelle des Ausgleichs fiel in der 70. Minute das 2:0 für den BVB durch Lucas Barrios. Die Hamburger versuchten nochmals alles, um den Anschluss zu schaffen, doch am Ende blieb es beim 2:0 für den BVB.
Durch die Niederlage rutschte der HSV vom sechsten auf den neunten Tabellenrang ab. Am kommenden Samstag müssen die Hamburger erneut auswärts antreten. Der Gegner in der AWD-Arena heißt dann Hannover 96.
Der Hamburger SV drehte gegen die TSG Hoffenheim einen 0:1-Rückstand und gewann am Ende verdient durch die Treffer von Heiko Westermann (45.) und Mladen Petric (83.) mit 2:1.
Die Partie gegen 1899 Hoffenheim begann für das Team von HSV-Trainer Armin Veh alles andere als optimal. Durch einen strittigen Strafstoß gingen die Gäste in Person von Sejad Salihovic früh in Führung. Der HSV kämpfte sich nach dem Gegentreffer in die Partie und verzeichnete erste Torchancen durch Piotr (11.), Mladen Petric (14.) und Paolo Guerrero (18.). Aber auch Hoffenheim tauchte immer wieder gefährlich vor dem Tor von HSV-Keeper Jaroslav Drobny auf. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde der Aufwand des HSV dann belohnt. Heiko Westermann erzielte nach Ablage von Petric aus kurzer Distanz das 1:1.
Nach dem Wechsel erhöhten die Hamburger mit zunehmender Spieldauer den Druck. Die Gastgeber erarbeiten sich viele gute Torchancen. Es dauerte aber bis zur 83. Minute, ehe die Hanseaten erfolgreich waren. Eine Flanke von Zé Roberto fand in Petric seinen Abnehmer. Der Kroate traf per Kopf zum 2:1. In den Schlussminuten spielte der HSV den Sieg souverän nach Hause und sicherte sich damit drei wichtige Punkte.
Durch den Sieg rückte der HSV auf den 6. Tabellenplatz vor. Bereits am kommenden Freitag wartet mit Borussia Dortmund der derzeitige Tabellenführer auf die Elf von Trainer Armin Veh.
Nach dem Aus im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt hatte sich der HSV für das Auswärtsspiel beim 1. FC Köln viel vorgenommen. Den besseren Start erwischten aber die Gastgeber, als Milivoje Novakovic mit einem Distanzschuss nur knapp das Tor verfehlte (5.). In der 10. Spielminute war der Slowene aber dann erfolgreich und brachte die Gastgeber in Führung. Dem Treffer war ein Freistoß vorausgegangen.
Die Antwort des HSV ließ nicht lange auf sich warten. Fünf Minuten später kam der Ball nach einer Ecke von Piotr über Umwegen zu Mladen Petric, der das Spielgerät mit dem Kopf aus kurzer Distanz unterbrachte (15.). Und es sollte sogar noch besser kommen für die Hanseaten. In der 24. Minute überlupfte Heung-Min Son nach einem Steilpass FC-Keeper Miro Varvodic und schob zum 2:1 aus Hamburger Sicht ein.
Das Spiel war sehr kurzweilig und so gab es in der Folge viele Torszenen. Es war aber der 1. FC Köln, der als nächstes jubeln durfte: Lukas Podolski legte im Sechzehnmeterraum quer auf Novakovic, der mit etwas Glück den Ausgleich markierte (29.). Bis zur Pause blieb es beim 2:2 Unentschieden.
In der 2. Halbzeit nahmen beide Mannschaften schnell Fahrt auf. Martin Lanig scheiterte mit seinem Kopfball nach einer Ecke von Podolski nur knapp (47). In der 53. Minute hämmerte Paulo Guerrero, nach feinem Zuspiel von Piotr den Ball gegen die Querlatte.
In der Folge erarbeiteten sich die Gastgeber zunehmend Feldvorteile und verzeichneten nun ein Chancenplus. In der 84. Minute ging dann der 1. FC Köln in Führung. Novakovic wurde im Strafraum völlig freistehend bedient und hatte keine Mühe den Ball aus kurzer Distanz einzuschieben. Der HSV bäumte sich danach noch mal auf und drängte auf den Ausgleich, für den es aber letztendlich nicht mehr reichte.
Am Samstag empfängt der Hamburger SV in der Imtech-Arena 1899 Hoffenheim.
Der Hamburger SV musste sich am Freitag im Heimspiel gegen den FC Bayern mit einem Unentschieden begnügen. Die torlose Partie war weitestgehend ausgeglichen, die beste Chance des Spiels hatten jedoch die Hamburger kurz vor dem Ende.
In der Auftaktpartie zum 9. Spieltag sahen die Zuschauer in der ausverkauften Imtech-Arena wie der HSV zu Beginn die Partie kontrollierte. Die ersten Torabschlüsse hatten jedoch die Bayern. So parierte Frank Rost nach einer Viertelstunde einen Schuss von Thomas Müller und vier Minuten später knallte Mario Gomez den Ball am HSV-Tor vorbei.
Der HSV benötigte etwa 20 Minuten, um selbst gefährlich zu werden. Zuerst scheiterte Ruud van Nistelrooy aus spitzem Winkel an Hans-Jörg Butt, dann rettete Danijel Pranjic gegen Jonathan Pitroipa und schließlich war nochmals Butt bei einem van Nistelrooy-Schuss zur Stelle. In der 42. Minute musste Hamburg noch den Torwart wechseln. Für den verletzten Frank Rost kam Jaroslav Drobny zum ersten Bundesligaspiel für die Hanseaten.
Der neue Keeper wurde im zweiten Abschnitt von den Gästen wenig gefordert. Die Bayern übernahmen zwar nach und nach die Initiative, doch richtig gefährlich wurde es nie. Ganz im Gegensatz zu den Angriffen der Hamburger. Zuerst ging ein Schuss von Marcell Jansen (52.) knapp vorbei, dann blockte Anatoliy Tymoshchuk gegen van Nistelrooy (63.) in höchster Not und Butt verhinderte in der 75. Minute die Führung gegen Piotr.
Die größte Gelegenheit des Spiels hatte dann Pitroipa in der 81. Minute. Nach einem Pass in die Tiefe lief der Mittelfeldspieler alleine aufs Bayern-Tor zu und schob den Ball an Butt vorbei, die Kugel landete jedoch nicht im Netz, sondern am rechten Pfosten. So blieb es beim 0:0 und der HSV musste sich nach zwei Siegen in Folge dieses Mal mit einem Remis begnügen. Nächster Gegner in der Liga wird am kommenden Samstag der 1. FC Köln sein, zuvor jedoch müssen die Hamburger im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt ran. Die Partie wird am Mittwoch um 19:00 Uhr in der Commerzbank-Arena angepfiffen.
Durch einen späten Treffer von Paolo Guerrero (89.) siegte der Hamburger SV am Samstagnachmittag im ausverkauften Bruchwegstadion gegen den FSV Mainz 05 mit 1:0. Der HSV bescherte den Mainzern somit die erste Niederlage der Saison und verhinderte damit einen neuen Bundesligastartrekord. Gegen Mainz gehörte Piotr zur Anfangself und zeigte auf der zentralen Mittelfeldposition eine überzeugende Leistung.
Zu Beginn der Partie gingen beide Teams wenig Risiko, so dass es bis zur ersten Torchance etwas dauerte. Die erste Gelegenheit hatte Piotr schließlich in der 18. Minute mit einem Schuss aus 15 Metern, doch FSV-Schlussmann Christian Wetklo konnte parieren. Auf der Gegenseite verpassten Lewis Holtby (25.), Eugen Polanski (26.) und Adam Szalai (27.) die Führung. Die beste Gelegenheit in Halbzeit eins bot sich Zé Roberto in 41. Minute. Sein Schuss aus 5 Metern knallte jedoch an den linken Pfosten, so dass es torlos in die Pause ging.
„Die Mannschaft hat ein gutes Spiel gemacht, hatte besonders in der ersten Halbzeit richtig gute Möglichkeiten. Da hätten wir in Führung gehen können, ja vielleicht sogar müssen“, sagte Trainer Veh nach der Partie, die in Durchgang zwei von den Mainzern bestimmt wurde. Der HSV blieb jedoch ruhig und wartete auf die Chance, die sich in der 89. Minute ergab. Piotr passte auf Zé Roberto, der sich gut im Mainzer Strafraum durchsetzen konnte und Paolo Guerrero bediente. Der HSV-Stürmer schlenzte den Ball direkt aus 10 Metern über einen Mainzer-Abwehrspieler hinweg ins rechte Eck zum 1:0.
Die Partie war damit gelaufen und der Hamburger SV brachte dem Gastgeber nach sieben Siegen in Folge die erste Saisonniederlage bei. „Wir sind noch nicht da wo wir hinwollen, aber wir haben in Mainz ein sehr wichtiges Zeichen gesetzt“, freute sich Piotr über den Erfolg am 8. Spieltag. Mit 14 Punkten liegt der HSV nun auf dem fünften Tabellenplatz. An der Spitze befindet sich derzeit Borussia Dortmund vor den punktgleichen Mainzern. Beide Teams konnten bislang 21 Zähler sammeln. In der Bundesliga geht es für die Hanseaten am kommenden Freitag weiter. Der HSV empfängt in der Imtech-Arena im Nord-Süd-Gipfel den FC Bayern.
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wurde am Dienstag in Berlin für ihre Leistungen und ihr Auftreten bei der WM 2010 mit dem Silbernen Lorbeerblatt geehrt.
Im Rahmen einer großen Feierstunde für die deutsche Nationalmannschaft wurden die WM-Akteure im Schloss Bellevue von Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt Bundestrainer Joachim Löw aus den Händen des Bundespräsidenten den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.
Christian Wulff lobte die außergewöhnlichen sportlichen Leistungen sowie das vorbildliche Auftreten der deutschen Auswahl bei der Weltmeisterschaft in Südafrika: „Die Mannschaft hat mit Eleganz, Leichtigkeit, Teamgeist und Spielwitz überzeugt und kann für andere ein Vorbild sein.“
DFB-Trainer Joachim Löw betonte, er sei "sehr stolz" und nehme die Auszeichnung stellvertretend für alle an, "die bei der WM wesentlich dazu beigetragen haben, dass wir Erfolg hatten - die 23 Spieler, das gesamte Trainerteam, Oliver Bierhoff, die Betreuer, die medizinische Abteilung, das Team hinter dem Team und auch die Fans".
Er betrachtet die Ehrung auch als Auszeichnung "für unsere Grundwerte bei der Nationalmannschaft: Vertrauen, Loyalität, Respekt, Ehrgeiz, Teamgeist, Fair Play." Die National-Elf um Bundestrainer Löw steht mit dieser Auszeichnung in einer Reihe mit Sportgrößen wie Franz Beckenbauer, Rosi Mittermaier, Boris Becker, Max Schmeling und Fritz Walter.
Piotr, der nicht für die beiden EM-Qualifikationsspiele nominiert wurde, reiste im Anschluss an die Verleihung zurück nach Hamburg. Die nominierten Spieler unter den Geehrten blieben in Berlin, wo die DFB-Elf am Freitag im Olympiastadion ein EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei bestreitet. Am kommenden Dienstag geht es für die Nationalmannschaft in der EM-Quali dann noch in Astana gegen Kasachstan. Die nächste Partie für Piotr steht am 16. Oktober an. Mit dem HSV gastiert er beim Tabellenführer FSV Mainz 05.
Der Hamburger SV gewinnt nach einem 0:1-Pausenrückstand die Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern am Ende noch mit 2:1 und hält damit Anschluss an die oberen Plätze.
In der mit 57.000 Zuschauern ausverkauften Imtech Arena ging es gleich zur Sache. Den besseren Start hatten aber die Gäste. Srdjan Lakic traf per Freistoß schon nach drei Minuten zur Führung für den FCK. Mit der frühen Führung im Rücken spielten die Pfälzer selbstbewusst auf, konzentrierten sich hauptsächlich auf die Defensivarbeit und lauerten auf Konter.
Die Hamburger versuchten Druck auszuüben und konnten auch einige aussichtsreiche Chancen verbuchen. Ruud van Nistelrooy hatte binnen weniger Minuten gleich drei Mal die Möglichkeit, den Ausgleich zu machen: Erst traf er den Pfosten, dann setzte er einen Kopfball nur knapp am Tor vorbei, ehe er dann eine Hereingabe lediglich um eine Fußspitze verpasste. Die letzte Torchance vor der Pause hatte wieder der FCK: Martin Amedick köpfte nach einem Freistoß rechts am Tor vorbei (42.), so dass es vorerst beim 0:1 blieb.
