Nach einem anfänglich ausgeglichenen Spiel in der ausverkauften Frankfurter Commerzbank-Arena gingen die Gastgeber durch ihre erste Großchance von Patrick Ochs (37.) in Führung. Nach der Pause dominierte nach Joris Mathijsens Anschlusstreffer in der 61. der HSV das Spiel und kam im Anschluss daran zu mehreren Großchancen. Nach dem Führungstreffer von Ruud van Nistelrooy (81.) warfen die Hessen alles nach vorne und so konnte Paolo Guerrero den Endstand von 3:1 in der (89.) markieren.
Der Spielbeginn war von beidseitigem Zurückhalten geprägt, wobei die Eintracht in der 11. Minute den ersten Torschuss in Person von Andreas Maier verbuchte. In der Folge neutralisierten sich beide Teams weitgehend.
Erst gegen Ende des ersten Durchgangs nahm das Spiel an Fahrt auf: Nach einem Konter gelang Ochs der Führungstreffer. HSV-Keeper hatte keine Abwehrchance, da der Schuss noch abgefälscht wurde.
Vor der Pause boten sich van Nistelrooy und Heiko Westermann noch Möglichkeiten auf den Ausgleich. Es blieb aber beim 0:1 aus Hamburger Sicht.
Nach dem Wechsel waren die Hanseaten spielbestimmend und setzten Frankfurt zunehmend unter Druck. In der 60. Minute wurde Piotr nach überstandener Verletzungspause eingewechselt.
Schon wenige Sekunden nach seiner Einwechslung traf Mathijsen nach Ecke von Zé Roberto zum 1:1. Der Ausgleich initialisierte bei den Hamburgern eine Reihe von Großchancen: Piotr, van Nistelrooy und Marcel Jansen scheiterten jeweils nur knapp. In der 81. traf van Nistelrooy zum verdienten 2:1. In der Schlussphase warf die Eintracht noch einmal alles nach vorne. Dadurch ergaben sich für die Hamburger Räume für Konter. Einen davon nutzte Guerrero zum 3:1-Endstand.
Mit sechs Punkten aus zwei Spielen belegt der HSV im Moment den 4. Tabellenplatz. Kommendes Wochenende gastiert der 1. FC Nürnberg in der HSH Nordbank Arena.
Der Hamburger Sportverein empfing in der ausverkauften Imtech Arena zum Saisonauftakt den FC Schalke 04. In einem hochklassigen Spiel dominierten die Gastgeber größtenteils die Partie und gewannen am Ende verdient mit 2:1. Beide Treffer für den HSV erzielte Ruud van Nistelrooy (46. / 83.). Der zwischenzeitliche Schalker Ausgleich gelang Jefferson Farfan (80.).
Der Hamburger Traditionsverein hatte zum Bundesligastart mit dem FC Schalke 04 einen schweren Gegner. Die Hanseaten traten durch den 5:1-Sieg im DFB-Pokal gegen den Torgelower SV Greif jedoch sehr selbstbewusst auf und so war die erste Halbzeit von mehreren Großchancen aus HSV Sicht geprägt. Bereits in den Anfangsminuten scheiterten Ruud van Nistelrooy (4.) und Mladen Petric (5.) nur knapp. Im Anschluss spielten beide Mannschaften nach vorne, ein zählbares Ergebnis ließ jedoch bis in die zweite Halbzeit auf sich warten.
Direkt nach Wiederanpfiff war es dann van Nistelrooy, der den Führungstreffer erzielte. Nach einer Stunde mussten die Gäste noch mit einem Mann weniger auskommen, denn Benedikt Höwedes sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Aus dem Nichts heraus verwandelte Jefferson Farfan in der 80. Minute die erste Schalker Chance in der zweiten Hälfte zum Ausgleich.
Der HSV brauchte nicht lange, um den Schock zu verdauen. Bereits drei Minuten später sorgte van Nistelrooy für die erneute Führung der Hamburger. Piotr war nach anhaltenden Achillessehnenbeschwerden aufgrund von Trainingsrückstand gegen den FC Schalke noch nicht im Kader. Mittlerweile kann er aber wieder voll mit der Mannschaft trainieren, so dass er am 2. Spieltag wieder Einsatz bereit wäre. Der Hamburger SV spielt am Samstag in der Commerzbank Arena gegen Eintracht Frankfurt.
Piotr, der beim Pokalspiel wegen Beschwerden mit der Achillessehne pausieren musste, wird auch beim Bundesligastart noch nicht mit von der Partie sein. Ein Einsatz am Samstagabend beim Spitzenspiel zwischen dem HSV und dem FC Schalke 04 kommt für ihn noch etwas zu früh.
Bereits am vergangenen Sonntag im DFB- Pokal beim Torgelower SV Greif mussten die Hanseaten ohne ihn antreten. Das erste Pflichtspiel der neuen Saison meisterte der HSV ohne größere Probleme. Das Team von Armin Veh überzeugte mit einem deutlichen 5:1 Sieg gegen die Mannschaft aus Mecklenburg- Vorpommern.
In der ausverkauften Gießerei-Arena sicherten drei Tore von Ruud van Nistelrooy (34./65./67.) sowie Paulo Guerrero (53.) und David Jarolim (81.) den verdienten Sieg über den Fünftligisten. Gegen den FC Schalke soll am Samstag nun ebenfalls ein Sieg verbucht werden. Piotr wird von der Tribüne aus seiner Mannschaft die Daumen drücken.
Die neue Saison nähert sich in großen Schritten. Der HSV befindet sich in der Endphase der Vorbereitung. Erstmals ernst für die Hanseaten wird es am Wochenende. In der ersten Runde des DFB-Pokals trifft der HSV auf den Torgelower SV Greif. Die Mannschaft aus Mecklenburg-Vorpommern spielt sonst in der Oberliga Nordost und fiebert seit Wochen dem Spiel des Jahres entgegen.
So ist die Partie in der Gießerei-Arena längst ausverkauft. Insgesamt 8.000 Zuschauer werden am Sonntag im Stadion sein. Der HSV ist trotz der 2:4-Niederlage im Testspiel gegen Energie Cottbus klarer Favorit gegen den SV Greif. Ob Piotr am Sonntag im Kader steht, entscheidet sich im Laufe der Woche. Aufgrund von Achillessehnenbeschwerden war er gegen Cottbus nicht mit von der Partie und musste auch seine Teilnahme für das Länderspiel gegen Dänemark absagen. Bundestrainer Joachim Löw hatte ihn für den Test am Mittwoch nominiert.
Stattdessen trainiert er nun daheim in Hamburg für eine schnelle Genesung. So verbrachte er in den letzten Tagen viel Zeit auf dem Fahrrad. Für die anstehenden Aufgaben möchte rechtzeitig wieder fit zu sein. Denn eine Woche nach dem Auftakt im Pokal startet bereits die Bundesliga. Mit Vizemeister FC Schalke 04 wartet auf den Hamburger SV sogleich ein echter Prüfstein.
Beim Liga Total! Cup vor einer Woche musste sich der HSV den Schalkern noch knapp geschlagen geben. Das Resultat damals lautet 1:2. Am 21. August beim Bundesliga–Auftakt soll nun die Revanche folgen.
Im Spiel um Platz drei gab es für die deutsche Mannschaft bei der WM in Südafrika einen 3:2-Sieg gegen Uruguay. Die Tore in einer abwechslungsreichen Partie vor 36.254 Zuschauern im Nelson-Mandela-Bay-Stadion von Port Elizabeth erzielten Thomas Müller (18.), Marcell Jansen (56.) und Sami Khedira (82.), für Uruguay trafen Edinson Cavani (28.) und Diego Forlan (51.).
Im „kleinen Finale“ musste Bundestrainer Joachim Löw auf Miroslav Klose (Rückenprobleme), Philipp Lahm und Lukas Podolski (beide Grippe) verzichten und auch Piotr beobachtete das Spiel nur von der Bank aus. Gegner Uruguay konnte dagegen aus dem Vollen schöpfen und so entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit vielen Torraumszenen. Die erste Chance hatten die Südamerikaner durch einen 20-m-Freistoß von Forlan in der 7. Minute, auf der Gegenseite landete drei Minuten später ein Kopfball von Arne Friedrich an der Latte.
In der 18. Minute war es dann Müller, der Deutschland in Führung brachte. Nach einem Fernschuss von Bastian Schweinsteiger und konnte Uruguays Keeper Fernando Muslera den Ball nicht festhalten und Müller war zur Stelle. Nur zehn Minuten später glichen die Südamerikaner durch Cavani aus. Mit dem 1:1 ging es auch in die Pause.
Im zweiten Abschnitt ging Uruguay zuerst in Führung. Nach einer Flanke von Arevalo Rios in der 51. Minute knallte Forlan den Ball mit einem Volley-Aufsetzer aus rund 20 Metern in die Maschen. Die Antwort von Deutschland ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer langen Flanke von Jerome Boateng verpasste Goalie Muslera den Ball und Jansen besorgte per Kopf den Ausgleich. Die Entscheidung fiel dann in der 82. Minute. Nach einer Ecke Mesut Özil konnte Uruguay den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen und Khedira traf per Kopf zum 3:2. Um ein Haar wäre den Südamerikanern in der Nachspielzeit noch der Ausgleich gelungen, doch Forlans Freistoß (93.) aus knapp 20 Metern ging jedoch an die Latte.
Damit endete für die Deutsche Mannschaft die Weltmeisterschaft in Südafrika mit der Bronzemedaille. „Wir gehen nicht mit leeren Händen nach Hause. Die Mannschaft ist verdient Dritter geworden“, sagte Bundestrainer Joachim Löw. „Wenn man das gesamte Turnier sieht, wie die Mannschaft gekämpft hat, ist das absolut zufriedenstellend. So gesehen können alle stolz zurückfahren nach Deutschland.“ Das DFB-Team kehrt am Montag nach Deutschland zurück und für die Nationalspieler beginnt dann der wohlverdiente Urlaub. Piotr verbringt die freien Tage in Spanien. An der Costa del Sol erholt er sich von Strapazen der vergangenen Wochen.