Die zweite Spielhälfte begannen beide Mannschaften mit viel Engagement, die erste Chance lag bei der Gast-Elf: Ivo Ilicevic zielte knapp am Tor vorbei (48.). Der HSV kämpfte sich mehr und mehr ins Spiel und erhöhte zunehmend den Druck auf die Lauterer. So gelang den Hanseaten in der 69. Minute der verdiente Ausgleich. Eljero Elia passte zu Zé Roberto, der von der Grundlinie in die Mitte flankte, wo Gojko Kacar hoch stieg und den Ball aus fünf Metern ins Tor zum 1:1 köpfte.
Die Partie war wieder offen und beide Teams drängten auf den Siegtreffer. Die besseren Torchancen verzeichnete jedoch der HSV. So wurde in der 76. Minute van Nistelrooy gerade noch geblockt und eine Minute später konnte FCK-Keeper Tobias Sippel einen Kopfball von Kacar gerade noch parieren.
In der 77.Spielminute kam Piotr für Elia und brachte frischen Wind ins Spiel. Die spielentscheidende Situation folgte schließlich in der 84. Spielminute: Jonathan Pitroipa flankte von rechts in die Mitte, wo Maxim Choupo-Moting den Ball aus kurzer Distanz ins Tor beförderte und somit der Elf von Trainer Armin Veh den späten, aber hart erkämpften Sieg bescherte.
Nach der Länderspielpause geht es für den Hamburger SV am 8. Spieltag gegen den aktuellen Tabellenführer FSV Mainz 05.
Nach 0:2 Rückstand kämpfte sich der HSV nochmal heran und glich in der zweiten Halbzeit aus, musste dann aber 5 Minuten vor Schluss eine Niederlage gegen Werder Bremen hinnehmen.
Trainer Armin Veh stellte das Personal im Vergleich zu der 1:3 Heimniederlage gegen den Vfl Wolfsburg auf zwei Positionen um: anstatt Jonathan Pitroipa brachte er Tomás Rincón und für Mladen Petric kam Eljero Elia als Spielmacher zum Einsatz.
Beide Teams hielten sich zunächst mit risikoreichen Aktionen nach vorne zurück und setzten stattdessen auf Ballkontrolle. Die Hamburger schafften es zwar früh die Elf von Thomas Schaaf zu bedrängen und so zu Fehlern zu zwingen, brachten es aber nicht zum erfolgreichen Abschluss. Den Führungstreffer erzielte aber in der 25. Minute Werder: Pizarro hielt ungehindert aufs HSV-Tor zu und gab an Marin ab, welcher im Strafraum vollstreckte .
Die HSV-Abwehr wurde zunehmend unsicherer und so nutzten die Bremer dies zu einem weiteren Treffer: an einen Freistoß von Aaron Hunt kam Hugo Almeida mit dem Kopf heran und köpfte zum 2:0 ein (29.).Noch vor der Pause erstarkte jedoch der HSV und verbuchte zwei Torchancen durch van Nistelrooy (39.), denen es aber an Genauigkeit im Abschluss mangelte.
In der zweiten Hälfte war das Spiel zunächst schleppend, die Bremer ließen Hamburg keinen Platz, weshalb der HSV keine kreativen Lösungen fand um aussichtsreiche Aktionen nach vorne einzuleiten. In der 59. Minute gelang Ruud van Nistelroy der ersehnte Anschlusstreffer. Kurz darauf folgte der Ausgleich durch Pitriopa der mit einem Rechtsschuss Werder-Keeper Tim Wiese keine Abwehrchance ließ. Daraufhin drängten beide Teams auf eine Entscheidung, welche sich kurz vor Schluss zu Gunsten der Bremer ergab.
Ein Gegenstoß Werders endete mit dem zweiten Tor von Hugo Almeida an diesem Abend (85.). Die Hamburger gaben sich jedoch noch nicht geschlagen und kämpften weiter um den erneuten Ausgleich, der ihnen letztendlich aber nicht gelang.
Am Samstag empfängt der HSV in der Imtech-Arena den 1.FC Kaiserslautern.
Der HSV musste gegen den VfL Wolfsburg trotz klarer Dominanz seine erste Niederlage der Saison hinnehmen. In der ausverkauften Imtech-Arena verloren die Hanseaten 1:3 gegen den VfL Wolfsburg.
Von Anfang an übernahmen die Hamburger die Initiative und erspielten sich eine Reihe von aussichtsreichen Torchancen. Mladen Petric (4./7./10.) und Maxim Choupo-Moting (8.) verfehlten aber das Tor knapp. Besser machten es die Gäste, die durch ihre erste Torchchance in Führung gingen. Edin Dzeko traf in der 15. Spielminute für die Wölfe.
Die Gastgeber spielten danach weiter nach vorne und wurden schließlich in der 30. Minute belohnt, als Choupo-Moting den Ausgleich erzielte. Bis zur Pause hatte der HSV deutlich mehr Spielanteile, ohne dass dabei aber zählbares heraussprang und so ging es mit dem 1:1 in die Kabine.
Auch in der zweiten Hälfte bot sich das gleiche Bild: Die Hamburger blieben das aktivere Team, Wolfsburg zog sich tief in die eigene Hälfte zurück und lauerte auf Konter. Vielversprechende Chancen durch van Nistelrooy (46.), Westermann (53.) und Choupo-Moting (61.) ließ die Elf von Trainer Armin Veh aber ungenutzt. Effizienter war dagegen die Chancenauswertung des VfL, der seine erste Möglichkeit nach dem Wechsel zur erneuten Führung nutzte. Grafite traf per Flachschuss.
Der HSV drängte danach auf den Ausgleich - doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Petrics verlängerte Ecke (78.) konnte Diego Benaglio gerade noch abwehren. Kurz darauf folgte die Vorentscheidung: Grafite erzielte das dritte Tor für die Wölfe. Mit insgesamt drei Treffern aus vier Torschüssen hatten die Wolfsburger eine nahezu perfekte Chancenverwertung an diesem Abend.
Am kommenden Samstag gastiert der Hamburger SV beim SV Werder Bremen.
Das über lange Zeit hinweg an Höhepunkten arme Hamburger Stadtderby, endete mit einem 1:1. Erst eine Viertelstunde vor Schluss kam Schwung in die Partie, als Fabian Boll in der 77. Minute den Führungstreffer für St. Pauli erzielte. Kurz vor Abpfiff konnte Mladen Petric den HSV mit einem traumhaften Schuss (88.) vor der drohenden Niederlage retten.
Der HSV- Trainer Armin Veh nahm nach dem Remis gegen Nürnberg zwei personelle Änderungen vor. Zum einen wurde Piotr durch Eljero Elia ersetzt, zum anderen lief für Guy Demel Tomás Rincón auf.
Das Spiel begann mit einem hohen Tempo, beide Teams verzeichneten in der Anfangsphase Torchancen. Bereits in der 4.Minute hatte der HSV die erste Chance durch Marcell Jansen, dessen Schuss jedoch knapp am Tor vorbei ging. Mehr Möglichkeiten erspielte sich jedoch zu Anfang St. Pauli: Fabian Boll versuchte es mit einem Distanzschuss (8.) und Rouwens Hennings mit einem Kopfball (11.), den Frank Rost jedoch abwehrte. Daraufhin kontrollierte der HSV zwar das Spielgeschehen, hatte auch mehr Ballbesitz, schaffte es aber kaum große Torchancen herauszuspielen.
Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine. Torraumszenen waren nach dem Seitenwechsel zunächst Mangelware. Nach einer Stunde brachte Veh mit Petric für Guerrero eine neue Offensivkraft in das Spiel, woraufhin St. Pauli Trainer Holger Stanoslawski Gerald Asamoah einwechselte. Schon kurze Zeit später leitete dieser den Ball kurz vor dem Strafraum quer zu Boll weiter, der ins linke untere Toreck (77.) zur Führung der Gastgeber traf.
Der HSV gab sich jedoch noch nicht geschlagen: Veh setzte in der 79. Minute mit der Einwechslung von Piotr und Maxim Choupo-Moting auf geballte Offensivkraft und wurde schließlich belohnt. Rund 18 Meter vor dem Tor bekam Petric den Ball und traf per Volleyschuss zum 1:1-Endstand.
In einer guten Bundesliga-Partie brachte Joris Mathijsen den HSV in der 61. Spielminute in Führung. Gegen Ende des Spiels sorgte dann aber Javier Pinola mit einem verwandelten Foulelfmeter noch für den 1:1-Endstand.
Im Vergleich zum letzten Spiel brachte HSV-Trainer Armin Veh Piotr für Eljero Elia von Beginn. Die Gastgeber begannen schwungvoll und kamen gegen die defensiv eingestellten Nürnberger schon in der Anfangsphase zu Torchancen. Beim Abschluss fehlte aber entweder die letzte Präzision oder das Quäntchen Glück. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Franken besser in das Spiel und verbuchten zwei richtig gute Chancen. Erst rettete in der 27. Minute für Hamburg die Latte, als Christian Eigler nach einem Konter abzog. Zehn Minuten später tauchte Albert Bunjaku völlig freistehend vor HSV-Schlussmann Frank Rost auf, schob den Ball aber am Tor vorbei. Nachdem auf der anderen Seite auch Zé Roberto aus kurzer Distanz verzog, blieb es zur Pause beim 0:0.
Personell unverändert kamen beide Mannschaften aus der Kabine. Zunächst waren Torraumszenen Mangelware. Und so ging dem Hamburger Treffer auch eine Standardsituation voraus. Nach einer Ecke von Zé Roberto traf Joris Mathijsen zum 1:0. Wenig später verhinderte Nürnbergs Torwart Raphael Schäfer die Vorentscheidung, als er einen Schuss von Marcel Jansen parierte. In der 82. Minute kam Julian Schieber im Strafraum des HSV zu Fall. Den fälligen Elfmeter für Nürnberg verwandelte Javier Pinola sicher zum 1:1-Ausgleich. Im Anschluss daran wurde das Spiel noch einmal hektisch, letztendlich blieb es aber bei der Punkteteilung.
Am kommenden Sonntag kommt es für die Mannschaft von Trainer Armin Veh zum Stadtderby gegen den FC St. Pauli.
Nach einem anfänglich ausgeglichenen Spiel in der ausverkauften Frankfurter Commerzbank-Arena gingen die Gastgeber durch ihre erste Großchance von Patrick Ochs (37.) in Führung. Nach der Pause dominierte nach Joris Mathijsens Anschlusstreffer in der 61. der HSV das Spiel und kam im Anschluss daran zu mehreren Tormöglichkeiten. Nach dem Führungstreffer von Ruud van Nistelrooy (81.) warfen die Hessen alles nach vorne und so konnte Paolo Guerrero den Endstand von 3:1 in der (89.) markieren.
Der Spielbeginn war von beidseitigem Zurückhalten geprägt, wobei die Eintracht in der 11. Minute den ersten Torschuss in Person von Andreas Maier verbuchte. In der Folge neutralisierten sich beide Teams weitgehend.
Erst gegen Ende des ersten Durchgangs nahm das Spiel an Fahrt auf: Nach einem Konter gelang Ochs der Führungstreffer. HSV-Keeper hatte keine Abwehrchance, da der Schuss noch abgefälscht wurde. Vor der Pause boten sich van Nistelrooy und Heiko Westermann noch Möglichkeiten auf den Ausgleich. Es blieb aber beim 0:1 aus Hamburger Sicht.
Nach dem Wechsel waren die Hanseaten spielbestimmend und setzten Frankfurt zunehmend unter Druck. In der 60. Minute wurde Piotr nach überstandener Verletzungspause eingewechselt.
Schon wenige Sekunden nach seiner Einwechslung traf Mathijsen nach Ecke von Zé Roberto zum 1:1. Der Ausgleich initialisierte bei den Hamburgern eine Reihe von Großchancen: Piotr, van Nistelrooy und Marcel Jansen scheiterten jeweils nur knapp. In der 81. traf van Nistelrooy zum verdienten 2:1. In der Schlussphase warf die Eintracht noch einmal alles nach vorne. Dadurch ergaben sich für die Hamburger Räume für Konter. Einen davon nutzte Guerrero zum 3:1-Endstand.
Mit sechs Punkten aus zwei Spielen belegt der HSV im Moment den 4. Tabellenplatz. Kommendes Wochenende gastiert der 1. FC Nürnberg in der HSH Nordbank Arena.
Der Hamburger Sportverein empfing in der ausverkauften Imtech Arena zum Saisonauftakt den FC Schalke 04. In einem hochklassigen Spiel dominierten die Gastgeber größtenteils die Partie und gewannen am Ende verdient mit 2:1. Beide Treffer für den HSV erzielte Ruud van Nistelrooy (46. / 83.). Der zwischenzeitliche Schalker Ausgleich gelang Jefferson Farfan (80.).
Der Hamburger Traditionsverein hatte zum Bundesligastart mit dem FC Schalke 04 einen schweren Gegner. Die Hanseaten traten durch den 5:1-Sieg im DFB-Pokal gegen den Torgelower SV Greif jedoch sehr selbstbewusst auf und so war die erste Halbzeit von mehreren Großchancen aus HSV Sicht geprägt. Bereits in den Anfangsminuten scheiterten Ruud van Nistelrooy (4.) und Mladen Petric (5.) nur knapp. Im Anschluss spielten beide Mannschaften nach vorne, ein zählbares Ergebnis ließ jedoch bis in die zweite Halbzeit auf sich warten.
Direkt nach Wiederanpfiff war es dann van Nistelrooy, der den Führungstreffer erzielte. Nach einer Stunde mussten die Gäste noch mit einem Mann weniger auskommen, denn Benedikt Höwedes sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Aus dem Nichts heraus verwandelte Jefferson Farfan in der 80. Minute die erste Schalker Chance in der zweiten Hälfte zum Ausgleich.
Der HSV brauchte nicht lange, um den Schock zu verdauen. Bereits drei Minuten später sorgte van Nistelrooy für die erneute Führung der Hamburger. Piotr war nach anhaltenden Achillessehnenbeschwerden aufgrund von Trainingsrückstand gegen den FC Schalke noch nicht im Kader. Mittlerweile kann er aber wieder voll mit der Mannschaft trainieren, so dass er am 2. Spieltag wieder Einsatz bereit wäre. Der Hamburger SV spielt am Samstag in der Commerzbank Arena gegen Eintracht Frankfurt.
Piotr, der beim Pokalspiel wegen Beschwerden mit der Achillessehne pausieren musste, wird auch beim Bundesligastart noch nicht mit von der Partie sein. Ein Einsatz am Samstagabend beim Spitzenspiel zwischen dem HSV und dem FC Schalke 04 kommt für ihn noch etwas zu früh.
Bereits am vergangenen Sonntag im DFB- Pokal beim Torgelower SV Greif mussten die Hanseaten ohne ihn antreten. Das erste Pflichtspiel der neuen Saison meisterte der HSV ohne größere Probleme. Das Team von Armin Veh überzeugte mit einem deutlichen 5:1 Sieg gegen die Mannschaft aus Mecklenburg- Vorpommern.
In der ausverkauften Gießerei-Arena sicherten drei Tore von Ruud van Nistelrooy (34./65./67.) sowie Paulo Guerrero (53.) und David Jarolim (81.) den verdienten Sieg über den Fünftligisten. Gegen den FC Schalke soll am Samstag nun ebenfalls ein Sieg verbucht werden. Piotr wird von der Tribüne aus seiner Mannschaft die Daumen drücken.
Die neue Saison nähert sich in großen Schritten. Der HSV befindet sich in der Endphase der Vorbereitung. Erstmals ernst für die Hanseaten wird es am Wochenende. In der ersten Runde des DFB-Pokals trifft der HSV auf den Torgelower SV Greif. Die Mannschaft aus Mecklenburg-Vorpommern spielt sonst in der Oberliga Nordost und fiebert seit Wochen dem Spiel des Jahres entgegen.
So ist die Partie in der Gießerei-Arena längst ausverkauft. Insgesamt 8.000 Zuschauer werden am Sonntag im Stadion sein. Der HSV ist trotz der 2:4-Niederlage im Testspiel gegen Energie Cottbus klarer Favorit gegen den SV Greif. Ob Piotr am Sonntag im Kader steht, entscheidet sich im Laufe der Woche. Aufgrund von Achillessehnenbeschwerden war er gegen Cottbus nicht mit von der Partie und musste auch seine Teilnahme für das Länderspiel gegen Dänemark absagen. Bundestrainer Joachim Löw hatte ihn für den Test am Mittwoch nominiert.
Stattdessen trainiert er nun daheim in Hamburg für eine schnelle Genesung. So verbrachte er in den letzten Tagen viel Zeit auf dem Fahrrad. Für die anstehenden Aufgaben möchte rechtzeitig wieder fit zu sein. Denn eine Woche nach dem Auftakt im Pokal startet bereits die Bundesliga. Mit Vizemeister FC Schalke 04 wartet auf den Hamburger SV sogleich ein echter Prüfstein.
Beim Liga Total! Cup vor einer Woche musste sich der HSV den Schalkern noch knapp geschlagen geben. Das Resultat damals lautet 1:2. Am 21. August beim Bundesliga–Auftakt soll nun die Revanche folgen.
Im Spiel um Platz drei gab es für die deutsche Mannschaft bei der WM in Südafrika einen 3:2-Sieg gegen Uruguay. Die Tore in einer abwechslungsreichen Partie vor 36.254 Zuschauern im Nelson-Mandela-Bay-Stadion von Port Elizabeth erzielten Thomas Müller (18.), Marcell Jansen (56.) und Sami Khedira (82.), für Uruguay trafen Edinson Cavani (28.) und Diego Forlan (51.).
Im „kleinen Finale“ musste Bundestrainer Joachim Löw auf Miroslav Klose (Rückenprobleme), Philipp Lahm und Lukas Podolski (beide Grippe) verzichten und auch Piotr beobachtete das Spiel nur von der Bank aus. Gegner Uruguay konnte dagegen aus dem Vollen schöpfen und so entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit vielen Torraumszenen. Die erste Chance hatten die Südamerikaner durch einen 20-m-Freistoß von Forlan in der 7. Minute, auf der Gegenseite landete drei Minuten später ein Kopfball von Arne Friedrich an der Latte.
In der 18. Minute war es dann Müller, der Deutschland in Führung brachte. Nach einem Fernschuss von Bastian Schweinsteiger und konnte Uruguays Keeper Fernando Muslera den Ball nicht festhalten und Müller war zur Stelle. Nur zehn Minuten später glichen die Südamerikaner durch Cavani aus. Mit dem 1:1 ging es auch in die Pause.
Im zweiten Abschnitt ging Uruguay zuerst in Führung. Nach einer Flanke von Arevalo Rios in der 51. Minute knallte Forlan den Ball mit einem Volley-Aufsetzer aus rund 20 Metern in die Maschen. Die Antwort von Deutschland ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer langen Flanke von Jerome Boateng verpasste Goalie Muslera den Ball und Jansen besorgte per Kopf den Ausgleich. Die Entscheidung fiel dann in der 82. Minute. Nach einer Ecke Mesut Özil konnte Uruguay den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen und Khedira traf per Kopf zum 3:2. Um ein Haar wäre den Südamerikanern in der Nachspielzeit noch der Ausgleich gelungen, doch Forlans Freistoß (93.) aus knapp 20 Metern ging jedoch an die Latte.
Damit endete für die Deutsche Mannschaft die Weltmeisterschaft in Südafrika mit der Bronzemedaille. „Wir gehen nicht mit leeren Händen nach Hause. Die Mannschaft ist verdient Dritter geworden“, sagte Bundestrainer Joachim Löw. „Wenn man das gesamte Turnier sieht, wie die Mannschaft gekämpft hat, ist das absolut zufriedenstellend. So gesehen können alle stolz zurückfahren nach Deutschland.“ Das DFB-Team kehrt am Montag nach Deutschland zurück und für die Nationalspieler beginnt dann der wohlverdiente Urlaub. Piotr verbringt die freien Tage in Spanien. An der Costa del Sol erholt er sich von Strapazen der vergangenen Wochen.
Am Mittwoch musste sich das DFB-Team im WM-Halbfinale Spanien mit 0:1 geschlagen geben. Das goldene Tor fiel durch einen Kopfball von Carles Puyol in der 73. Minute.
Bei der Fußball-WM 2010 in Südafrika verpasste die Deutsche Mannschaft das Finale und muss sich nun mit dem Spiel um Platz drei zufrieden geben. Die Mannschaft von Joachim Löw unterlag Europameister Spanien vor 60.960 Zuschauern im ausverkauften Moses-Mabhida-Stadion von Durban mit 0:1. Das Tor des Tages gelang Carles Puyol in der 73. Minute mit einem wuchtigen Kopfball.
Dementsprechend groß war die Enttäuschung bei der deutschen Mannschaft nach dem Spiel. „Kompliment an die Spanier“, sagte der Bundestrainer, „sie haben uns an die Grenzen gebracht. Manche konnten die Hemmungen nie richtig abbauen. Die Spanier lassen den Ball so laufen, dass man häufig hinterher rennt. Wir kamen nicht zu den nötigen Ballgewinnen und haben viel Kraft gebraucht.“ Die Iberer waren dem DFB-Team in allen Belangen überlegen. So lagen die Vorteile bei Ballbesitz, Torchancen und Tempo auf Seiten der Spanier.
Über das gesamte Spiel hinweg hatte sich die deutsche Mannschaft wenige Chancen erarbeiten können. So stand in Halbzeit eins nur ein Fernschuss von Piotr in der 32. Minute zu Buche. Im zweiten Durchgang hatte Toni Kroos in der 69. Minute nach einer Direktabnahme noch eine gute Gelegenheit. Ansonsten waren es die Spanier, die das Spiel bestimmten und den Ball laufen ließen.
Im Finale am Sonntag trifft der Europameister nun auf die Niederländer, die sich im anderen Halbfinale mit 3:2 gegen die Mannschaft aus Uruguay gesetzt haben. Der Gegner für die Deutsche Mannschaft im Spiel um Platz drei kommt somit aus Südamerika. Die Partie findet am Samstag um 20:30 Uhr im Nelson-Mandela-Bay-Stadion von Port Elizabeth statt.
Durch einen beeindruckenden 4:0-Erfolg gegen Argentinien qualifizierte sich die deutsche Mannschaft in Südafrika fürs WM-Halbfinale. Die Treffer für die Mannschaft von Joachim Löw steuerten Thomas Müller (3.), Miroslav Klose (68., 89.), der doppelt traf und Arne Friedrich (74.) bei. Gegner am Mittwoch im Halbfinale wird Europameister Spanien sein.
Die Partie im ausverkauften Green Point Stadion von Kapstadt war gerade einmal 2:38 Minuten gespielt, da durften die deutschen Fans schon jubeln. Nach einer Freistoßflanke von Bastian Schweinsteiger köpfte Thomas Müller den Ball vorbei an Argentiniens Torwart Romero ins Netz.
Mit der frühen Führung im Rücken konnte die deutsche Mannschaft die Taktik praktizieren, die schon gegen England erfolgreich war. Das Team von Joachim Löw machte die Räume in der eigenen Hälfte eng und schaltete bei Ballgewinn blitzschnell auf Konter um. Beispielsweise in der 24. Minute, als Müller in den Strafraum zog und Klose bediente, der aus elf Metern allerdings über die Latte schoss.
Nach etwa einer halben Stunde fand Argentinien besser ins Spiel und hatte erste Chancen, aber auch Deutschland bleib gefährlich. Auf beiden Seiten blieben die Angriffe jedoch ohne Erfolg, so dass es mit dem 1:0 in die Pause ging.
Auch im zweiten Abschnitt fanden die Argentinier kein Mittel gegen die deutsche Defensive, dafür wurden sie selbst in der Abwehr immer anfälliger, was in der 68. Minute vom DFB-Team bestraft wurde. Müller erkämpfte sich an der Strafraumecke im Liegen den Ball und passte auf Podolski, der ideal für Klose ablegte, und der Stürmer erzielte aus kurzer Distanz das 2:0.
Die endgültige Entscheidung fiel sechs Minuten später, als Schweinsteiger nach einem Solo Friedrich bediente und der Innenverteidiger im Fallen den Ball über die Linie bugsierte. Der letzte Treffer blieb wieder Klose vorbehalten. Nach einer Flanke von Özil traf der Stürmer zum 4:0-Endstand.
Kurz darauf beendete der Schiedsrichter die Partie und Deutschland zog in beeindruckender Manier ins WM-Halbfinale ein. Gegner dort wird Spanien sein. Der Europameister setzte sich im Viertelfinale mit 1:0 gegen Paraguay durch. Das Duell gegen die Spanier findet am Mittwoch um 20:30 Uhr im Moses Mabhida Stadion von Durban statt.