Am Mittwoch musste sich das DFB-Team im WM-Halbfinale Spanien mit 0:1 geschlagen geben. Das goldene Tor fiel durch einen Kopfball von Carles Puyol in der 73. Minute.
Bei der Fußball-WM 2010 in Südafrika verpasste die Deutsche Mannschaft das Finale und muss sich nun mit dem Spiel um Platz drei zufrieden geben. Die Mannschaft von Joachim Löw unterlag Europameister Spanien vor 60.960 Zuschauern im ausverkauften Moses-Mabhida-Stadion von Durban mit 0:1. Das Tor des Tages gelang Carles Puyol in der 73. Minute mit einem wuchtigen Kopfball.
Dementsprechend groß war die Enttäuschung bei der deutschen Mannschaft nach dem Spiel. „Kompliment an die Spanier“, sagte der Bundestrainer, „sie haben uns an die Grenzen gebracht. Manche konnten die Hemmungen nie richtig abbauen. Die Spanier lassen den Ball so laufen, dass man häufig hinterher rennt. Wir kamen nicht zu den nötigen Ballgewinnen und haben viel Kraft gebraucht.“ Die Iberer waren dem DFB-Team in allen Belangen überlegen. So lagen die Vorteile bei Ballbesitz, Torchancen und Tempo auf Seiten der Spanier.
Über das gesamte Spiel hinweg hatte sich die deutsche Mannschaft wenige Chancen erarbeiten können. So stand in Halbzeit eins nur ein Fernschuss von Piotr in der 32. Minute zu Buche. Im zweiten Durchgang hatte Toni Kroos in der 69. Minute nach einer Direktabnahme noch eine gute Gelegenheit. Ansonsten waren es die Spanier, die das Spiel bestimmten und den Ball laufen ließen.
Im Finale am Sonntag trifft der Europameister nun auf die Niederländer, die sich im anderen Halbfinale mit 3:2 gegen die Mannschaft aus Uruguay gesetzt haben. Der Gegner für die Deutsche Mannschaft im Spiel um Platz drei kommt somit aus Südamerika. Die Partie findet am Samstag um 20:30 Uhr im Nelson-Mandela-Bay-Stadion von Port Elizabeth statt.
Durch einen beeindruckenden 4:0-Erfolg gegen Argentinien qualifizierte sich die deutsche Mannschaft in Südafrika fürs WM-Halbfinale. Die Treffer für die Mannschaft von Joachim Löw steuerten Thomas Müller (3.), Miroslav Klose (68., 89.), der doppelt traf und Arne Friedrich (74.) bei. Gegner am Mittwoch im Halbfinale wird Europameister Spanien sein.
Die Partie im ausverkauften Green Point Stadion von Kapstadt war gerade einmal 2:38 Minuten gespielt, da durften die deutschen Fans schon jubeln. Nach einer Freistoßflanke von Bastian Schweinsteiger köpfte Thomas Müller den Ball vorbei an Argentiniens Torwart Romero ins Netz.
Mit der frühen Führung im Rücken konnte die deutsche Mannschaft die Taktik praktizieren, die schon gegen England erfolgreich war. Das Team von Joachim Löw machte die Räume in der eigenen Hälfte eng und schaltete bei Ballgewinn blitzschnell auf Konter um. Beispielsweise in der 24. Minute, als Müller in den Strafraum zog und Klose bediente, der aus elf Metern allerdings über die Latte schoss.
Nach etwa einer halben Stunde fand Argentinien besser ins Spiel und hatte erste Chancen, aber auch Deutschland bleib gefährlich. Auf beiden Seiten blieben die Angriffe jedoch ohne Erfolg, so dass es mit dem 1:0 in die Pause ging.
Auch im zweiten Abschnitt fanden die Argentinier kein Mittel gegen die deutsche Defensive, dafür wurden sie selbst in der Abwehr immer anfälliger, was in der 68. Minute vom DFB-Team bestraft wurde. Müller erkämpfte sich an der Strafraumecke im Liegen den Ball und passte auf Podolski, der ideal für Klose ablegte, und der Stürmer erzielte aus kurzer Distanz das 2:0.
Die endgültige Entscheidung fiel sechs Minuten später, als Schweinsteiger nach einem Solo Friedrich bediente und der Innenverteidiger im Fallen den Ball über die Linie bugsierte. Der letzte Treffer blieb wieder Klose vorbehalten. Nach einer Flanke von Özil traf der Stürmer zum 4:0-Endstand.
Kurz darauf beendete der Schiedsrichter die Partie und Deutschland zog in beeindruckender Manier ins WM-Halbfinale ein. Gegner dort wird Spanien sein. Der Europameister setzte sich im Viertelfinale mit 1:0 gegen Paraguay durch. Das Duell gegen die Spanier findet am Mittwoch um 20:30 Uhr im Moses Mabhida Stadion von Durban statt.
Die deutsche Mannschaft qualifizierte sich am Sonntag in Bloemfontein durch einen 4:1-Erfolg über England fürs WM-Viertelfinale. Die Treffer fürs DFB-Team gelangen Miroslav Klose (20.), Lukas Podolski (32.) und Thomas Müller (67./70.), der zweifach traf. Gegner in der Runde des letzten Acht ist nun Argentinien.
Konzentriert und mutig präsentierte sich die Mannschaft von Joachim Löw im Spiel gegen England. So hatte Mesut Özil bereits nach fünf Minuten die Chance zur Führung, doch Englands Keeper David James konnte noch klären. In der 20. Minute musste der englische Torhüter dann das erste Mal hinter sich greifen. Nach einem weiten Abschlag von Manuel Neuer setzte sich Miroslav Klose im Laufduell gegen Matthew Upson durch und beförderte den Ball im Fallen an James vorbei ins Netz. In der 32. Minute folgte das 2:0, nach dem Lukas Podolski aus spitzem Winkel einen Konter der Deutschen erfolgreich abschloss.
In der 37. Minute fiel etwas überraschend durch Matthew Upson der Anschlusstreffer und England war zurück im Spiel. Glück hatte das DFB-Team dann in der 38. Minute, nach dem der Ball nach einem Schuss von Frank Lampard von der Unterkante der Latte hinter der Linie landete. Schiedsrichter und Linienrichter ließen jedoch weiterspielen, so dass es mit dem 2:1 in die Pause ging.
In der zweiten Hälfte erhöhte England nochmals den Druck, doch das DFB-Team blieb bei Kontern gefährlich. So fiel in der 67. Minute schließlich die Vorentscheidung. Bei einem Freistoß war England zu weit aufgerückt und wurden eiskalt ausgekontert: Jerome Boateng bediente Thomas Müller, der zu Bastian Schweinsteiger passte, und der wieder zurück auf Müller, der den Ball vorbei an Englands Goalie ins Netz knallte. Kurz darauf erhöhte Müller nach einem erneuten Konter auf 4:1 (70.).
Damit war die Partie gelaufen und Deutschland qualifizierte sich fürs WM-Viertelfinale. In der Runde der letzten Acht wartet nun, wie schon bei der WM 2006, die Auswahl von Argentinien. Das Team von Diego Maradona besiegte im Achtelfinale die Mannschaft aus Mexiko mit 3:1. Knapp eine Woche haben Piotr und seine Teamkollegen nun Zeit, sich auf die Partie gegen Argentinien vorzubereiten. Das Spiel findet am Samstag in Kapstadt um 16:00 Uhr in Green Point Stadion statt.
Am Mittwochabend qualifizierte sich das DFB-Team nach einem 1:0-Sieg gegen Ghana durch ein Tor von Mesut Özil fürs Achtelfinale. Gegner der deutschen Mannschaft am Sonntag wird England sein.
Die Ausgangslage vor der abschließenden Partie gegen Ghana war klar, die deutsche Mannschaft benötigte vor 83.391 Zuschauern im Soccer City Stadion von Johannesburg einen Sieg, um sich sicher fürs Achtelfinale zu qualifizieren. Durch den Druck des Vorrundenfinales tat sich die Mannschaft von Joachim Löw sichtlich schwer.
In der 25. Minute hatte Mesut Özil die große Gelegenheit für Entspannung zu sorgen, als er alleine vor Torhüter Richard Kingson auftauchte. Der Versuch eines Beinschuss scheiterte jedoch an der Reaktion des Keepers und so blieb es beim 0:0. Nur eine Minute später wäre Ghana beinahe in Führung gegangen, als Philipp Lahm gerade noch einen Kopfball von Gyan mit der Brust von der Linie befördern konnte. Die Partie ließ weiter zu wünschen übrig und lebte mehr von der Spannung, denn von der Qualität. Mit dem torlosen Remis ging es schließlich in die Pause.
In der zweiten Halbzeit hatte Ghana die erste klare Chance. In der 51. Minute gewann Prince Tagoe ein Kopfball-Duell und Asamoah kam anschließend frei zum Abschluss. Eine Glanzparade von Manuel Neuer verhinderte den Rückstand. Nach einer Stunde konnte die deutsche Mannschaft aufatmen. Mesut Özil schloss einen Angriff über die rechte Seite mit einem Schuss aus 20 Metern ab. Der Ball schlug im linken, oberen Eck ein und es stand 1:0. In der 67. Minute feierte Piotr sein WM-Debüt.
Nach seiner Einwechslung für Thomas Müller half er auf der rechten Seite mit, das Spiel über die Zeit zu bringen. Am Ende sicherte sich die deutsche Nationalmannschaft den Gruppensieg. Ghana qualifizierte sich trotz der Niederlage aufgrund des Sieges von Australien gegen Serbien (2:1) ebenfalls fürs Achtelfinale. Deutschland trifft nun am Sonntag um 16:00 Uhr in Free State Stadion von Bloemfontein auf die englische Nationalmannschaft. Das Team von Fabio Capello qualifizierte sich durch einen 1:0-Erfolg über Slowenien für die Runde der letzten 16.