Die deutsche Mannschaft qualifizierte sich am Sonntag in Bloemfontein durch einen 4:1-Erfolg über England fürs WM-Viertelfinale. Die Treffer fürs DFB-Team gelangen Miroslav Klose (20.), Lukas Podolski (32.) und Thomas Müller (67./70.), der zweifach traf. Gegner in der Runde des letzten Acht ist nun Argentinien.
Konzentriert und mutig präsentierte sich die Mannschaft von Joachim Löw im Spiel gegen England. So hatte Mesut Özil bereits nach fünf Minuten die Chance zur Führung, doch Englands Keeper David James konnte noch klären. In der 20. Minute musste der englische Torhüter dann das erste Mal hinter sich greifen. Nach einem weiten Abschlag von Manuel Neuer setzte sich Miroslav Klose im Laufduell gegen Matthew Upson durch und beförderte den Ball im Fallen an James vorbei ins Netz. In der 32. Minute folgte das 2:0, nach dem Lukas Podolski aus spitzem Winkel einen Konter der Deutschen erfolgreich abschloss.
In der 37. Minute fiel etwas überraschend durch Matthew Upson der Anschlusstreffer und England war zurück im Spiel. Glück hatte das DFB-Team dann in der 38. Minute, nach dem der Ball nach einem Schuss von Frank Lampard von der Unterkante der Latte hinter der Linie landete. Schiedsrichter und Linienrichter ließen jedoch weiterspielen, so dass es mit dem 2:1 in die Pause ging.
In der zweiten Hälfte erhöhte England nochmals den Druck, doch das DFB-Team blieb bei Kontern gefährlich. So fiel in der 67. Minute schließlich die Vorentscheidung. Bei einem Freistoß war England zu weit aufgerückt und wurden eiskalt ausgekontert: Jerome Boateng bediente Thomas Müller, der zu Bastian Schweinsteiger passte, und der wieder zurück auf Müller, der den Ball vorbei an Englands Goalie ins Netz knallte. Kurz darauf erhöhte Müller nach einem erneuten Konter auf 4:1 (70.).
Damit war die Partie gelaufen und Deutschland qualifizierte sich fürs WM-Viertelfinale. In der Runde der letzten Acht wartet nun, wie schon bei der WM 2006, die Auswahl von Argentinien. Das Team von Diego Maradona besiegte im Achtelfinale die Mannschaft aus Mexiko mit 3:1. Knapp eine Woche haben Piotr und seine Teamkollegen nun Zeit, sich auf die Partie gegen Argentinien vorzubereiten. Das Spiel findet am Samstag in Kapstadt um 16:00 Uhr in Green Point Stadion statt.
Am Mittwochabend qualifizierte sich das DFB-Team nach einem 1:0-Sieg gegen Ghana durch ein Tor von Mesut Özil fürs Achtelfinale. Gegner der deutschen Mannschaft am Sonntag wird England sein.
Die Ausgangslage vor der abschließenden Partie gegen Ghana war klar, die deutsche Mannschaft benötigte vor 83.391 Zuschauern im Soccer City Stadion von Johannesburg einen Sieg, um sich sicher fürs Achtelfinale zu qualifizieren. Durch den Druck des Vorrundenfinales tat sich die Mannschaft von Joachim Löw sichtlich schwer.
In der 25. Minute hatte Mesut Özil die große Gelegenheit für Entspannung zu sorgen, als er alleine vor Torhüter Richard Kingson auftauchte. Der Versuch eines Beinschuss scheiterte jedoch an der Reaktion des Keepers und so blieb es beim 0:0. Nur eine Minute später wäre Ghana beinahe in Führung gegangen, als Philipp Lahm gerade noch einen Kopfball von Gyan mit der Brust von der Linie befördern konnte. Die Partie ließ weiter zu wünschen übrig und lebte mehr von der Spannung, denn von der Qualität. Mit dem torlosen Remis ging es schließlich in die Pause.
In der zweiten Halbzeit hatte Ghana die erste klare Chance. In der 51. Minute gewann Prince Tagoe ein Kopfball-Duell und Asamoah kam anschließend frei zum Abschluss. Eine Glanzparade von Manuel Neuer verhinderte den Rückstand. Nach einer Stunde konnte die deutsche Mannschaft aufatmen. Mesut Özil schloss einen Angriff über die rechte Seite mit einem Schuss aus 20 Metern ab. Der Ball schlug im linken, oberen Eck ein und es stand 1:0. In der 67. Minute feierte Piotr sein WM-Debüt.
Nach seiner Einwechslung für Thomas Müller half er auf der rechten Seite mit, das Spiel über die Zeit zu bringen. Am Ende sicherte sich die deutsche Nationalmannschaft den Gruppensieg. Ghana qualifizierte sich trotz der Niederlage aufgrund des Sieges von Australien gegen Serbien (2:1) ebenfalls fürs Achtelfinale. Deutschland trifft nun am Sonntag um 16:00 Uhr in Free State Stadion von Bloemfontein auf die englische Nationalmannschaft. Das Team von Fabio Capello qualifizierte sich durch einen 1:0-Erfolg über Slowenien für die Runde der letzten 16.
Nach dem 0:1 gegen Serbien hat das deutsche Team schon vor dem Achtelfinale ein erstes K.o.-Spiel. Am Mittwoch in der Partie gegen Ghana geht es für die Nationalmannschaft um alles oder nichts.
Vom Gruppensieg über Platz zwei bis hin zum Ausscheiden ist alles möglich. Ein Sieg jedenfalls würde das Weiterkommen garantieren. Der Ausgang in der Gruppe D ist nach zwei Partien noch offen. Theoretisch haben alle vier Mannschaften die Chance aufs Achtelfinale. Derzeit liegt Ghana mit vier Punkten vor Deutschland und Serbien, die beide drei Zähler haben, und Australien mit einem Punkt an der Tabellenspitze.
Der dritte Spieltag sieht nun vor, dass das DFB-Team auf Ghana triff und Australien gegen Serbien spielt. Aufgrund des klaren 4:0 Sieges der Deutschen gegen Australien hat die Mannschaft von Joachim Löw in Sachen Torverhältnis einen kleinen Vorteil. Bei einem Sieg gegen das afrikanische Team winkt der Gruppensieg. In alle Ruhe möchte sich die Mannschaft nun in den nächsten Tagen auf die Partie vorbereiten.
Für Joachim Löw ist Ghana eine Mannschaft, die körperbetont spielt und in der Lage ist, schnell nach vorne zu spielen. Das macht die Ghanaer gerade bei Kontern gefährlich. Der Bundestrainer ist jedoch sehr zuversichtlich. „Mein Team ist körperlich gut drauf und in der Lage, ein hohes Tempo zu gehen.“
Konzentriert und fokussiert soll nun bis Mittwoch trainiert werden. Von Panik oder Angst ist jedenfalls keine Spur. „Drucksituationen sind bei einer WM nicht zu vermeiden“, sagt der Bundestrainer. K.o.-Spiele gehören zu einer WM wie deutsche Siege in entscheidenden Situationen. Deswegen ist Joachim Löw auch überzeugt, dass sein Team die Hürde Ghana nehmen wird: „Ich bin sicher, dass wir die nächste Runde erreichen.“
Im zweiten Spiel der WM unterlag das DFB-Team der serbischen Mannschaft mit 0:1. Am kommenden Mittwoch in der Partie gegen Ghana geht es nun um alles oder nichts.
Nach dem klaren Auftaktsieg gegen Australien musste die deutsche Nationalmannschaft am Freitag gegen Serbien eine 0:1-Niederlage einstecken. Das Tor des Tages fiel in der 38. Minute durch Milan Jovanovic. Zu diesem Zeitpunkt war das deutsche Team bereits in Unterzahl, da Miroslav Klose eine Minute zuvor nach wiederholtem Foulspiel vom Platz gestellt wurde.
Die Partie in Port Elizabeth begann verhalten und beide Teams riskierten wenig. Schiedsrichter Alberto Mallenco aus Spanien zeigte sich in der Regelauslegung dazu sehr konsequent, so dass schon früh fünf Spieler mit der Gelben Karte vorbelastet waren. Darunter auch Miroslav Klose, der in der 37. Minute nach einem erneuten Foul dann Gelb-Rot sah.
Die Serben nutzten den Vorteil direkt aus und erzielten nur eine Minute später das 1:0. Milos Krasic setzte sich auf dem rechten Flügel durch und flankte in die Mitte. Dort legte Nikola Zigic per Kopf ab auf Milan Jovanovic, der aus kurzer Distanz den Ball im Tor versenkte (38.).
Im zweiten Abschnitt übernahm das DFB-Team trotz Unterzahl das Kommando und erspielte sich gute Möglichkeiten. So scheiterte Bastian Schweinsteigers (55.) sowie zweimal Lukas Podolski (58. / 59.) in aussichtsreicher Position.
Die beste Chance zum Ausgleich bot sich dann nach einer Stunde. Nach einem Handspiel von Nemanja Vidic entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Lukas Podolski trat an und scheiterte Torhüter Vladimir Stojkovic. Je länger das Spiel dauerte, umso mehr schwanden die Kräfte bei der dezimierten deutschen Elf, so dass es am Ende beim 1:0-Erfolg für Serbien blieb.
Am kommenden Mittwoch um 20:30 Uhr trifft das DFB-Team im abschließenden Gruppenspiel auf Ghana. In der Soccer City Arena in Johannesburg wartet dann ein erstes Endspiel auf die Mannschaft von Joachim Löw. Mit einem Sieg gegen das afrikanische Team wäre die Qualifikation für Achtelfinale geschafft. Parallel dazu trifft Serbien auf Australien.
Die Nationalmannschaft feierte bei ihrem ersten Gruppenspiel bei der WM 2010 in Südafrika einen hochverdienten 4:0-Sieg gegen Australien.
Nach drei Minuten musste die DFB-Elf die erste Schrecksekunde überstehen. Richard Garcia kam nach einer Unordnung in der deutschen Hintermannschaft zum Abschluss, doch Philipp Lahm und Manuel Neuer konnten mit vereinten Kräften die Situation klären. In der Folge übernahm die Elf von Joachim Löw das Kommando. Deutschland machte viel Druck und erspielte sich beste Tormöglichkeiten.
In der 7. Minute scheiterte Miroslav Klose freistehend am gut reagierenden Marc Schwarzer. Eine Minute später schloss dann aber Lukas Podolski eine herrliche Kombination über Mesut Özil und Thomas Müller erfolgreich zur 1:0 Führung ab. In der 27. Spielminute köpfte dann Miroslav Klose ein Flanke von Philipp Lahm zum 2:0 ins Tor. Deutschland war Australien in allen Belangen überlegen. Es blieb aber beim 2:0-Pausenstand.
Nach dem Wechsel zeigte die deutsche Mannschaft einen sehenswerten Kombinationsfußball. Australien fand keine Mittel um die Spielfreude der DFB-Elf zu unterbinden. In der 56. Minute wurde Tim Cahill nach einem Foulspiel des Feldes verwiesen. Thomas Müller erhöhte wenig später auf 3:0 (68). Der Bayer traf von der Strafraumgrenze per Rechtsschuss. Nur zwei Minuten später traf Cacau unmittelbar nach seiner Einwechslung zum 4:0-Endstand. Özil leistete die Vorarbeit.
Die deutsche Elf untermauerte mit einer überzeugenden Leistung ihre Ambitionen auf den Gruppensieg. Als nächster Gegner wartet am Freitag um 13:30 Uhr in Port Elizabeth die Nationalmannschaft aus Serbien.
Im letzten Vorbereitungsspiel auf die WM feierten Piotr und sein Team einen 3:1-Sieg gegen Bosnien Herzegowina.
Vor 48.000 Zuschauern in der ausverkauften Commerzbank-Arena fand die deutsche Mannschaft sehr schnell in die Partie und erspielte sich in der Anfangsphase mehrere Torchancen. Die beste bot sich Lukas Podolski in der 9. Minute. Bei dessen Fernschuss rettete die Querlatte. Vier Minuten später nutzten die Gäste ihre erste Möglichkeit zur Führung. Edin Dzeko war der Torschütze. Bis zur Pause war die Elf von Joachim Löw das spielbestimmende Team. Die deutsche Mannschaft erspielte sich viele Torchancen, die aber allesamt ungenutzt blieben. So ging es für Piotr & Co. mit 0:1 in die Halbzeitpause.
Nur fünf Minuten nach Wiederbeginn sorgte Philipp Lahm für den Ausgleich. Der Kapitän traf nach einem energischen Antritt aus 16 Metern genau in den Winkel. In der Folge zeigte das DFB-Team attraktiven Angriffsfußball und erspielte sich nach teils sehenswerten Kombinationen eine Fülle von Tormöglichkeiten. Dem 2:1 ging ein Foul an Marko Marin im Strafraum voraus. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Bastian Schweinsteiger (73). Nur fünf Minuten später gab es erneut Strafstoß. Schweinsteiger ließ sich die Chance nicht nehmen und traf zum 3:1-Endstand.
Für Joachim Löw und sein Team war es somit eine gelungene Generalprobe. Bevor es am Sonntag nach Südafrika geht, hat Piotr noch zu Hause zwei Tage Zeit sich von den letzten Trainingswochen zu erholen.
In Budapest setzte sich die deutsche Nationalmannschaft im Vorbereitungsspiel gegen Ungarn mit 3:0 durch.
Vor 14000 Zuschauern im Ferenc-Puskas-Stadion erwischte die Elf von Joachim Löw einen Blitzstart. Lukas Podolski brachte Deutschland in der 4. Spielminute per Foulelfmeter in Führung. In der Folge erspielte sich Piotr und sein Team eine ganze Reihe an guten Tormöglichkeiten, teilweise nach sehenswerten Kombinationen. Einzig mit der Chancenauswertung konnte Bundestrainer Joachim Löw nicht zufrieden sein. Deswegen blieb es bis zur Pause bei der 1:0 Führung aus deutscher Sicht.
Im zweiten Durchgang brachte Joachim Löw Dennis Aogo und Cacau für Mesut Özil und Sami Khedira. Die Gastgeber konnten nach der Pause die Partie ausgeglichener gestalten. Piotr & Co. blieben aber die gefährlichere Mannschaft. Und so sorgte Mario Gomez nach Vorarbeit von Marko Marin für das 2:0 (69.). Der Stürmer vom FC Bayern tunnelte Ungarns Schlussmann Gabor Kiraly aus elf Metern. Nur drei Minuten später war sein Sturmpartner erfolgreich. Cacau lief nach einer Kopfballverlängerung von Per Mertesacker alleine auf das Tor zu, umkurvte Kiraly und schob zum 3:0-Endstand ein.
Am Montag erhält Piotr und sein Team vor Ort im Mannschaftshotel in Eppan Besuch von der Bundeskanzlerin. Wie schon im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2006 wird Angela Merkel der Mannschaft um Kapitän Philipp Lahm für das Turnier in Südafrika alles Gute wünschen.
Im letzten Vorbereitungsspiel vor der WM treffen Piotr & Co. am Donnerstag in Frankfurt auf Bosnien-Herzegowina.
Am Pfingstmontag stand für Piotr & Co. ein Test gegen den FC Südtirol an. Bis auf die sieben Nationalspieler des FC Bayern, die erst am Dienstag bzw. Mittwoch ins Trainingslager nach Südtirol nachreisen werden, standen Bundestrainer Joachim Löw im Test gegen den italienischen Drittligisten alle Akteure zur Verfügung. Die Spieldauer betrug dabei zweimal 30 Minuten.
Vor etwa 500 Zuschauern brachte Piotr in der 37. Spielminute die deutsche Nationalmannschaft mit einem herrlichen Freistoß in Führung. Zehn Minuten später erhöhte Mesut Özil auf 2:0, ehe Cacau in der 54. Minute das 3:0 beisteuerte. Der Kölner Lukas Podolski leistete bei beiden Treffern die Vorarbeit. Für den 4:0-Endstand sorgte ein Eigentor der Italiener (57.).
Einziger Wehrmutstropfen für Bundestrainer Joachim Löw war die Verletzung von Christian Träsch. Der Stuttgarter Mittelfeldspieler knickte zu Beginn des Spiels um und zog sich dabei eine Blessur am rechten Sprunggelenk zu. Die genaue Diagnose steht noch aus.
Bis Samstag befindet sich die DFB-Elf noch im Trainingslager in Norditalien. Am 29.5. geht es dann für Piotr und seine Mannschaft nach Budapest. Dort trifft die DFB-Elf auf die Nationalmannschaft aus Ungarn.
Im ersten Testspiel der Vorbereitung auf die WM 2010 siegte die Nationalmannschaft gegen Malta mit 3:0.
Bundestrainer Joachim Löw musste in Aachen gegen Malta auf einige Akteure verzichten, da noch das DFB-Pokal Endspiel zwischen dem FC Bayern gegen Werder Bremen bevor stand.
Gegen Malta entwickelte sich von Anfang an eine einseitige Partie. Deutschland war den Gästen in allen Bereichen überlegen. Dennoch dauerte es bis zur 16 Minute, ehe Cacau die deutsche Mannschaft in Führung brachte. Bis zur Pause erspielte sich die DFB- Elf noch eine Reihe guter Tormöglichkeiten, im Abschluss fehlte aber die letzte Konsequenz und so blieb es beim 1:0-Pausenstand aus deutscher Sicht.
Nach Vorarbeit von Lukas Podolski erhöhte in der 59. Spielminute Cacau auf 2:0. Nur drei Minuten später brachte erneut Podolski den Ball vor das Tor, ein Spieler von Malta versuchte den Ball zu klären, traf aber ins eigene Tor (63.). Viele Wechsel hemmten in der Folge den Spielfluss, dennoch ergaben sich immer wieder Chancen. Nutzen konnte die Elf von Joachim Löw aber keine mehr. So blieb es am Ende beim 3:0.
Einen Tag nach dem Spiel ging es für Piotr & Co. mit dem Flieger nach Sizilien. Bis zum 21. Mai findet dort ein Regenerationstrainingslager statt. Zweimal täglich bittet DFB-Trainer Joachim Löw seine Mannschaft zu kurzen Trainingseinheiten. „Wir müssen die ideale Kombination aus Be- und Entlastung finden“, so Co-Trainer Hansi Flick. Deswegen sind auch die Familien der Spieler vor Ort, um für die nötige Ablenkung zu sorgen. Ab 21. Mai beginnt in Südtirol für Piotr & Co. dann die heiße Phase der Vorbereitung auf die WM.
Am letzten Spieltag trennte sich der Hamburger SV im Nordderby gegen Werder Bremen 1:1. Claudio Pizarro brachte Werder in der 58. Minute in Führung, ehe Ruud van Nistelrooy in der 82. Minute für dem Ausgleich sorgte (82.)
Im Vergleich zum 4:0-Sieg beim 1. FC Nürnberg wechselte Interimstrainer Ricardo Moniz nur auf einer Position. Für Marcus Berg stand Ruud van Nistelrooy in der Startelf.
Piotrs Team begann sehr engagiert und erspielte sich bereits in der Anfangsphase gute Tormöglichkeiten. Zuerst verzog Denis Aogo nach fünf Minuten, dann scheiterte van Nistelrooy per Kopf aus kurzer Distanz an Werder Schlussmann Tim Wiese (8.). Nur Sekunden später rettete erneut Wiese – David Jarolin versuchte es mit einem Heber.
Von Bremen war zu dieser Phase des Spiels in der Offensive kaum etwas zu sehen. Anders der HSV. Zé Roberto bewies viel Gefühl im Fuß, als er die Werder Abwehr überlupfte und van Nistelrooy bediente. Der Holländer scheiterte aber am herauslaufenden Wiese. In der Folge bot die Partie nicht mehr ganz so viele Torraumszenen, ohne aber dabei an Unterhaltungswert zu verlieren. Vor der Pause hatten die Gastgeber sogar noch die Möglichkeit in Führung zu gehen. Bei einem Kopfball von Hugo Almeida rettete für Hamburg der Innenpfosten.
Kurz nach dem Seitenwechsel fand Werder zunehmend besser in das Spiel – und wurde in der 58. Minute prompt belohnt. Claudia Pizarro erzielte das 1:0. Hamburg zeigte sich davon aber nicht beeindruckt und drängte auf den Ausgleichtreffer. Nach einem sehenswerten Pass von Zé Roberto scheiterte van Nistelrooy freistehend aus sechs Metern an Wiese (65.). Nach einem schönen Spielzug über die linke Seite legte Zé Roberto den Ball mit viel Übersicht zurück. Van Nistelrooy war zur Stelle und schloss unhaltbar zum Ausgleich ab (82.).
In den Schlussminuten wollten beide Teams den Sieg. Jerome Boateng scheiterte mit einem Kopfball an Wiese (84.) und der eingewechselte Marko Marin traf bei einem Konter den Ball nicht voll (88.). So blieb es letztlich beim 1:1-Unentschieden. Am Ende der Saison belegen die Hanseaten damit den 7. Tabellenplatz und schaffte es somit nicht, sich für die Europa League zu qualifizieren. Für Piotr geht es bereits diese Woche mit der Vorbereitung auf die WM in Südafrika weiter. Am Donnerstag empfängt die DFB-Auswahl in Aachen Malta.
Erwartungsgemäß wurde Piotr von Bundestrainer Joachim Löw in den vorläufigen Kader für die Weltmeisterschaft in Südafrika berufen.
Insgesamt stehen 27 Spieler im Aufgebot. "Der Kader ist das Resultat von jahrelangen Analysen, die wir gemacht haben. Wir haben in diese Spieler absolutes Vertrauen", sagte Löw im Rahmen der Pressekonferenz des DFB.
Schon am 13. Mai steht für Piotr und seine Mannschaft in Aachen der erste Test gegen Malta auf dem Programm. Für das Freundschaftsspiel nominierte der Bundestrainer zudem Torhüter Tobias Sippel vom Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern, die Verteidiger Mats Hummels (Borussia Dortmund) und Stefan Reinartz (Bayer Leverkusen), sowie Marco Reus (Borussia Mönchengladbach) und den Dortmunder Kevin Großkreutz für die Offensive. Denn zu diesem Zeitpunkt stehen Michael Ballack sowie die Spieler des FC Bayern München und von Werder Bremen nicht zur Verfügung, da sie am 15. Mai mit ihren Vereinen in England und Deutschland jeweils das nationale Pokalfinale bestreiten.
Nach dem Spiel gegen Malta geht es für Piotr & Co. für eine Woche in das Regenerationstrainingslager nach Sizilien. Anschließend reist die DFB-Elf nach Südtirol. Von 21. Mai bis 02. Juni bereitet sich die Elf von Bundestrainer Joachim Löw in Eppan, 15 km südlich der Landeshauptstadt Bozen auf die Weltmeisterschaft vor.
Der vorläufige deutsche WM-Kader:
Tor: Jörg Butt (Bayern München) Manuel Neuer (Schalke 04) Tim Wiese (Werder Bremen)
Abwehr: Dennis Aogo (Hamburger SV) Holger Badstuber (Bayern München) Andreas Beck (1899 Hoffenheim) Jerome Boateng (Hamburger SV) Arne Friedrich (Hertha BSC) Marcell Jansen (Hamburger SV) Philipp Lahm (Bayern München) Per Mertesacker (Werder Bremen) Serdar Tasci (VfB Stuttgart) Heiko Westermann (Schalke 04)
Mittelfeld: Michael Ballack (FC Chelsea) Sami Khedira (VfB Stuttgart) Toni Kroos (Bayer Leverkusen) Marko Marin (Werder Bremen) Mesut Özil (Werder Bremen) Bastian Schweinsteiger (Bayern München) Christian Träsch (VfB Stuttgart) Piotr Trochowski (Hamburger SV)
Angriff: Cacau (VfB Stuttgart) Mario Gomez (Bayern München) Stefan Kießling (Bayer Leverkusen) Miroslav Klose Bayern München Thomas Müller (Bayern München) Lukas Podolski (1. FC Köln)
Nach der 1:2-Niederlage in Fulham und dem damit verbundenen Aus in der Europa League gewann der HSV im letzten Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg klar mit 4:0.
Von der ersten Minute an präsentierte sich Piotr und sein Team sehr engagiert und erarbeiteten sich viele Torchancen. So bediente Piotr in der 9. Spielminute Jonathan Pitroipa, der aus spitzem Winkel zum 1:0 traf. Auch danach blieben die Hanseaten weiter am Drücker und erspielten sich Möglichkeiten am laufenden Band. Nürnberg konnte in der ersten halben Stunde kaum für Entlastung sorgen. Guy Demel setzte sich auf der linken Seite durch und brachte den Ball von der Torauslinie in den Strafraum. Dort wartete Mladen Petric, der aus rund 12 Metern genau in Torwinkel traf (19.). In der 25. Minute erhöhte der Kroate per Kopf auf 3:0. Piotr lieferte die maßgenaue Vorarbeit. Danach stabilisierten sich die Gäste ein wenig und so blieb es beim 3:0-Pausenstand.