Nach dem 0:1 gegen Serbien hat das deutsche Team schon vor dem Achtelfinale ein erstes K.o.-Spiel. Am Mittwoch in der Partie gegen Ghana geht es für die Nationalmannschaft um alles oder nichts.
Vom Gruppensieg über Platz zwei bis hin zum Ausscheiden ist alles möglich. Ein Sieg jedenfalls würde das Weiterkommen garantieren. Der Ausgang in der Gruppe D ist nach zwei Partien noch offen. Theoretisch haben alle vier Mannschaften die Chance aufs Achtelfinale. Derzeit liegt Ghana mit vier Punkten vor Deutschland und Serbien, die beide drei Zähler haben, und Australien mit einem Punkt an der Tabellenspitze.
Der dritte Spieltag sieht nun vor, dass das DFB-Team auf Ghana triff und Australien gegen Serbien spielt. Aufgrund des klaren 4:0 Sieges der Deutschen gegen Australien hat die Mannschaft von Joachim Löw in Sachen Torverhältnis einen kleinen Vorteil. Bei einem Sieg gegen das afrikanische Team winkt der Gruppensieg. In alle Ruhe möchte sich die Mannschaft nun in den nächsten Tagen auf die Partie vorbereiten.
Für Joachim Löw ist Ghana eine Mannschaft, die körperbetont spielt und in der Lage ist, schnell nach vorne zu spielen. Das macht die Ghanaer gerade bei Kontern gefährlich. Der Bundestrainer ist jedoch sehr zuversichtlich. „Mein Team ist körperlich gut drauf und in der Lage, ein hohes Tempo zu gehen.“
Konzentriert und fokussiert soll nun bis Mittwoch trainiert werden. Von Panik oder Angst ist jedenfalls keine Spur. „Drucksituationen sind bei einer WM nicht zu vermeiden“, sagt der Bundestrainer. K.o.-Spiele gehören zu einer WM wie deutsche Siege in entscheidenden Situationen. Deswegen ist Joachim Löw auch überzeugt, dass sein Team die Hürde Ghana nehmen wird: „Ich bin sicher, dass wir die nächste Runde erreichen.“
Im zweiten Spiel der WM unterlag das DFB-Team der serbischen Mannschaft mit 0:1. Am kommenden Mittwoch in der Partie gegen Ghana geht es nun um alles oder nichts.
Nach dem klaren Auftaktsieg gegen Australien musste die deutsche Nationalmannschaft am Freitag gegen Serbien eine 0:1-Niederlage einstecken. Das Tor des Tages fiel in der 38. Minute durch Milan Jovanovic. Zu diesem Zeitpunkt war das deutsche Team bereits in Unterzahl, da Miroslav Klose eine Minute zuvor nach wiederholtem Foulspiel vom Platz gestellt wurde.
Die Partie in Port Elizabeth begann verhalten und beide Teams riskierten wenig. Schiedsrichter Alberto Mallenco aus Spanien zeigte sich in der Regelauslegung dazu sehr konsequent, so dass schon früh fünf Spieler mit der Gelben Karte vorbelastet waren. Darunter auch Miroslav Klose, der in der 37. Minute nach einem erneuten Foul dann Gelb-Rot sah.
Die Serben nutzten den Vorteil direkt aus und erzielten nur eine Minute später das 1:0. Milos Krasic setzte sich auf dem rechten Flügel durch und flankte in die Mitte. Dort legte Nikola Zigic per Kopf ab auf Milan Jovanovic, der aus kurzer Distanz den Ball im Tor versenkte (38.).
Im zweiten Abschnitt übernahm das DFB-Team trotz Unterzahl das Kommando und erspielte sich gute Möglichkeiten. So scheiterte Bastian Schweinsteigers (55.) sowie zweimal Lukas Podolski (58. / 59.) in aussichtsreicher Position.
Die beste Chance zum Ausgleich bot sich dann nach einer Stunde. Nach einem Handspiel von Nemanja Vidic entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Lukas Podolski trat an und scheiterte Torhüter Vladimir Stojkovic. Je länger das Spiel dauerte, umso mehr schwanden die Kräfte bei der dezimierten deutschen Elf, so dass es am Ende beim 1:0-Erfolg für Serbien blieb.
Am kommenden Mittwoch um 20:30 Uhr trifft das DFB-Team im abschließenden Gruppenspiel auf Ghana. In der Soccer City Arena in Johannesburg wartet dann ein erstes Endspiel auf die Mannschaft von Joachim Löw. Mit einem Sieg gegen das afrikanische Team wäre die Qualifikation für Achtelfinale geschafft. Parallel dazu trifft Serbien auf Australien.
Die Nationalmannschaft feierte bei ihrem ersten Gruppenspiel bei der WM 2010 in Südafrika einen hochverdienten 4:0-Sieg gegen Australien.
Nach drei Minuten musste die DFB-Elf die erste Schrecksekunde überstehen. Richard Garcia kam nach einer Unordnung in der deutschen Hintermannschaft zum Abschluss, doch Philipp Lahm und Manuel Neuer konnten mit vereinten Kräften die Situation klären. In der Folge übernahm die Elf von Joachim Löw das Kommando. Deutschland machte viel Druck und erspielte sich beste Tormöglichkeiten.
In der 7. Minute scheiterte Miroslav Klose freistehend am gut reagierenden Marc Schwarzer. Eine Minute später schloss dann aber Lukas Podolski eine herrliche Kombination über Mesut Özil und Thomas Müller erfolgreich zur 1:0 Führung ab. In der 27. Spielminute köpfte dann Miroslav Klose ein Flanke von Philipp Lahm zum 2:0 ins Tor. Deutschland war Australien in allen Belangen überlegen. Es blieb aber beim 2:0-Pausenstand.
Nach dem Wechsel zeigte die deutsche Mannschaft einen sehenswerten Kombinationsfußball. Australien fand keine Mittel um die Spielfreude der DFB-Elf zu unterbinden. In der 56. Minute wurde Tim Cahill nach einem Foulspiel des Feldes verwiesen. Thomas Müller erhöhte wenig später auf 3:0 (68). Der Bayer traf von der Strafraumgrenze per Rechtsschuss. Nur zwei Minuten später traf Cacau unmittelbar nach seiner Einwechslung zum 4:0-Endstand. Özil leistete die Vorarbeit.
Die deutsche Elf untermauerte mit einer überzeugenden Leistung ihre Ambitionen auf den Gruppensieg. Als nächster Gegner wartet am Freitag um 13:30 Uhr in Port Elizabeth die Nationalmannschaft aus Serbien.
Im letzten Vorbereitungsspiel auf die WM feierten Piotr und sein Team einen 3:1-Sieg gegen Bosnien Herzegowina.
Vor 48.000 Zuschauern in der ausverkauften Commerzbank-Arena fand die deutsche Mannschaft sehr schnell in die Partie und erspielte sich in der Anfangsphase mehrere Torchancen. Die beste bot sich Lukas Podolski in der 9. Minute. Bei dessen Fernschuss rettete die Querlatte. Vier Minuten später nutzten die Gäste ihre erste Möglichkeit zur Führung. Edin Dzeko war der Torschütze. Bis zur Pause war die Elf von Joachim Löw das spielbestimmende Team. Die deutsche Mannschaft erspielte sich viele Torchancen, die aber allesamt ungenutzt blieben. So ging es für Piotr & Co. mit 0:1 in die Halbzeitpause.
Nur fünf Minuten nach Wiederbeginn sorgte Philipp Lahm für den Ausgleich. Der Kapitän traf nach einem energischen Antritt aus 16 Metern genau in den Winkel. In der Folge zeigte das DFB-Team attraktiven Angriffsfußball und erspielte sich nach teils sehenswerten Kombinationen eine Fülle von Tormöglichkeiten. Dem 2:1 ging ein Foul an Marko Marin im Strafraum voraus. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Bastian Schweinsteiger (73). Nur fünf Minuten später gab es erneut Strafstoß. Schweinsteiger ließ sich die Chance nicht nehmen und traf zum 3:1-Endstand.
Für Joachim Löw und sein Team war es somit eine gelungene Generalprobe. Bevor es am Sonntag nach Südafrika geht, hat Piotr noch zu Hause zwei Tage Zeit sich von den letzten Trainingswochen zu erholen.
In Budapest setzte sich die deutsche Nationalmannschaft im Vorbereitungsspiel gegen Ungarn mit 3:0 durch.
Vor 14000 Zuschauern im Ferenc-Puskas-Stadion erwischte die Elf von Joachim Löw einen Blitzstart. Lukas Podolski brachte Deutschland in der 4. Spielminute per Foulelfmeter in Führung. In der Folge erspielte sich Piotr und sein Team eine ganze Reihe an guten Tormöglichkeiten, teilweise nach sehenswerten Kombinationen. Einzig mit der Chancenauswertung konnte Bundestrainer Joachim Löw nicht zufrieden sein. Deswegen blieb es bis zur Pause bei der 1:0 Führung aus deutscher Sicht.
Im zweiten Durchgang brachte Joachim Löw Dennis Aogo und Cacau für Mesut Özil und Sami Khedira. Die Gastgeber konnten nach der Pause die Partie ausgeglichener gestalten. Piotr & Co. blieben aber die gefährlichere Mannschaft. Und so sorgte Mario Gomez nach Vorarbeit von Marko Marin für das 2:0 (69.). Der Stürmer vom FC Bayern tunnelte Ungarns Schlussmann Gabor Kiraly aus elf Metern. Nur drei Minuten später war sein Sturmpartner erfolgreich. Cacau lief nach einer Kopfballverlängerung von Per Mertesacker alleine auf das Tor zu, umkurvte Kiraly und schob zum 3:0-Endstand ein.