Nach dem Wechsel schaltete der HSV einen Gang zurück, kontrollierte aber weiterhin das Spielgeschehen. Nürnberg blieb in der Offensive weiter ungefährlich und so kam der nächste HSV-Treffer nicht überraschend. Ruud van Nistelrooy traf per Drehschuss zum 4:0 (73.). In der Schlussviertelstunde gab es noch Möglichkeiten auf beiden Seiten. Letztendlich blieb es aber beim hochverdienten 4:0-Sieg von Piotr & Co.
Am kommenden Samstag gastiert der HSV beim SV Werder Bremen. Mit einem Sieg gilt es für Piotr und sein Team die letzte Chance zu wahren, um sich für die Europa League zu qualifizieren. Der HSV ist aber gleichzeitig darauf angewiesen, dass der VfB Stuttgart sein Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim verliert.
Am Sonntag musste der Hamburger SV gegen die TSG Hoffenheim eine deutliche Schlappe hinnehmen. In der Rhein-Neckar-Arena unterlag Piotrs Team mit 1:5. Daraufhin wurde am Montag Trainer Bruno Labbadia beurlaubt.
Die Zuschauer hatten in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena noch nicht einmal richtig Platz genommen, da brachte Vedad Ibisevic (2.) die TSG nach einer Unachtsamkeit der Hamburger Hintermannschaft bereits in Führung. Piotr und sein Team wirkten nach dem frühen Gegentreffer geschockt und fanden auch danach nicht richtig in die Partie. Hoffenheim setzte den HSV sehr früh unter Druck und erzwang so immer wieder Ballverluste im Spielaufbau der Hanseaten.
Bereits in der 10. Minute erhöhten die Gastgeber auf 2:0. Nach einer Flanke von Carlos Eduardo traf erneut Ibisivec – diesmal per Kopf. Die mitgereisten HSV-Fans warteten vergebenes auf eine Reaktion ihrer Mannschaft. Einzig ein Freistoß von Piotr sorgte in der 33. Minute für etwas Gefahr. Nur eine Minute später traf Chinedu Obasi nach Vorarbeit von Christian Eichner freistehend zum 3:0. Mit dem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause.
Nach dem Wechsel wurde die Elf von Bruno Labbadia aktiver. Allen voran Piotr. Zuerst scheiterte er zweimal per Freistoß, dann zielte er bei einem Schuss außerhalb der Strafraumgrenze ein wenig zu hoch. In der 65. Minute keimte beim HSV kurzzeitig noch einmal Hoffnung auf. Robert Tesche traf aus mehr als 30 Metern zum 1:3 (65.). Doch die zerstörten wenig später Obasi (73.) und Sejad Salihovic (76) mit ihren beiden Treffern. Am Ende blieb es beim 1:5 und die höchste Saisonniederlage war perfekt.
„Mir fehlen die Worte, ich habe leider keine Erklärung für unser Spiel, denn ich verstehe uns selber nicht. Klar, in der aktuellen Situation fehlt uns natürlich das Selbstvertrauen, aber so dürfen wir uns nicht präsentieren“, zeigte sich Piotr nach dem Spiel fassungslos. Am Montag reagierte der Vorstand des Hamburger SV und beurlaubte Bruno Labbadia und Co-Trainer Eddy Sözer. „Wir haben die sportliche Situation analysiert und nach den Gesprächen entschieden, dass wir so nicht weitermachen können und wollen“, sagte Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann.
Bis zum Saisonende wird nun Co- und Techniktrainer Ricardo Moniz als Cheftrainer fungieren. „Wir sind davon überzeugt, dass Ricardo Moniz die Prozentpunkte aus der Mannschaft herausholt, die zuletzt gefehlt haben“, so Hoffmann. Erstmals wird Moniz am Donnerstag im Halbfinal-Rückspiel gegen den FC Fulham die Verantwortung tragen. Als ehemaliger Techniktrainer von Tottenham Hotspur „ist er Kenner des englischen Fußballs und kann die Mannschaft somit bestens auf das wichtige Rückspiel am Donnerstag vorbereiten und einstellen."
Nach acht ungeschlagenen Heimspielen in Folge verlor der Hamburger SV in der HSH Nordbank-Arena mit 0:1 gegen den FSV Mainz 05.
Die Partie begann verhalten. Mainz riskierte wenig und lauerte auf Konter, während der HSV die Partie kontrollierte, es aber an Ideen fehlte, um die Mainzer Defensive zu überwinden. Die erste Möglichkeit des Spiels hatte dann auch Mainz 05 in der 16. Spielminute. Aristide Bancé köpfte eine Flanke von André Schürle nur knapp am Tor des HSV vorbei. Doch nur drei Minuten später gelang den Gästen die Führung. Als die HSV-Abwehr zu weit aufgerückt war und die Abseitsfalle nicht gelang, lief Bancé alleine auf HSV-Keeper Frank Rost zu. Bancé ließ sich die Chance nicht nehmen und traf von der Strafraumgrenze flach ins linke Eck.
Aufgerüttelt von dem Gegentreffer fand Piotr und sein Team zunehmend besser in die Partie. Doch Heinz Müller rettete innerhalb kürzester Zeit gegen Piotr (35.), Robert Tesche (36.) und Marcus Berg (36.). So ging es für Piotr & Co. mit dem Rückstand in die Halbzeitpause. Nach dem Wiederanpfiff erwischten die Gäste den besseren Start. Erneut kam Bancé zum Abschluss. Frank Rost konnte aber den Schuss des Mainzer Stürmers parieren. Danach hatte der HSV die beste Möglichkeit auf den Ausgleichstreffer. Piotr setzte sich auf der linken Seite durch. Seine gut getimte Flanke fand in Tesche seinen Abnehmer, der jedoch aus kurzer Distanz über den Querbalken köpfte (52.).
Danach bemühte sich der HSV, schaffte es aber zu selten über spielerische Elemente gefährlich vor das Mainzer Tor zu kommen. Es war bereits die Schlussviertelstunde angelaufen, als ein Heber von Ruud van Nistelrooy auf dem Tornetz landete. In der Folge gelang es den Hanseaten nicht mehr die Defensive der Gäste zu überwinden und so gab es für die Elf von Bruno Labbadia die erste Heimniederlage nach acht Spielen.
Am Donnerstag erwartet der Hamburger SV im Halbfinale der Europa League den FC Fulham, bevor es dann am Sonntag für Piotr und sein Team zum Ligaspiel nach Hoffenheim geht.
Der Hamburger SV hat am Sonntag gegen den VfL Bochum mit 2:1 gewonnen. Mit dem ersten Erfolg in der Liga nach zuvor vier sieglosen Spielen, beendeten die Hanseaten ihre Negativserie und erhalten sich die Chance auf die Europa League.
Am 30. Spieltag startete der HSV mit einigen Schwierigkeiten in die Partie. Eine unerwartet mutige Bochumer-Elf beherrschte die erste Viertelstunde und drängte die Gäste aus dem Norden immer wieder in die eigene Hälfte.
Es dauerte bis zur 14. Minute, bis VfL-Torwart Philipp Heerwagen nach einem Schuss von Tunay Torun erstmals eingreifen musste. Nur vier Minuten später hatten die Hanseaten dann endgültig ins Spiel gefunden. Robert Tesche kam nach einer Ecke von Dennis Aogo zum Kopfball und verwandelte zum 1:0 für den HSV (18.).
Doch der VfL Bochum kämpfte auch nach dem Gegentreffer weiter und kam vor allem durch Zlatko Dedic immer wieder zu Chancen. Dieser setzte zunächst einen Schuss knapp über das Tor und traf dann aus 33 Metern den rechten Pfosten(27.). Auf der anderen Seite verfehlte Mladen Petric nach Zuspiel von Jerome Boateng ebenfalls sein Ziel, als er den Ball über das Tor lupfte (30.).
Beim dritten Versuch gelang Zlatko Dedic dann der Ausgleich für Bochum. Joël Epallé brachte den Ball per Kopf in die Mitte, von wo der 25-jährige Slowene das Leder volley in der linken Ecke versenkte (32.). Im Folgenden gestalteten beide Teams das Spiel eher defensiv, so dass es am Ende mit dem 1:1 in die Pause ging.
In Durchgang zwei wurde schnell deutlich, dass sich keine der beiden Mannschaften mit ein Remis zufrieden geben wollte. So bekamen die knapp 26 000 Zuschauer im Rewirpower-Stadion eine lebhafte Partie geboten. Zuerst vereitelte Frank Rost einen Versuch von Joël Epallé (55.), dann verpassten Piotr (58.) und Jerome Boateng (61.) die Möglichkeit zur erneuten Führung. Auch Ruud van Nistelrooy verfehlte in Minute 74. knapp das Tor.
Erst zwei Minuten vor Schluss fiel das 2:1. Ruud van Nistelrooy streifte eine Hereingabe von Zé Roberto. Ein Bochumer Abwehrspieler lenkte den Ball aus kurzer Distanz ins eigene Tor (88.). „Wir haben uns das Glück erarbeitet“, rechtfertigt HSV-Trainer Bruno Labbadia den Ausgang der Partie.
Am kommenden Samstag muss der HSV gegen den 1. FSV Mainz 05 ran.
Nach dem 2:1-Sieg in der Europa League gegen Standard Lüttich trennten sich der HSV und Hannover 96 0:0.
Von der ersten Minute an war die Mannschaft von HSV Trainer Bruno Labbadia die spielbestimmende Mannschaft. Die Gäste standen sehr tief in der eigenen Hälfte und erwarteten die Angriffe der Hamburger. In der 6. Spielminute kam Marcus Berg zum Kopfball, der 96-Keeper Florian Fromlowitz auf eine harte Probe stellte. Dies blieb jedoch vorerst die einzig vielversprechende Tormöglichkeit der Hanseaten, denn Hannover verstand es den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten. Bei einem Distanzschuss von Dennis Aogo rettete in der 26. Minute das Lattenkreuz für die Gäste. Den Abpraller setzte Ruud van Nistelrooy nur knapp neben das Tor. Weitere Torraumszenen blieben bis zur Pause Mangelware und so ging es für beide Teams torlos in die Halbzeitpause.
Nach dem Wechsel passierte zunächst wenig. Hannovers Jiris Stajner sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Fortan agierte der HSV in Überzahl. In der 68. und 71. Spielminute hatte Piotrs Team zwei Kopfballchancen. Paulo Guerrero und Robert Tesche zielten jedoch zu ungenau. Auch in der Folge hatte die Elf von Bruno Labbadia Probleme, sich hochkarätige Möglichkeiten zu erarbeiten. Am Ende blieb es bei der Punkteteilung.
Im Anschluss der Partie zeigte sich HSV-Trainer enttäuscht: „Wir hatten fast 2/3 Ballbesitz, aber in den entscheidenden Momenten haben wir es nicht verstanden, die nötige Torgefahr zu entwickeln.“, so die Analyse des 44-jährigen.
Bereits am Donnerstag geht es für Piotr und sein Team in der Europa League in Lüttich um den Einzug in das Halbfinale.
Am Sonntag unterlag Hamburg in Gladbach mit 0:1. Den Treffer des Tages erzielte Roel Brouwers in der 43. Spielminute.
Gladbach startete druckvoll. Bereits nach zwei Minuten zwang Karim Matmour HSV-Schlussmann Frank Rost zu einer Glanzparade. Mit zunehmender Spieldauer fand Piotrs Team allmählich besser in die Partie. Doch zunächst prüfte Gladbachs Rob Friend mit einem Kopfball abermals Rost, der erneut zu Stelle war. Die Gastgeber standen danach sehr tief und beschränkten sich weitestgehend auf Konter. Dem HSV fehlten in der 1. Halbzeit die nötigen Ideen, um Gladbachs Defensive ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die erste kleine Chance hatte Piotr per Freistoß, der aber zu hoch angesetzt war. Kurz vor der Pause brachte Juan Arango eine Freistoßflanke aus dem Halbfeld in den Hamburger Strafraum. Der HSV brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone und so staubte Roel Brouwers zur 1:0-Pausenführung der Borussia ab.
Nach der Pause zeigte die Elf von Bruno Labbadia wesentlich mehr Einsatz und Laufbereitschaft und kreierte auch erste nennenswerte Torchancen. Jonathan Pitroipa verfehlte das Tor mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze nur knapp. In der 72. Spielminute ging ein Volley-Aufsetzer von Mladen Petric ein Meter über das Tor. Hamburg mühte sich in der Schluss-Viertelstunde, doch die Freistoßchance von Petric (82.) war die letzte erwähnenswerte Möglichkeit des Nachmittags und so ging es für den HSV ohne Punkte zurück in die Hansestadt.
Hamburg hat nun vier Punkte Rückstand auf Werder Bremen, die momentan den fünften Tabellenplatz belegen, der die direkte Teilnahme am europäischen Wettbewerb bedeutet. Aufgrund der DFB-Pokalfinalteilnahme des FC Bayern und der Bremer könnte in dieser Saison auch Rang sechs zur Qualifikation für die Europa League reichen. Dort geht es für Piotr & Co. am Donnerstag im diesjährigen Viertelfinal-Hinspiel gegen Standard Lüttich, ehe am Sonntag Hannover 96 in der HSH Nordbank Arena gastiert.
Am Sonntag trennten sich der Hamburger SV und der FC Schalke 04 2:2. Durch das Remis rutschte Piotrs Team auf Rang sechs ab.
Nach der 3:4-Niederlage in der Europa League am vergangenen Donnerstag, was aufgrund des 3:1-Hinspielerfolges die Qualifikation für das Viertelfinale bedeutete, empfing die Elf von Bruno Labbadia am Sonntag den FC Schalke 04.
Beide Mannschaften begannen sehr engagiert, ohne aber die Defensive zu vernachlässigen. So dauerte es eine Weile bis es erste vielversprechende Torraumszenen gab. Den Anfang machte dabei der Gastgeber. Nach einer Hereingabe von Piotr ging der Volleyschuss von Ruud van Nistelrooy (15.) nur wenige Zentimeter am langen Pfosten vorbei.
Erst nach rund einer halben Stunde verzeichneten die Königsblauen ihre erste Chance. In der 27. Minute rettete Frank Rost in höchster Not gegen Kevin Kuranyi, der freistehend vor dem Tor der Hamburger auftauchte. Auf der Gegenseite gab es nach Foul von Rafinha an Mladen Petric einen Freistoß für die Hanseaten. Der Schuss von Piotr war so hart, dass Manuel Neuer den Ball nur nach vorne abwehren konnte, wo van Nistelrooy goldrichtig stand und zum 1:0-Halbzeitstand einschob.
Nach dem Seitenwechsel passierte zunächst wenig. Die Partie wurde zwar intensiver was das Tempo und die Zweikämpfe anbelangte, das Spiel fand aber weitestgehend im Mittelfeld statt. In der 62. Minute flankte Alexander Baumjohann in den Strafraum. Die Hereingabe köpfte Kuranyi aus einem Meter Entfernung zum 1:1 ins Tor. Sechs Minuten später gab es für die Gäste Elfmeter. Ivan Rakitic ließ sich die Chance nicht nehmen und brachte seine Mannschaft in Führung.
Wer dachte, dass beim HSV nach dem Europa Cup Spiel unter der Woche die Kräfte schwinden, sah sich getäuscht. Piotr, der eine starke Partie bot, setzte sich in der 77. Spielminute auf der linken Seite durch und passte quer durch den Fünfmeterraum. Der eingewechselte Jonathan Pitroipa drückte den Ball zum 2:2 über die Linie.
In der Folge gab es eine hitzige Schlussphase in der beide Teams auf den Siegtreffer drängten. Am Ende blieb es aber beim leistungsgerechten Unentschieden. Nachdem die direkte Konkurrenz am Wochenende dreifach gepunktet hat, findet sich der HSV im Moment auf dem 6. Tabellenplatz wieder.
Am kommenden Wochenende geht es für Piotr und sein Team zum Auswärtsspiel gegen Gladbach.
Der HSV hat am Sonntag im Topspiel gegen Leverkusen mit 2:4 verloren. Damit kamen die in Hoffenheim siegreichen Bremer bis auf einen Zähler an die fünft platzieren Hanseaten heran.
Die Mannschaft um Bruno Labbadia baute von Anfang an Druck auf und spielte mutig nach vorne. Auch die Kontrahenten suchten zielstrebig den Weg vor das gegnerische Tor, so dass den 30.210 Zuschauern eine abwechslungs- und temporeiche Partie geboten wurde. Das HSV war dabei das Team mit der größeren Ballsicherheit und hatte durch Mladen Petric nach 11. Minuten die erste Torchance.
Die Angriffsaktionen der Gastgeber waren zunächst zu unpräzise und der HSV störte den Bayer-Aufbau konsequent früh. Die Risikobereitschaft wurde dann aber mit dem ersten Tor der Rheinländer bestraft. Eine zu weit aufgerückte Innenverteidigung ermöglichte Stefan Kießling den Führungstreffer (22.).
Im Anschluss gewannen die Leverkusener die Oberhand und brachten die Hamburger Abwehr sowie Torhüter Frank Rost mehrfach in Bedrängnis. Ein Missverständnis in der Bayer-Abwehr führte jedoch zum Ausgleich durch Zé Roberto (33.), der den Ball ins leere Tor lupfte.
Das Remis zur Pause versprach eine ebenso spannende zweite Hälfte. Tatsächlich aber zeigte sich eine müde Hamburger Mannschaft, die Schwierigkeiten hatte, mit den Hausherren mitzuhalten. Bei Eren Derdiyok Kopfballtreffer (55.) aus 13 Metern war Keeper Frank Rost chancenlos. Piotr und sein Team fanden gegen die lauf- und zweikampfstarken Leverkusener nicht zurück ins Spiel. In der 62. Minute setzte sich Renato Augusto auf dem Flügel durch, flankte zur Mitte und Stefan Kießling köpfte den Ball zum 3:1 ins Tor.
Der Anschlusstreffer durch David Rozehnal in der 83. Minute, nach einem Freistoß von Piotr, ließ den HSV noch einmal aufhorchen. Aber nur kurz darauf zerstörte Leverkusens Gonzalo Castro (84.) mit seinem Treffer alle Hoffnung.
Schon am Donnerstag steht gegen den RSC Anderlecht im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League die nächste Partie auf dem Programm. Und auch der Gegner in der Bundesliga am Sonntag verspricht eine anstrengende Aufgabe zu werden. Dort geht es gegen den FC Schalke 04.
Der Hamburger SV hat am 25. Spieltag mit 1:0 gegen Tabellenschlusslicht Hertha BSC gewonnen. Damit festigten Piotr & Co (Platz 4) in der Tabelle Platz vier und untermauerten so die internationalen Ambitionen für die nächste Saison.
Der HSV zeigte in der Anfangsviertelstunde ein vor allem offensiv ansprechendes Spiel. Angesichts ihrer Favoritenrolle bemüht den Takt anzugeben, konnten sie dennoch zu keinem Abschluss kommen. Marcell Jansen (2.), Mladen Petric (5.) und Zé Roberto (5.) verpassten das Tor gegen eine anfangs noch unsortierte Hertha Abwehr.
Hamburgs Keeper Frank Rost, der nach seiner Ellenbogenverletzung vergangenen Sonntag wieder dabei war, wurde in der ersten Hälfte nur selten gefordert. Lediglich Angreifer Adrián Ramos (14./33.) stellte den HSV-Goalie zweimal auf die Probe. Sowohl der Versuch per Kopf als auch ein Schuss von halblinker Position blieben jedoch folgenlos.
Dafür stabilisierte sich aber die Defensive der Gäste und die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia tat sich zusehends schwerer. Erst kurz vor der Pause erhöhten die Hanseaten noch einmal das Tempo. Dies zahlte sich in der 40. Minute aus, als Marcell Jansen zum 1:0 einnetzen konnte.
In den zweiten Durchgang starteten die Berliner mit großem Engagement, was dem HSV einige Mühen bereitete. Piotrs Team tat sich schwer, das Geschehen zu kontrollieren und so waren es auch die Gäste, die - erneut durch Adrián Ramos - den Ausgleich knapp verpassten, als dieser aus vier Metern die Querlatte traf (49.). Auch mit der Einwechslung weiterer Offensivkräfte konnte Hertha Trainer Friedhelm Funkel nichts mehr bewirken.
Der Gastgeber rettete die Führung über die Zeit und hatte zum Abschluss durch den eingewechselten Ruud van Nistelrooy sogar noch die Chance auf Tor Nummer 2. Der Holländer scheiterte jedoch an Torhüter Jaroslav Drobný und so blieb es beim knappen Sieg für den Hamburger SV. In der nächsten Begegnung trifft der HSV am Donnerstag in der Europa League auf RSC Anderlecht, bevor der Gegner am Sonntag Bayer Leverkusen heißt. Mit einem Sieg gegen die Werkself könnte Piotrs Team dann den Abstand auf den Champions League-Qualifikationsplatz bis auf viere Punkte verkürzen.
Im Spitzenspiel am Sonntagabend musste der Hamburger SV gegen den FC Bayern eine unglückliche 0:1-Niederlage hinnehmen, denn Piotrs Team war in der Allianz Arena über weite Strecken ein gleichwertiger Gegner. Am Ende machte ein Treffer von Frank Ribery den Unterschied aus.
Nach dem schweren Auswärtsspiel am Donnerstag in der Europa League gegen PSV Eindhoven zeigte sich der HSV am Sonntag beim FC Bayern gut erholt und konnte dem Rekordmeister fast über die gesamte Spielzeit Paroli bieten. Die erste Chance der Partie bot sich den Gastgebern. Nach zwölf Minuten tauchte Thomas Müller frei vor Frank Rost auf. Der Bayern-Spieler versuchte es mit einem Heber, der über den Keeper aber auch über das Tor ging.
In der Folge hatte auch der HSV gute Gelegenheiten. In der 18. und 22. Minute war es Piotr, der die Führung auf dem Fuß hatte und kurz vor dem Pausenpfiff bot sich noch Mladen Petric eine gute Gelegenheit den HSV in Front zu schießen. So hatte der FC Bayern Glück mit dem 0:0 in die Pause zu gehen. Nach dem Wechsel musste Piotrs Team ohne Frank Rost auskommen. Hamburgs Nummer 1 musste nach einem Zusammenprall mit Bastian Schweinsteiger in der Kabine bleiben.
Für den Routinier kam Youngster Wolfgang Hesl in die Partie. Der HSV agierte weiter aus einer disziplinierten Defensive und machte es den Gastgebern schwer, Torchancen herauszuspielen. In der 78. Minute sorgte schließlich eine Einzelaktion von Frank Ribery für die Entscheidung. Nach einem Solo zog der Franzose aus 14 Metern ab und knallte den Ball mit einem satten Schuss ins kurze Eck. Fünf Minuten später bot sich den Hanseaten nochmals die Chance zum Ausgleich, doch der Kopfball von Tunay Torun landete nur an der Latte und nicht im Netz der Bayern.
Der HSV steckte nicht auf und warf nun alles nach vorne, letztlich konnten Piotr & Co. die Niederlage aber nicht mehr verhindern. „Wir haben heute eigentlich sehr kompakt gespielt. Wir waren fit genug und hatten keinen Substanzverlust durch die englische Woche“, zeigte sich Piotr mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Einziges Manko war seiner Meinung nach die Chancenauswertung. Nach der Partie blieb Piotr gleich in München, da die Nationalmannschaft am Mittwoch in der bayerischen Landeshauptstadt ein Länderspiel gegen Argentinien bestreitet. Für Piotr geht es dann am Donnerstag zurück nach Hamburg, wo am Samstag der HSV auf Hertha BSC trifft.
Nach dem 1:0-Erfolg in Hinspielsieg reichte dem HSV eine 2:3-Niederlage in Eindhoven zum erreichen der nächsten Runde der Europa League. Mit einer Vorlage und einem Tor war Piotr maßgeblich am Weiterkommen beteiligt.
Die Partie im Philips-Stadion begann denkbar schlecht für den Hamburger SV. Bereits nach zwei Minuten hatte der PSV Eindhoven den 1:0–Vorsprung der Hamburger aus dem Hinspiel egalisiert, denn Ola Toivonen brachte die Gastgeber in Führung.
Dies gab Eindhoven das nötige Selbstvertrauen, um weiter nach vorne zu spielen. Der HSV versuchte dagegen zu halten und bekam ab Mitte der ersten Halbzeit mehr Spielkontrolle. Kurz vor der Pause gelang Eindhoven jedoch der zweite Treffer. Ein abgefälschter Freistoß von Balazs Dzsudzsak landete für Frank Rost unhaltbar im HSV-Tor. Mit dem 0:2-Rückstand ging es in die Pause.