Am Montag erhält Piotr und sein Team vor Ort im Mannschaftshotel in Eppan Besuch von der Bundeskanzlerin. Wie schon im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2006 wird Angela Merkel der Mannschaft um Kapitän Philipp Lahm für das Turnier in Südafrika alles Gute wünschen.
Im letzten Vorbereitungsspiel vor der WM treffen Piotr & Co. am Donnerstag in Frankfurt auf Bosnien-Herzegowina.
Am Pfingstmontag stand für Piotr & Co. ein Test gegen den FC Südtirol an. Bis auf die sieben Nationalspieler des FC Bayern, die erst am Dienstag bzw. Mittwoch ins Trainingslager nach Südtirol nachreisen werden, standen Bundestrainer Joachim Löw im Test gegen den italienischen Drittligisten alle Akteure zur Verfügung. Die Spieldauer betrug dabei zweimal 30 Minuten.
Vor etwa 500 Zuschauern brachte Piotr in der 37. Spielminute die deutsche Nationalmannschaft mit einem herrlichen Freistoß in Führung. Zehn Minuten später erhöhte Mesut Özil auf 2:0, ehe Cacau in der 54. Minute das 3:0 beisteuerte. Der Kölner Lukas Podolski leistete bei beiden Treffern die Vorarbeit. Für den 4:0-Endstand sorgte ein Eigentor der Italiener (57.).
Einziger Wehrmutstropfen für Bundestrainer Joachim Löw war die Verletzung von Christian Träsch. Der Stuttgarter Mittelfeldspieler knickte zu Beginn des Spiels um und zog sich dabei eine Blessur am rechten Sprunggelenk zu. Die genaue Diagnose steht noch aus.
Bis Samstag befindet sich die DFB-Elf noch im Trainingslager in Norditalien. Am 29.5. geht es dann für Piotr und seine Mannschaft nach Budapest. Dort trifft die DFB-Elf auf die Nationalmannschaft aus Ungarn.
Im ersten Testspiel der Vorbereitung auf die WM 2010 siegte die Nationalmannschaft gegen Malta mit 3:0.
Bundestrainer Joachim Löw musste in Aachen gegen Malta auf einige Akteure verzichten, da noch das DFB-Pokal Endspiel zwischen dem FC Bayern gegen Werder Bremen bevor stand.
Gegen Malta entwickelte sich von Anfang an eine einseitige Partie. Deutschland war den Gästen in allen Bereichen überlegen. Dennoch dauerte es bis zur 16 Minute, ehe Cacau die deutsche Mannschaft in Führung brachte. Bis zur Pause erspielte sich die DFB- Elf noch eine Reihe guter Tormöglichkeiten, im Abschluss fehlte aber die letzte Konsequenz und so blieb es beim 1:0-Pausenstand aus deutscher Sicht.
Nach Vorarbeit von Lukas Podolski erhöhte in der 59. Spielminute Cacau auf 2:0. Nur drei Minuten später brachte erneut Podolski den Ball vor das Tor, ein Spieler von Malta versuchte den Ball zu klären, traf aber ins eigene Tor (63.). Viele Wechsel hemmten in der Folge den Spielfluss, dennoch ergaben sich immer wieder Chancen. Nutzen konnte die Elf von Joachim Löw aber keine mehr. So blieb es am Ende beim 3:0.
Einen Tag nach dem Spiel ging es für Piotr & Co. mit dem Flieger nach Sizilien. Bis zum 21. Mai findet dort ein Regenerationstrainingslager statt. Zweimal täglich bittet DFB-Trainer Joachim Löw seine Mannschaft zu kurzen Trainingseinheiten. „Wir müssen die ideale Kombination aus Be- und Entlastung finden“, so Co-Trainer Hansi Flick. Deswegen sind auch die Familien der Spieler vor Ort, um für die nötige Ablenkung zu sorgen. Ab 21. Mai beginnt in Südtirol für Piotr & Co. dann die heiße Phase der Vorbereitung auf die WM.
Am letzten Spieltag trennte sich der Hamburger SV im Nordderby gegen Werder Bremen 1:1. Claudio Pizarro brachte Werder in der 58. Minute in Führung, ehe Ruud van Nistelrooy in der 82. Minute für dem Ausgleich sorgte (82.)
Im Vergleich zum 4:0-Sieg beim 1. FC Nürnberg wechselte Interimstrainer Ricardo Moniz nur auf einer Position. Für Marcus Berg stand Ruud van Nistelrooy in der Startelf.
Piotrs Team begann sehr engagiert und erspielte sich bereits in der Anfangsphase gute Tormöglichkeiten. Zuerst verzog Denis Aogo nach fünf Minuten, dann scheiterte van Nistelrooy per Kopf aus kurzer Distanz an Werder Schlussmann Tim Wiese (8.). Nur Sekunden später rettete erneut Wiese – David Jarolin versuchte es mit einem Heber.
Von Bremen war zu dieser Phase des Spiels in der Offensive kaum etwas zu sehen. Anders der HSV. Zé Roberto bewies viel Gefühl im Fuß, als er die Werder Abwehr überlupfte und van Nistelrooy bediente. Der Holländer scheiterte aber am herauslaufenden Wiese. In der Folge bot die Partie nicht mehr ganz so viele Torraumszenen, ohne aber dabei an Unterhaltungswert zu verlieren. Vor der Pause hatten die Gastgeber sogar noch die Möglichkeit in Führung zu gehen. Bei einem Kopfball von Hugo Almeida rettete für Hamburg der Innenpfosten.
Kurz nach dem Seitenwechsel fand Werder zunehmend besser in das Spiel – und wurde in der 58. Minute prompt belohnt. Claudia Pizarro erzielte das 1:0. Hamburg zeigte sich davon aber nicht beeindruckt und drängte auf den Ausgleichtreffer. Nach einem sehenswerten Pass von Zé Roberto scheiterte van Nistelrooy freistehend aus sechs Metern an Wiese (65.). Nach einem schönen Spielzug über die linke Seite legte Zé Roberto den Ball mit viel Übersicht zurück. Van Nistelrooy war zur Stelle und schloss unhaltbar zum Ausgleich ab (82.).
In den Schlussminuten wollten beide Teams den Sieg. Jerome Boateng scheiterte mit einem Kopfball an Wiese (84.) und der eingewechselte Marko Marin traf bei einem Konter den Ball nicht voll (88.). So blieb es letztlich beim 1:1-Unentschieden. Am Ende der Saison belegen die Hanseaten damit den 7. Tabellenplatz und schaffte es somit nicht, sich für die Europa League zu qualifizieren. Für Piotr geht es bereits diese Woche mit der Vorbereitung auf die WM in Südafrika weiter. Am Donnerstag empfängt die DFB-Auswahl in Aachen Malta.
Erwartungsgemäß wurde Piotr von Bundestrainer Joachim Löw in den vorläufigen Kader für die Weltmeisterschaft in Südafrika berufen.
Insgesamt stehen 27 Spieler im Aufgebot. "Der Kader ist das Resultat von jahrelangen Analysen, die wir gemacht haben. Wir haben in diese Spieler absolutes Vertrauen", sagte Löw im Rahmen der Pressekonferenz des DFB.
Schon am 13. Mai steht für Piotr und seine Mannschaft in Aachen der erste Test gegen Malta auf dem Programm. Für das Freundschaftsspiel nominierte der Bundestrainer zudem Torhüter Tobias Sippel vom Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern, die Verteidiger Mats Hummels (Borussia Dortmund) und Stefan Reinartz (Bayer Leverkusen), sowie Marco Reus (Borussia Mönchengladbach) und den Dortmunder Kevin Großkreutz für die Offensive. Denn zu diesem Zeitpunkt stehen Michael Ballack sowie die Spieler des FC Bayern München und von Werder Bremen nicht zur Verfügung, da sie am 15. Mai mit ihren Vereinen in England und Deutschland jeweils das nationale Pokalfinale bestreiten.
Nach dem Spiel gegen Malta geht es für Piotr & Co. für eine Woche in das Regenerationstrainingslager nach Sizilien. Anschließend reist die DFB-Elf nach Südtirol. Von 21. Mai bis 02. Juni bereitet sich die Elf von Bundestrainer Joachim Löw in Eppan, 15 km südlich der Landeshauptstadt Bozen auf die Weltmeisterschaft vor.
Der vorläufige deutsche WM-Kader:
Tor: Jörg Butt (Bayern München) Manuel Neuer (Schalke 04) Tim Wiese (Werder Bremen)
Abwehr: Dennis Aogo (Hamburger SV) Holger Badstuber (Bayern München) Andreas Beck (1899 Hoffenheim) Jerome Boateng (Hamburger SV) Arne Friedrich (Hertha BSC) Marcell Jansen (Hamburger SV) Philipp Lahm (Bayern München) Per Mertesacker (Werder Bremen) Serdar Tasci (VfB Stuttgart) Heiko Westermann (Schalke 04)
Mittelfeld: Michael Ballack (FC Chelsea) Sami Khedira (VfB Stuttgart) Toni Kroos (Bayer Leverkusen) Marko Marin (Werder Bremen) Mesut Özil (Werder Bremen) Bastian Schweinsteiger (Bayern München) Christian Träsch (VfB Stuttgart) Piotr Trochowski (Hamburger SV)
Angriff: Cacau (VfB Stuttgart) Mario Gomez (Bayern München) Stefan Kießling (Bayer Leverkusen) Miroslav Klose Bayern München Thomas Müller (Bayern München) Lukas Podolski (1. FC Köln)
Nach der 1:2-Niederlage in Fulham und dem damit verbundenen Aus in der Europa League gewann der HSV im letzten Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg klar mit 4:0.
Von der ersten Minute an präsentierte sich Piotr und sein Team sehr engagiert und erarbeiteten sich viele Torchancen. So bediente Piotr in der 9. Spielminute Jonathan Pitroipa, der aus spitzem Winkel zum 1:0 traf. Auch danach blieben die Hanseaten weiter am Drücker und erspielten sich Möglichkeiten am laufenden Band. Nürnberg konnte in der ersten halben Stunde kaum für Entlastung sorgen. Guy Demel setzte sich auf der linken Seite durch und brachte den Ball von der Torauslinie in den Strafraum. Dort wartete Mladen Petric, der aus rund 12 Metern genau in Torwinkel traf (19.). In der 25. Minute erhöhte der Kroate per Kopf auf 3:0. Piotr lieferte die maßgenaue Vorarbeit. Danach stabilisierten sich die Gäste ein wenig und so blieb es beim 3:0-Pausenstand.
Nach dem Wechsel schaltete der HSV einen Gang zurück, kontrollierte aber weiterhin das Spielgeschehen. Nürnberg blieb in der Offensive weiter ungefährlich und so kam der nächste HSV-Treffer nicht überraschend. Ruud van Nistelrooy traf per Drehschuss zum 4:0 (73.). In der Schlussviertelstunde gab es noch Möglichkeiten auf beiden Seiten. Letztendlich blieb es aber beim hochverdienten 4:0-Sieg von Piotr & Co.
Am kommenden Samstag gastiert der HSV beim SV Werder Bremen. Mit einem Sieg gilt es für Piotr und sein Team die letzte Chance zu wahren, um sich für die Europa League zu qualifizieren. Der HSV ist aber gleichzeitig darauf angewiesen, dass der VfB Stuttgart sein Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim verliert.
Am Sonntag musste der Hamburger SV gegen die TSG Hoffenheim eine deutliche Schlappe hinnehmen. In der Rhein-Neckar-Arena unterlag Piotrs Team mit 1:5. Daraufhin wurde am Montag Trainer Bruno Labbadia beurlaubt.
Die Zuschauer hatten in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena noch nicht einmal richtig Platz genommen, da brachte Vedad Ibisevic (2.) die TSG nach einer Unachtsamkeit der Hamburger Hintermannschaft bereits in Führung. Piotr und sein Team wirkten nach dem frühen Gegentreffer geschockt und fanden auch danach nicht richtig in die Partie. Hoffenheim setzte den HSV sehr früh unter Druck und erzwang so immer wieder Ballverluste im Spielaufbau der Hanseaten.
Bereits in der 10. Minute erhöhten die Gastgeber auf 2:0. Nach einer Flanke von Carlos Eduardo traf erneut Ibisivec – diesmal per Kopf. Die mitgereisten HSV-Fans warteten vergebenes auf eine Reaktion ihrer Mannschaft. Einzig ein Freistoß von Piotr sorgte in der 33. Minute für etwas Gefahr. Nur eine Minute später traf Chinedu Obasi nach Vorarbeit von Christian Eichner freistehend zum 3:0. Mit dem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause.
Nach dem Wechsel wurde die Elf von Bruno Labbadia aktiver. Allen voran Piotr. Zuerst scheiterte er zweimal per Freistoß, dann zielte er bei einem Schuss außerhalb der Strafraumgrenze ein wenig zu hoch. In der 65. Minute keimte beim HSV kurzzeitig noch einmal Hoffnung auf. Robert Tesche traf aus mehr als 30 Metern zum 1:3 (65.). Doch die zerstörten wenig später Obasi (73.) und Sejad Salihovic (76) mit ihren beiden Treffern. Am Ende blieb es beim 1:5 und die höchste Saisonniederlage war perfekt.
„Mir fehlen die Worte, ich habe leider keine Erklärung für unser Spiel, denn ich verstehe uns selber nicht. Klar, in der aktuellen Situation fehlt uns natürlich das Selbstvertrauen, aber so dürfen wir uns nicht präsentieren“, zeigte sich Piotr nach dem Spiel fassungslos. Am Montag reagierte der Vorstand des Hamburger SV und beurlaubte Bruno Labbadia und Co-Trainer Eddy Sözer. „Wir haben die sportliche Situation analysiert und nach den Gesprächen entschieden, dass wir so nicht weitermachen können und wollen“, sagte Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann.
Bis zum Saisonende wird nun Co- und Techniktrainer Ricardo Moniz als Cheftrainer fungieren. „Wir sind davon überzeugt, dass Ricardo Moniz die Prozentpunkte aus der Mannschaft herausholt, die zuletzt gefehlt haben“, so Hoffmann. Erstmals wird Moniz am Donnerstag im Halbfinal-Rückspiel gegen den FC Fulham die Verantwortung tragen. Als ehemaliger Techniktrainer von Tottenham Hotspur „ist er Kenner des englischen Fußballs und kann die Mannschaft somit bestens auf das wichtige Rückspiel am Donnerstag vorbereiten und einstellen."
Nach acht ungeschlagenen Heimspielen in Folge verlor der Hamburger SV in der HSH Nordbank-Arena mit 0:1 gegen den FSV Mainz 05.
Die Partie begann verhalten. Mainz riskierte wenig und lauerte auf Konter, während der HSV die Partie kontrollierte, es aber an Ideen fehlte, um die Mainzer Defensive zu überwinden. Die erste Möglichkeit des Spiels hatte dann auch Mainz 05 in der 16. Spielminute. Aristide Bancé köpfte eine Flanke von André Schürle nur knapp am Tor des HSV vorbei. Doch nur drei Minuten später gelang den Gästen die Führung. Als die HSV-Abwehr zu weit aufgerückt war und die Abseitsfalle nicht gelang, lief Bancé alleine auf HSV-Keeper Frank Rost zu. Bancé ließ sich die Chance nicht nehmen und traf von der Strafraumgrenze flach ins linke Eck.
Aufgerüttelt von dem Gegentreffer fand Piotr und sein Team zunehmend besser in die Partie. Doch Heinz Müller rettete innerhalb kürzester Zeit gegen Piotr (35.), Robert Tesche (36.) und Marcus Berg (36.). So ging es für Piotr & Co. mit dem Rückstand in die Halbzeitpause. Nach dem Wiederanpfiff erwischten die Gäste den besseren Start. Erneut kam Bancé zum Abschluss. Frank Rost konnte aber den Schuss des Mainzer Stürmers parieren. Danach hatte der HSV die beste Möglichkeit auf den Ausgleichstreffer. Piotr setzte sich auf der linken Seite durch. Seine gut getimte Flanke fand in Tesche seinen Abnehmer, der jedoch aus kurzer Distanz über den Querbalken köpfte (52.).
Danach bemühte sich der HSV, schaffte es aber zu selten über spielerische Elemente gefährlich vor das Mainzer Tor zu kommen. Es war bereits die Schlussviertelstunde angelaufen, als ein Heber von Ruud van Nistelrooy auf dem Tornetz landete. In der Folge gelang es den Hanseaten nicht mehr die Defensive der Gäste zu überwinden und so gab es für die Elf von Bruno Labbadia die erste Heimniederlage nach acht Spielen.
Am Donnerstag erwartet der Hamburger SV im Halbfinale der Europa League den FC Fulham, bevor es dann am Sonntag für Piotr und sein Team zum Ligaspiel nach Hoffenheim geht.
Der Hamburger SV hat am Sonntag gegen den VfL Bochum mit 2:1 gewonnen. Mit dem ersten Erfolg in der Liga nach zuvor vier sieglosen Spielen, beendeten die Hanseaten ihre Negativserie und erhalten sich die Chance auf die Europa League.
Am 30. Spieltag startete der HSV mit einigen Schwierigkeiten in die Partie. Eine unerwartet mutige Bochumer-Elf beherrschte die erste Viertelstunde und drängte die Gäste aus dem Norden immer wieder in die eigene Hälfte.
Es dauerte bis zur 14. Minute, bis VfL-Torwart Philipp Heerwagen nach einem Schuss von Tunay Torun erstmals eingreifen musste. Nur vier Minuten später hatten die Hanseaten dann endgültig ins Spiel gefunden. Robert Tesche kam nach einer Ecke von Dennis Aogo zum Kopfball und verwandelte zum 1:0 für den HSV (18.).
Doch der VfL Bochum kämpfte auch nach dem Gegentreffer weiter und kam vor allem durch Zlatko Dedic immer wieder zu Chancen. Dieser setzte zunächst einen Schuss knapp über das Tor und traf dann aus 33 Metern den rechten Pfosten(27.). Auf der anderen Seite verfehlte Mladen Petric nach Zuspiel von Jerome Boateng ebenfalls sein Ziel, als er den Ball über das Tor lupfte (30.).
Beim dritten Versuch gelang Zlatko Dedic dann der Ausgleich für Bochum. Joël Epallé brachte den Ball per Kopf in die Mitte, von wo der 25-jährige Slowene das Leder volley in der linken Ecke versenkte (32.). Im Folgenden gestalteten beide Teams das Spiel eher defensiv, so dass es am Ende mit dem 1:1 in die Pause ging.
In Durchgang zwei wurde schnell deutlich, dass sich keine der beiden Mannschaften mit ein Remis zufrieden geben wollte. So bekamen die knapp 26 000 Zuschauer im Rewirpower-Stadion eine lebhafte Partie geboten. Zuerst vereitelte Frank Rost einen Versuch von Joël Epallé (55.), dann verpassten Piotr (58.) und Jerome Boateng (61.) die Möglichkeit zur erneuten Führung. Auch Ruud van Nistelrooy verfehlte in Minute 74. knapp das Tor.
Erst zwei Minuten vor Schluss fiel das 2:1. Ruud van Nistelrooy streifte eine Hereingabe von Zé Roberto. Ein Bochumer Abwehrspieler lenkte den Ball aus kurzer Distanz ins eigene Tor (88.). „Wir haben uns das Glück erarbeitet“, rechtfertigt HSV-Trainer Bruno Labbadia den Ausgang der Partie.
Am kommenden Samstag muss der HSV gegen den 1. FSV Mainz 05 ran.