Direkt nach Wiederbeginn schlug der HSV zu. Nach einem Traumpass von Piotr lupfte Mladen Petric in der 46. Minute den Ball über PSV-Keeper Andreas Isaksson ins Tor der Gastgeber zum 1:2. Eindhoven benötigte nun ein weiteren Treffer fürs Weiterkommen.
Nach dem in der 79. Minute Carlos Salcido im Strafraum Jerome Boateng von den Beinen holt, gab es Strafstoß. Piotr ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und verwandelte sicher zum 2:2. „Ich bin froh, dass ich der Mannschaft mit einem Tor und einer Vorlage helfen konnte“, freute sich Piotr nach dem Spiel, das am Ende nochmals spannend wurde, denn eine Minute vor der regulären Spielzeit traf Danny Koevermans noch zum 3:2.
Der HSV überstand aber auch die fünfminütige Nachspielzeit unbeschadet und zog ins Achtelfinale der Europa League ein. Gegner dort wird der RSC Anderlecht sein. Das Hinspiel findet am 11. März in Hamburg statt. Bevor es jedoch soweit ist, steht am Sonntag das wichtige Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern auf dem Programm.
Nach dem 1:0-Erfolg am letzten Donnerstag gegen den PSV Eindhoven in der Europa League musste sich der HSV in der Bundesliga mit einem 0:0 gegen Eintracht Frankfurt zufrieden geben.
Der HSV hatte nur zwei Tage Erholung, ehe es in der Bundesliga wieder um wichtige Punkte im Kampf um die internationalen Plätze ging. Zu Gast in der HSH Nordbank Arena war die Eintracht aus Frankfurt. Beide Teams begannen eher verhalten. Abgesehen von einem Freistoß von Piotr (6.), kam in der Anfangsphase keine der beiden Mannschaften zu nennenswerten Tormöglichkeiten.
Hamburg war spielbestimmend, musste aber bis zur 25. Spielminute warten, ehe es wieder vor dem Tor der Gäste gefährlich wurde. Der Kopfball von Marcus Berg war aber nicht platziert genug. Kurz vor der Pause bot sich Mladen Petric nach feinem Zuspiel von Piotr die Chance auf die Führung. Bei seiner Direktabnahme traf der HSV-Stürmer den Ball nicht hundertprozentig, so dass es mit 0:0 in die Halbzeitpause ging.
Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine. Frankfurt stand in der Defensive weiter sehr kompakt und ließ nur wenig zu, ohne in der Offensive gefährlich in Erscheinung zu treten. Einzig Alexander Meier prüfte HSV-Keeper Frank Rost (62.). Piotr & Co. konnten aus dem Plus an Spielanteilen kaum Kapital in Form von Torchancen verbuchen.
Jonathan Pitroipa kam nach einer Einzelaktion in der 77. Minute aus aussichtsreicher Position zum Abschluss, doch sein Schuss ging rechts am Tor vorbei. Ein Kopfball von Joris Mathijsen wurde wenig später gerade noch auf der Torlinie geklärt. In der Schlussphase versuchte der HSV noch einmal alles, fand an diesem Nachmittag aber kein Mittel gegen die gut gestaffelte Abwehr der Gäste. Am Ende musste sich Piotr und sein Team mit einem Punkt begnügen.
Nach dem 1:0-Erfolg im Hinspiel gegen PSV Eindhoven kommt es für Piotr & Co. bereits am Donnerstag zum Rückspiel in Holland.
Am Samstag konnte der Hamburger SV einen 3:1-Auswärtssieg beim VfB Stuttgart feiern. Für die Hanseaten trafen Marcus Berg und zweimal Ruud van Nistelrooy.
Piotr und sein Team waren in den Anfangsminuten präsenter als die Gastgeber. Der VfB kam nur langsam in die Partie. Große Tormöglichkeiten gab es in der Anfangsphase nicht. Beide Mannschaften standen in der Defensive sehr kompakt und ließen kaum Torchancen zu. So dauerte es bis zur 23. Spielminute, ehe es erstmals richtig gefährlich wurde. Guy Demel passte aus der eigenen Hälfte auf Marcus Berg. Der Schwede setzte sich durch und traf per Volleyschuss aus 15 Metern in die linke Torecke. Die Hausherren zeigten sich von dem Treffer wenig beeindruckt und kamen kurze Zeit später durch Cristian Molinaro und Serdar Tasci zu zwei Möglichkeiten. Frank Rost war jedoch auf seinem Posten. Nach rund einer halben Stunde verhinderte Jens Lehmann einen höheren Rückstand, als er einen strammen platzierten Schuss von Piotr parierte. So ging es mit dem Unentschieden in die Halbzeitpause.
Nach der Pause erarbeiten sich die Schwaben ein Übergewicht und hatten zunächst die besseren Möglichkeiten. Die größte Möglichkeit vergab Ciprian Marica in der 59. Spielminute, als er einen Abpraller aus sechs Metern nur knapp verzog. Als der VfB dem Führungstreffer näher war als der HSV schlug die Elf von Bruno Labbadia eiskalt zu. Robert Tesche verlängerte einen langen Ball, der in Ruud van Nistelrooy seinen Abnehmer fand. Der Holländer, kurz zuvor eingewechselt traf per Direktabnahme zum 2:1 (75.). Nur zwei Minuten später sorgte van Nistelrooy für die Vorentscheidung. Von Berg schön freigespielt kam er aus halbrechter Position im Strafraum zum Abschluss und traf flach ins linke Eck zum 3:1. Die Stuttgarter Gegenwehr war nach dem Doppelschlag gebrochen und so passierte in der Schlussphase nicht mehr viel. Am Ende blieb es beim 3:1 für Piotr und seine Mannschaft.
Im Moment befindet sich die Elf von Bruno Labbadia in der Bundesliga auf dem 4. Tabellenplatz. Für den HSV geht bereits am Donnerstag weiter. In der Europa League empfängt Piotrs Team dann den PSV Eindhoven.
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In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Spaß beim Surfen und hoffentlich bis bald!
Euer Piotr
Mit einem Punkt kehrten Piotr und sein Team aus der Domstadt zurück. Der HSV erwischte beim FC einen Auftakt nach Maß.
Nach zwei Minuten kam Mladen Petric zum Abschluss. FC-Schlussmann Faryd Mondragon konnte den Ball nur nach vorne abwehren, so dass Marcell Jansen zum 1:0 einschieben konnte. Der HSV ruhte sich auf der Führung keineswegs aus und spielte weiter nach vorne. Erst nach rund einer viertel Stunde konnten die Hausherren die Partie etwas offener gestalten und erzielten schließlich in Person von Youssef Mohamad den Ausgleich (31.). Hamburg antwortete prompt und stellte den durch Mladen Petric alten Torabstand wieder her. Mit dem 2:1 ging es dann auch in die Halbzeitpause.
Kurz nach Wiederbeginn ging Pedro Geromel nach einer Flanke mit der Hand zum Ball. Schiedsrichter Weiner entschied ohne zu zögern auf Elfmeter, den Mladen Petric sicher verwandelte. Wer damit rechnete, dass die Gegenwehr der Kölner nun nachlassen würde, sah sich getäuscht. Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Es dauerte aber bis zur 75. Minute, ehe Zählbares dabei heraussprang. Milivoje Novakovic gelang per Freistoß der Anschlusstreffer. HSV-Keeper Frank Rost hatte keine Abwehrchance. In der Folge mobilisierten die Gastgeber noch einmal alle Kräfte. Hamburg stand tief in der eigenen Hälfte, tauchte aber durch Konter immer wieder gefährlich vor dem Kölner Tor auf. Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit kam Adil Cihi außerhalb der Strafraumgrenze zum Schuss. Der Ball wurde so unglücklich abgefälscht, dass er für Rost unhaltbar zum 3:3 ins Tor flog. Hamburg versuchte in der Nachspielzeit noch einmal alles. Letztendlich blieb es aber beim Unentschieden.
Am Samstag steht für Piotr und sein Team das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Für den HSV geht es nach Stuttgart zum VfB.
Am Freitag empfing Piotr und seine Mannschaft den VfL Wolfsburg. In der 34. Spielminute brachte Edin Dzeko die Gäste mit 1:0 in Führung. Der HSV war über die gesamte Partie feldüberlegen, musste jedoch bis zur Nachspielzeit warten, ehe Piotr mit einem tollen Freistoß für den 1:1-Ausgleich sorgte.
Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Für den ersten Aufreger sorgten die Gäste nach rund fünf Minuten, als Edin Dzeko eine Hereingabe von Grafite nur um Haaresbreite verpasste. In der Folge verzeichneten die Hanseaten zwei vielversprechende Möglichkeiten, doch VfL-Keeper André Lenz parierte sowohl den Schuss von Marcus Berg, als auch den Kopfball von Marcell Jansen stark. Wenig später traf Mladen Petric bei einem Freistoß aus gut 20 Metern nur den Außenpfosten.
Auch bei einem Kofball von Joris Mathijsen war das Glück nicht auf Hamburger Seite. Für den bereits geschlagenen Lenz klärte Jousé in letzter Sekunde auf der Torlinie. Und so gingen die Gäste in der 34. Spielminute in Führung. Edin Dzeko behauptete einen langen Ball im Strafraum und traf zum 0:1 aus Hamburger Sicht. Mit dem Ergebnis ging es für die Elf von Bruno Labbadia in die Halbzeitpause.
Nach dem Wechsel war Hamburg die aktivere Mannschaft und drängte auf den Ausgleichstreffer. Wolfsburg stand sehr tief in der eigenen Hälfte und schaffte es kaum mehr für Entlastung zu sorgen. Praktisch im Minutentakt erspielten sich die Hamburger hochkarätige Torchancen, schafften es aber nicht, den Ball im Tor von Lenz unterzubringen. Und so mussten die Hanseaten bis zur Nachspielzeit warten, ehe Piotr mit einem Kunstschuss aus rund 25 Meter zum erlösenden 1:1-Ausgleich traf.
Nach dem Spiel zeigte sich Piotr trotz des tollen Treffers nicht zufrieden: “Ein Punkt ist für uns zu wenig, und ich bin nicht glücklich, wenn ich nicht von Beginn an spiele“, so der Nationalspieler. Am kommenden Samstag nun gilt es gegen den 1. FC Köln für Piotr & Co. sich mit drei Punkten wieder etwas näher an die Tabellenspitze heranzuarbeiten.
Am Samstag ging es für Piotr und seine Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Dortmund. Gegen die Borussia musste sich der HSV am Ende mit 0:1 geschlagen geben und kassierte damit die erste Auswärtsniederlage der Saison. Den Treffer für die Gastgeber erzielte Nelson Valdez in der 36. Spielminute.
Gegen die defensiv eingestellten Gastgeber war Piotr und seine Mannschaft in der Anfangsphase die spielbestimmende Mannschaft, ohne sich jedoch zwingende Torchancen zu erarbeiten. Die erste Gelegenheit resultierte so auch aus einer Standardsituation. Ein Freistoß von Piotr ging nur um Zentimeter am Tor von BVB-Schlussmann Marc Ziegler vorbei. Mit zunehmender Spieldauer kam Dortmund immer besser in die Partie und verzeichnete auch erste kleine Möglichkeiten. In der 36. Spielminute brachte der HSV den Ball nicht aus der Gefahrenzone und dies nutzte Nelson Valdez zum Führungstreffer der Wesfalen. So ging es aus Hamburger Sicht mit 0:1 in die Halbzeitpause.
Nur rund fünf Minuten nach dem Wechsel nutzte Marcell Jansen eine Unachtsamkeit in der Dortmunder Hintermannschaft, doch Marc Ziegler konnte in höchster Not retten. Auch in der Folge blieben die Hanseaten am Drücker und hatten durch einen Kopfball von Mladen Petric die Chance auf den Ausgleich, der Ball ging nur knapp über den Querbalken. In der 67. Minute hatte der eingewechselte Marcus Berg den Ausgleichstreffer auf dem Fuß, doch der BVB-Keeper konnte den Schuss aus kurzer Distanz noch klären. In der Schlussphase ergaben sich natürlich Konterchancen für die Borussia, aber auch Hamburg hatte noch eine gute Möglichkeit, als Marcus Berg einen Flugkopfball nur knapp neben das Tor setzte. Somit blieb es am Ende beim 1:0 für den BVB. Für Piotr & Co war es die erste Auswärtsniederlage in der laufenen Saison.
Am Freitag geht es für Piotr und seine Mannschaft in der HSH Nordbank Arena gegen den amtierenden Deutschen Meister VfL Wolfsburg.