Nach dem 2:1-Sieg in der Europa League gegen Standard Lüttich trennten sich der HSV und Hannover 96 0:0.
Von der ersten Minute an war die Mannschaft von HSV Trainer Bruno Labbadia die spielbestimmende Mannschaft. Die Gäste standen sehr tief in der eigenen Hälfte und erwarteten die Angriffe der Hamburger. In der 6. Spielminute kam Marcus Berg zum Kopfball, der 96-Keeper Florian Fromlowitz auf eine harte Probe stellte. Dies blieb jedoch vorerst die einzig vielversprechende Tormöglichkeit der Hanseaten, denn Hannover verstand es den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten. Bei einem Distanzschuss von Dennis Aogo rettete in der 26. Minute das Lattenkreuz für die Gäste. Den Abpraller setzte Ruud van Nistelrooy nur knapp neben das Tor. Weitere Torraumszenen blieben bis zur Pause Mangelware und so ging es für beide Teams torlos in die Halbzeitpause.
Nach dem Wechsel passierte zunächst wenig. Hannovers Jiris Stajner sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Fortan agierte der HSV in Überzahl. In der 68. und 71. Spielminute hatte Piotrs Team zwei Kopfballchancen. Paulo Guerrero und Robert Tesche zielten jedoch zu ungenau. Auch in der Folge hatte die Elf von Bruno Labbadia Probleme, sich hochkarätige Möglichkeiten zu erarbeiten. Am Ende blieb es bei der Punkteteilung.
Im Anschluss der Partie zeigte sich HSV-Trainer enttäuscht: „Wir hatten fast 2/3 Ballbesitz, aber in den entscheidenden Momenten haben wir es nicht verstanden, die nötige Torgefahr zu entwickeln.“, so die Analyse des 44-jährigen.
Bereits am Donnerstag geht es für Piotr und sein Team in der Europa League in Lüttich um den Einzug in das Halbfinale.
Am Sonntag unterlag Hamburg in Gladbach mit 0:1. Den Treffer des Tages erzielte Roel Brouwers in der 43. Spielminute.
Gladbach startete druckvoll. Bereits nach zwei Minuten zwang Karim Matmour HSV-Schlussmann Frank Rost zu einer Glanzparade. Mit zunehmender Spieldauer fand Piotrs Team allmählich besser in die Partie. Doch zunächst prüfte Gladbachs Rob Friend mit einem Kopfball abermals Rost, der erneut zu Stelle war. Die Gastgeber standen danach sehr tief und beschränkten sich weitestgehend auf Konter. Dem HSV fehlten in der 1. Halbzeit die nötigen Ideen, um Gladbachs Defensive ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die erste kleine Chance hatte Piotr per Freistoß, der aber zu hoch angesetzt war. Kurz vor der Pause brachte Juan Arango eine Freistoßflanke aus dem Halbfeld in den Hamburger Strafraum. Der HSV brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone und so staubte Roel Brouwers zur 1:0-Pausenführung der Borussia ab.
Nach der Pause zeigte die Elf von Bruno Labbadia wesentlich mehr Einsatz und Laufbereitschaft und kreierte auch erste nennenswerte Torchancen. Jonathan Pitroipa verfehlte das Tor mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze nur knapp. In der 72. Spielminute ging ein Volley-Aufsetzer von Mladen Petric ein Meter über das Tor. Hamburg mühte sich in der Schluss-Viertelstunde, doch die Freistoßchance von Petric (82.) war die letzte erwähnenswerte Möglichkeit des Nachmittags und so ging es für den HSV ohne Punkte zurück in die Hansestadt.
Hamburg hat nun vier Punkte Rückstand auf Werder Bremen, die momentan den fünften Tabellenplatz belegen, der die direkte Teilnahme am europäischen Wettbewerb bedeutet. Aufgrund der DFB-Pokalfinalteilnahme des FC Bayern und der Bremer könnte in dieser Saison auch Rang sechs zur Qualifikation für die Europa League reichen. Dort geht es für Piotr & Co. am Donnerstag im diesjährigen Viertelfinal-Hinspiel gegen Standard Lüttich, ehe am Sonntag Hannover 96 in der HSH Nordbank Arena gastiert.
Am Sonntag trennten sich der Hamburger SV und der FC Schalke 04 2:2. Durch das Remis rutschte Piotrs Team auf Rang sechs ab.
Nach der 3:4-Niederlage in der Europa League am vergangenen Donnerstag, was aufgrund des 3:1-Hinspielerfolges die Qualifikation für das Viertelfinale bedeutete, empfing die Elf von Bruno Labbadia am Sonntag den FC Schalke 04.
Beide Mannschaften begannen sehr engagiert, ohne aber die Defensive zu vernachlässigen. So dauerte es eine Weile bis es erste vielversprechende Torraumszenen gab. Den Anfang machte dabei der Gastgeber. Nach einer Hereingabe von Piotr ging der Volleyschuss von Ruud van Nistelrooy (15.) nur wenige Zentimeter am langen Pfosten vorbei.
Erst nach rund einer halben Stunde verzeichneten die Königsblauen ihre erste Chance. In der 27. Minute rettete Frank Rost in höchster Not gegen Kevin Kuranyi, der freistehend vor dem Tor der Hamburger auftauchte. Auf der Gegenseite gab es nach Foul von Rafinha an Mladen Petric einen Freistoß für die Hanseaten. Der Schuss von Piotr war so hart, dass Manuel Neuer den Ball nur nach vorne abwehren konnte, wo van Nistelrooy goldrichtig stand und zum 1:0-Halbzeitstand einschob.
Nach dem Seitenwechsel passierte zunächst wenig. Die Partie wurde zwar intensiver was das Tempo und die Zweikämpfe anbelangte, das Spiel fand aber weitestgehend im Mittelfeld statt. In der 62. Minute flankte Alexander Baumjohann in den Strafraum. Die Hereingabe köpfte Kuranyi aus einem Meter Entfernung zum 1:1 ins Tor. Sechs Minuten später gab es für die Gäste Elfmeter. Ivan Rakitic ließ sich die Chance nicht nehmen und brachte seine Mannschaft in Führung.
Wer dachte, dass beim HSV nach dem Europa Cup Spiel unter der Woche die Kräfte schwinden, sah sich getäuscht. Piotr, der eine starke Partie bot, setzte sich in der 77. Spielminute auf der linken Seite durch und passte quer durch den Fünfmeterraum. Der eingewechselte Jonathan Pitroipa drückte den Ball zum 2:2 über die Linie.
In der Folge gab es eine hitzige Schlussphase in der beide Teams auf den Siegtreffer drängten. Am Ende blieb es aber beim leistungsgerechten Unentschieden. Nachdem die direkte Konkurrenz am Wochenende dreifach gepunktet hat, findet sich der HSV im Moment auf dem 6. Tabellenplatz wieder.
Am kommenden Wochenende geht es für Piotr und sein Team zum Auswärtsspiel gegen Gladbach.
Der HSV hat am Sonntag im Topspiel gegen Leverkusen mit 2:4 verloren. Damit kamen die in Hoffenheim siegreichen Bremer bis auf einen Zähler an die fünft platzieren Hanseaten heran.
Die Mannschaft um Bruno Labbadia baute von Anfang an Druck auf und spielte mutig nach vorne. Auch die Kontrahenten suchten zielstrebig den Weg vor das gegnerische Tor, so dass den 30.210 Zuschauern eine abwechslungs- und temporeiche Partie geboten wurde. Das HSV war dabei das Team mit der größeren Ballsicherheit und hatte durch Mladen Petric nach 11. Minuten die erste Torchance.
Die Angriffsaktionen der Gastgeber waren zunächst zu unpräzise und der HSV störte den Bayer-Aufbau konsequent früh. Die Risikobereitschaft wurde dann aber mit dem ersten Tor der Rheinländer bestraft. Eine zu weit aufgerückte Innenverteidigung ermöglichte Stefan Kießling den Führungstreffer (22.).
Im Anschluss gewannen die Leverkusener die Oberhand und brachten die Hamburger Abwehr sowie Torhüter Frank Rost mehrfach in Bedrängnis. Ein Missverständnis in der Bayer-Abwehr führte jedoch zum Ausgleich durch Zé Roberto (33.), der den Ball ins leere Tor lupfte.
Das Remis zur Pause versprach eine ebenso spannende zweite Hälfte. Tatsächlich aber zeigte sich eine müde Hamburger Mannschaft, die Schwierigkeiten hatte, mit den Hausherren mitzuhalten. Bei Eren Derdiyok Kopfballtreffer (55.) aus 13 Metern war Keeper Frank Rost chancenlos. Piotr und sein Team fanden gegen die lauf- und zweikampfstarken Leverkusener nicht zurück ins Spiel. In der 62. Minute setzte sich Renato Augusto auf dem Flügel durch, flankte zur Mitte und Stefan Kießling köpfte den Ball zum 3:1 ins Tor.
Der Anschlusstreffer durch David Rozehnal in der 83. Minute, nach einem Freistoß von Piotr, ließ den HSV noch einmal aufhorchen. Aber nur kurz darauf zerstörte Leverkusens Gonzalo Castro (84.) mit seinem Treffer alle Hoffnung.
Schon am Donnerstag steht gegen den RSC Anderlecht im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League die nächste Partie auf dem Programm. Und auch der Gegner in der Bundesliga am Sonntag verspricht eine anstrengende Aufgabe zu werden. Dort geht es gegen den FC Schalke 04.
Der Hamburger SV hat am 25. Spieltag mit 1:0 gegen Tabellenschlusslicht Hertha BSC gewonnen. Damit festigten Piotr & Co (Platz 4) in der Tabelle Platz vier und untermauerten so die internationalen Ambitionen für die nächste Saison.
Der HSV zeigte in der Anfangsviertelstunde ein vor allem offensiv ansprechendes Spiel. Angesichts ihrer Favoritenrolle bemüht den Takt anzugeben, konnten sie dennoch zu keinem Abschluss kommen. Marcell Jansen (2.), Mladen Petric (5.) und Zé Roberto (5.) verpassten das Tor gegen eine anfangs noch unsortierte Hertha Abwehr.
Hamburgs Keeper Frank Rost, der nach seiner Ellenbogenverletzung vergangenen Sonntag wieder dabei war, wurde in der ersten Hälfte nur selten gefordert. Lediglich Angreifer Adrián Ramos (14./33.) stellte den HSV-Goalie zweimal auf die Probe. Sowohl der Versuch per Kopf als auch ein Schuss von halblinker Position blieben jedoch folgenlos.
Dafür stabilisierte sich aber die Defensive der Gäste und die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia tat sich zusehends schwerer. Erst kurz vor der Pause erhöhten die Hanseaten noch einmal das Tempo. Dies zahlte sich in der 40. Minute aus, als Marcell Jansen zum 1:0 einnetzen konnte.
In den zweiten Durchgang starteten die Berliner mit großem Engagement, was dem HSV einige Mühen bereitete. Piotrs Team tat sich schwer, das Geschehen zu kontrollieren und so waren es auch die Gäste, die - erneut durch Adrián Ramos - den Ausgleich knapp verpassten, als dieser aus vier Metern die Querlatte traf (49.). Auch mit der Einwechslung weiterer Offensivkräfte konnte Hertha Trainer Friedhelm Funkel nichts mehr bewirken.
Der Gastgeber rettete die Führung über die Zeit und hatte zum Abschluss durch den eingewechselten Ruud van Nistelrooy sogar noch die Chance auf Tor Nummer 2. Der Holländer scheiterte jedoch an Torhüter Jaroslav Drobný und so blieb es beim knappen Sieg für den Hamburger SV. In der nächsten Begegnung trifft der HSV am Donnerstag in der Europa League auf RSC Anderlecht, bevor der Gegner am Sonntag Bayer Leverkusen heißt. Mit einem Sieg gegen die Werkself könnte Piotrs Team dann den Abstand auf den Champions League-Qualifikationsplatz bis auf viere Punkte verkürzen.
Im Spitzenspiel am Sonntagabend musste der Hamburger SV gegen den FC Bayern eine unglückliche 0:1-Niederlage hinnehmen, denn Piotrs Team war in der Allianz Arena über weite Strecken ein gleichwertiger Gegner. Am Ende machte ein Treffer von Frank Ribery den Unterschied aus.
Nach dem schweren Auswärtsspiel am Donnerstag in der Europa League gegen PSV Eindhoven zeigte sich der HSV am Sonntag beim FC Bayern gut erholt und konnte dem Rekordmeister fast über die gesamte Spielzeit Paroli bieten. Die erste Chance der Partie bot sich den Gastgebern. Nach zwölf Minuten tauchte Thomas Müller frei vor Frank Rost auf. Der Bayern-Spieler versuchte es mit einem Heber, der über den Keeper aber auch über das Tor ging.
In der Folge hatte auch der HSV gute Gelegenheiten. In der 18. und 22. Minute war es Piotr, der die Führung auf dem Fuß hatte und kurz vor dem Pausenpfiff bot sich noch Mladen Petric eine gute Gelegenheit den HSV in Front zu schießen. So hatte der FC Bayern Glück mit dem 0:0 in die Pause zu gehen. Nach dem Wechsel musste Piotrs Team ohne Frank Rost auskommen. Hamburgs Nummer 1 musste nach einem Zusammenprall mit Bastian Schweinsteiger in der Kabine bleiben.
Für den Routinier kam Youngster Wolfgang Hesl in die Partie. Der HSV agierte weiter aus einer disziplinierten Defensive und machte es den Gastgebern schwer, Torchancen herauszuspielen. In der 78. Minute sorgte schließlich eine Einzelaktion von Frank Ribery für die Entscheidung. Nach einem Solo zog der Franzose aus 14 Metern ab und knallte den Ball mit einem satten Schuss ins kurze Eck. Fünf Minuten später bot sich den Hanseaten nochmals die Chance zum Ausgleich, doch der Kopfball von Tunay Torun landete nur an der Latte und nicht im Netz der Bayern.
Der HSV steckte nicht auf und warf nun alles nach vorne, letztlich konnten Piotr & Co. die Niederlage aber nicht mehr verhindern. „Wir haben heute eigentlich sehr kompakt gespielt. Wir waren fit genug und hatten keinen Substanzverlust durch die englische Woche“, zeigte sich Piotr mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Einziges Manko war seiner Meinung nach die Chancenauswertung. Nach der Partie blieb Piotr gleich in München, da die Nationalmannschaft am Mittwoch in der bayerischen Landeshauptstadt ein Länderspiel gegen Argentinien bestreitet. Für Piotr geht es dann am Donnerstag zurück nach Hamburg, wo am Samstag der HSV auf Hertha BSC trifft.
Nach dem 1:0-Erfolg in Hinspielsieg reichte dem HSV eine 2:3-Niederlage in Eindhoven zum erreichen der nächsten Runde der Europa League. Mit einer Vorlage und einem Tor war Piotr maßgeblich am Weiterkommen beteiligt.
Die Partie im Philips-Stadion begann denkbar schlecht für den Hamburger SV. Bereits nach zwei Minuten hatte der PSV Eindhoven den 1:0–Vorsprung der Hamburger aus dem Hinspiel egalisiert, denn Ola Toivonen brachte die Gastgeber in Führung.
Dies gab Eindhoven das nötige Selbstvertrauen, um weiter nach vorne zu spielen. Der HSV versuchte dagegen zu halten und bekam ab Mitte der ersten Halbzeit mehr Spielkontrolle. Kurz vor der Pause gelang Eindhoven jedoch der zweite Treffer. Ein abgefälschter Freistoß von Balazs Dzsudzsak landete für Frank Rost unhaltbar im HSV-Tor. Mit dem 0:2-Rückstand ging es in die Pause.
Direkt nach Wiederbeginn schlug der HSV zu. Nach einem Traumpass von Piotr lupfte Mladen Petric in der 46. Minute den Ball über PSV-Keeper Andreas Isaksson ins Tor der Gastgeber zum 1:2. Eindhoven benötigte nun ein weiteren Treffer fürs Weiterkommen.
Nach dem in der 79. Minute Carlos Salcido im Strafraum Jerome Boateng von den Beinen holt, gab es Strafstoß. Piotr ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und verwandelte sicher zum 2:2. „Ich bin froh, dass ich der Mannschaft mit einem Tor und einer Vorlage helfen konnte“, freute sich Piotr nach dem Spiel, das am Ende nochmals spannend wurde, denn eine Minute vor der regulären Spielzeit traf Danny Koevermans noch zum 3:2.
Der HSV überstand aber auch die fünfminütige Nachspielzeit unbeschadet und zog ins Achtelfinale der Europa League ein. Gegner dort wird der RSC Anderlecht sein. Das Hinspiel findet am 11. März in Hamburg statt. Bevor es jedoch soweit ist, steht am Sonntag das wichtige Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern auf dem Programm.
Nach dem 1:0-Erfolg am letzten Donnerstag gegen den PSV Eindhoven in der Europa League musste sich der HSV in der Bundesliga mit einem 0:0 gegen Eintracht Frankfurt zufrieden geben.
Der HSV hatte nur zwei Tage Erholung, ehe es in der Bundesliga wieder um wichtige Punkte im Kampf um die internationalen Plätze ging. Zu Gast in der HSH Nordbank Arena war die Eintracht aus Frankfurt. Beide Teams begannen eher verhalten. Abgesehen von einem Freistoß von Piotr (6.), kam in der Anfangsphase keine der beiden Mannschaften zu nennenswerten Tormöglichkeiten.
Hamburg war spielbestimmend, musste aber bis zur 25. Spielminute warten, ehe es wieder vor dem Tor der Gäste gefährlich wurde. Der Kopfball von Marcus Berg war aber nicht platziert genug. Kurz vor der Pause bot sich Mladen Petric nach feinem Zuspiel von Piotr die Chance auf die Führung. Bei seiner Direktabnahme traf der HSV-Stürmer den Ball nicht hundertprozentig, so dass es mit 0:0 in die Halbzeitpause ging.
Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine. Frankfurt stand in der Defensive weiter sehr kompakt und ließ nur wenig zu, ohne in der Offensive gefährlich in Erscheinung zu treten. Einzig Alexander Meier prüfte HSV-Keeper Frank Rost (62.). Piotr & Co. konnten aus dem Plus an Spielanteilen kaum Kapital in Form von Torchancen verbuchen.
Jonathan Pitroipa kam nach einer Einzelaktion in der 77. Minute aus aussichtsreicher Position zum Abschluss, doch sein Schuss ging rechts am Tor vorbei. Ein Kopfball von Joris Mathijsen wurde wenig später gerade noch auf der Torlinie geklärt. In der Schlussphase versuchte der HSV noch einmal alles, fand an diesem Nachmittag aber kein Mittel gegen die gut gestaffelte Abwehr der Gäste. Am Ende musste sich Piotr und sein Team mit einem Punkt begnügen.
Nach dem 1:0-Erfolg im Hinspiel gegen PSV Eindhoven kommt es für Piotr & Co. bereits am Donnerstag zum Rückspiel in Holland.
Am Samstag konnte der Hamburger SV einen 3:1-Auswärtssieg beim VfB Stuttgart feiern. Für die Hanseaten trafen Marcus Berg und zweimal Ruud van Nistelrooy.
Piotr und sein Team waren in den Anfangsminuten präsenter als die Gastgeber. Der VfB kam nur langsam in die Partie. Große Tormöglichkeiten gab es in der Anfangsphase nicht. Beide Mannschaften standen in der Defensive sehr kompakt und ließen kaum Torchancen zu. So dauerte es bis zur 23. Spielminute, ehe es erstmals richtig gefährlich wurde. Guy Demel passte aus der eigenen Hälfte auf Marcus Berg. Der Schwede setzte sich durch und traf per Volleyschuss aus 15 Metern in die linke Torecke. Die Hausherren zeigten sich von dem Treffer wenig beeindruckt und kamen kurze Zeit später durch Cristian Molinaro und Serdar Tasci zu zwei Möglichkeiten. Frank Rost war jedoch auf seinem Posten. Nach rund einer halben Stunde verhinderte Jens Lehmann einen höheren Rückstand, als er einen strammen platzierten Schuss von Piotr parierte. So ging es mit dem Unentschieden in die Halbzeitpause.
Nach der Pause erarbeiten sich die Schwaben ein Übergewicht und hatten zunächst die besseren Möglichkeiten. Die größte Möglichkeit vergab Ciprian Marica in der 59. Spielminute, als er einen Abpraller aus sechs Metern nur knapp verzog. Als der VfB dem Führungstreffer näher war als der HSV schlug die Elf von Bruno Labbadia eiskalt zu. Robert Tesche verlängerte einen langen Ball, der in Ruud van Nistelrooy seinen Abnehmer fand. Der Holländer, kurz zuvor eingewechselt traf per Direktabnahme zum 2:1 (75.). Nur zwei Minuten später sorgte van Nistelrooy für die Vorentscheidung. Von Berg schön freigespielt kam er aus halbrechter Position im Strafraum zum Abschluss und traf flach ins linke Eck zum 3:1. Die Stuttgarter Gegenwehr war nach dem Doppelschlag gebrochen und so passierte in der Schlussphase nicht mehr viel. Am Ende blieb es beim 3:1 für Piotr und seine Mannschaft.
Im Moment befindet sich die Elf von Bruno Labbadia in der Bundesliga auf dem 4. Tabellenplatz. Für den HSV geht bereits am Donnerstag weiter. In der Europa League empfängt Piotrs Team dann den PSV Eindhoven.
Schön, dass ihr auf meiner neuen Homepage vorbeischaut! Ich hoffe sehr, dass sie Euch mindestens genauso gut gefällt wie mir. Ich denke, es ist für jeden etwas Interessantes dabei.
In der Rubrik Fans habe ich unter anderem versucht, einige persönliche Fragen zu beantworten. Vielleicht fallen euch ja noch welche ein, die Ihr mir stellen wollt. Ihr könnt mir übrigens jederzeit schreiben, wenn euch danach ist. Dafür ist ein Feedback-Formular eingerichtet. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, welches Hintergrundbild ihr verwenden wollt. Klickt einfach auf "Dein Troche" auf der Website rechts oben.
Ansonsten gibt es noch viele weitere Infos zu meiner Person. Ihr erfahrt auch – falls ihr das nicht schon wisst - wie ich zum Hamburger SV gekommen bin oder was es Neues in der Hansestadt gibt, wer zu meinen Sponsoren gehört und vieles mehr. Außerdem will ich mich für Eure Unterstützung bedanken! Denn dank euch habe ich immer wieder die Motivation, noch härter zu trainieren, um noch besser zu werden. Vielen Dank!
In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Spaß beim Surfen und hoffentlich bis bald!
Euer Piotr
Mit einem Punkt kehrten Piotr und sein Team aus der Domstadt zurück. Der HSV erwischte beim FC einen Auftakt nach Maß.
Nach zwei Minuten kam Mladen Petric zum Abschluss. FC-Schlussmann Faryd Mondragon konnte den Ball nur nach vorne abwehren, so dass Marcell Jansen zum 1:0 einschieben konnte. Der HSV ruhte sich auf der Führung keineswegs aus und spielte weiter nach vorne. Erst nach rund einer viertel Stunde konnten die Hausherren die Partie etwas offener gestalten und erzielten schließlich in Person von Youssef Mohamad den Ausgleich (31.). Hamburg antwortete prompt und stellte den durch Mladen Petric alten Torabstand wieder her. Mit dem 2:1 ging es dann auch in die Halbzeitpause.
Kurz nach Wiederbeginn ging Pedro Geromel nach einer Flanke mit der Hand zum Ball. Schiedsrichter Weiner entschied ohne zu zögern auf Elfmeter, den Mladen Petric sicher verwandelte. Wer damit rechnete, dass die Gegenwehr der Kölner nun nachlassen würde, sah sich getäuscht. Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Es dauerte aber bis zur 75. Minute, ehe Zählbares dabei heraussprang. Milivoje Novakovic gelang per Freistoß der Anschlusstreffer. HSV-Keeper Frank Rost hatte keine Abwehrchance. In der Folge mobilisierten die Gastgeber noch einmal alle Kräfte. Hamburg stand tief in der eigenen Hälfte, tauchte aber durch Konter immer wieder gefährlich vor dem Kölner Tor auf. Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit kam Adil Cihi außerhalb der Strafraumgrenze zum Schuss. Der Ball wurde so unglücklich abgefälscht, dass er für Rost unhaltbar zum 3:3 ins Tor flog. Hamburg versuchte in der Nachspielzeit noch einmal alles. Letztendlich blieb es aber beim Unentschieden.
Am Samstag steht für Piotr und sein Team das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Für den HSV geht es nach Stuttgart zum VfB.
Am Freitag empfing Piotr und seine Mannschaft den VfL Wolfsburg. In der 34. Spielminute brachte Edin Dzeko die Gäste mit 1:0 in Führung. Der HSV war über die gesamte Partie feldüberlegen, musste jedoch bis zur Nachspielzeit warten, ehe Piotr mit einem tollen Freistoß für den 1:1-Ausgleich sorgte.
Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Für den ersten Aufreger sorgten die Gäste nach rund fünf Minuten, als Edin Dzeko eine Hereingabe von Grafite nur um Haaresbreite verpasste. In der Folge verzeichneten die Hanseaten zwei vielversprechende Möglichkeiten, doch VfL-Keeper André Lenz parierte sowohl den Schuss von Marcus Berg, als auch den Kopfball von Marcell Jansen stark. Wenig später traf Mladen Petric bei einem Freistoß aus gut 20 Metern nur den Außenpfosten.
Auch bei einem Kofball von Joris Mathijsen war das Glück nicht auf Hamburger Seite. Für den bereits geschlagenen Lenz klärte Jousé in letzter Sekunde auf der Torlinie. Und so gingen die Gäste in der 34. Spielminute in Führung. Edin Dzeko behauptete einen langen Ball im Strafraum und traf zum 0:1 aus Hamburger Sicht. Mit dem Ergebnis ging es für die Elf von Bruno Labbadia in die Halbzeitpause.
Nach dem Wechsel war Hamburg die aktivere Mannschaft und drängte auf den Ausgleichstreffer. Wolfsburg stand sehr tief in der eigenen Hälfte und schaffte es kaum mehr für Entlastung zu sorgen. Praktisch im Minutentakt erspielten sich die Hamburger hochkarätige Torchancen, schafften es aber nicht, den Ball im Tor von Lenz unterzubringen. Und so mussten die Hanseaten bis zur Nachspielzeit warten, ehe Piotr mit einem Kunstschuss aus rund 25 Meter zum erlösenden 1:1-Ausgleich traf.
Nach dem Spiel zeigte sich Piotr trotz des tollen Treffers nicht zufrieden: “Ein Punkt ist für uns zu wenig, und ich bin nicht glücklich, wenn ich nicht von Beginn an spiele“, so der Nationalspieler. Am kommenden Samstag nun gilt es gegen den 1. FC Köln für Piotr & Co. sich mit drei Punkten wieder etwas näher an die Tabellenspitze heranzuarbeiten.
Am Samstag ging es für Piotr und seine Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Dortmund. Gegen die Borussia musste sich der HSV am Ende mit 0:1 geschlagen geben und kassierte damit die erste Auswärtsniederlage der Saison. Den Treffer für die Gastgeber erzielte Nelson Valdez in der 36. Spielminute.
Gegen die defensiv eingestellten Gastgeber war Piotr und seine Mannschaft in der Anfangsphase die spielbestimmende Mannschaft, ohne sich jedoch zwingende Torchancen zu erarbeiten. Die erste Gelegenheit resultierte so auch aus einer Standardsituation. Ein Freistoß von Piotr ging nur um Zentimeter am Tor von BVB-Schlussmann Marc Ziegler vorbei. Mit zunehmender Spieldauer kam Dortmund immer besser in die Partie und verzeichnete auch erste kleine Möglichkeiten. In der 36. Spielminute brachte der HSV den Ball nicht aus der Gefahrenzone und dies nutzte Nelson Valdez zum Führungstreffer der Wesfalen. So ging es aus Hamburger Sicht mit 0:1 in die Halbzeitpause.
Nur rund fünf Minuten nach dem Wechsel nutzte Marcell Jansen eine Unachtsamkeit in der Dortmunder Hintermannschaft, doch Marc Ziegler konnte in höchster Not retten. Auch in der Folge blieben die Hanseaten am Drücker und hatten durch einen Kopfball von Mladen Petric die Chance auf den Ausgleich, der Ball ging nur knapp über den Querbalken. In der 67. Minute hatte der eingewechselte Marcus Berg den Ausgleichstreffer auf dem Fuß, doch der BVB-Keeper konnte den Schuss aus kurzer Distanz noch klären. In der Schlussphase ergaben sich natürlich Konterchancen für die Borussia, aber auch Hamburg hatte noch eine gute Möglichkeit, als Marcus Berg einen Flugkopfball nur knapp neben das Tor setzte. Somit blieb es am Ende beim 1:0 für den BVB. Für Piotr & Co war es die erste Auswärtsniederlage in der laufenen Saison.
Am Freitag geht es für Piotr und seine Mannschaft in der HSH Nordbank Arena gegen den amtierenden Deutschen Meister VfL Wolfsburg.